Weiterer Corona-Fall beim FC Energie Cottbus: FC Carl Zeiss Jena wartet auf Klarheit

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Der FC Carl Zeiss Jena testet bei Verdachtsfällen nicht nur mit Schnelltests.

Der FC Carl Zeiss Jena testet bei Verdachtsfällen nicht nur mit Schnelltests.

Foto: Tino Zippel

Jena.  Corona wirbelt die Regionalliga Nordost durcheinander: Den FC Carl Zeiss Jena kann schon bald die erste Saisonabsage treffen.

Der FC Energie Cottbus nährt Zweifel, dass er zum Regionalliga-Spiel am Mittwoch, 22. September, beim FC Carl Zeiss Jena antreten kann. Am Mittwoch erhielt Energie Cottbus den Bescheid, dass ein weiterer Spieler positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

Energie Cottbus verweist darauf, dass je nach Wohnsitz verschiedene Gesundheitsämter entscheiden, welche Quarantänemaßnahmen für die Spieler gelten. Deshalb fehle noch der Überblick, wie viele Spieler zur Verfügung stehen. Das Spiel gegen Lok Leipzig war bereits ausgefallen. Auch die Partie gegen den Chemnitzer FC findet nicht statt, allerdings weil die Polizei keine Kapazitäten hat. Nun droht auch der Ausfall des Gastspiels in Jena – eine offizielle Information des FC Carl Zeiss ist aber noch nicht erfolgt.

FC Carl Zeiss Jena testet bei Verdachtsfällen

Beim FC Carl Zeiss Jena testen sie derzeit die Spieler der Regionalliga-Mannschaft in keinem festen Turnus auf Corona-Infektionen, aber in jedem Fall bei Verdachtsfällen, sagt Geschäftsführer Chris Förster. Dann reicht auch kein Selbsttests, sondern ein PCR-Test, der zuverlässiger eine Corona-Infektion nachweisen kann. „Darüber hinaus gelten sorgfältige Hygienemaßnahmen“, sagt Förster. In der Jenaer Regionalliga-Mannschaft ist ein Teil der Spieler nicht geimpft. Ihnen droht Quarantäne, falls sie als Kontaktpersonen eines Corona-positiven Mitspielers eingestuft werden.

Bislang blieb der FC Carl Zeiss in dieser Saison von einer Spielabsage aufgrund eines Corona-Falls verschont. Dafür fallen am Wochenende die Spiele Lichtenberg gegen Auerbach und Halberstadt gegen Altglienicke aus.

Für das Flutlichtspiel zwischen Jena und dem FC Energie Cottbus hatte die EAS Betriebsgesellschaft extra eine provisorische Beleuchtungsvariante geordert. Wegen des Umbaus des Ernst-Abbe-Sportfeldes zur Fußballarena ist derzeit kein reguläres Flutlicht verfügbar. Eine Übergangsvariante, die an Spieltagen per Turmdrehkran positioniert wird, ist zwar bestellt, aber noch nicht geliefert: Deshalb sollte ein Provisorium vorm Provisorium helfen.

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