Fische werden mit unechten Fliegen überlistet

Fliegenfischer täuschen beim Angeln im Wasser Insekten vor. Mit diesen unechten Fliegen wollen sie Fische fangen.

Sind Fliegenfischer: Reinhard Kohl (li.) angelt in der Lahn bei Weilburg. Wenn Fliegenfischer im Wasser stehen, versuchen sie von Weitem Fische zu entdecken, zu denen sie dann einen Köder werfen. Foto: dpa

Sind Fliegenfischer: Reinhard Kohl (li.) angelt in der Lahn bei Weilburg. Wenn Fliegenfischer im Wasser stehen, versuchen sie von Weitem Fische zu entdecken, zu denen sie dann einen Köder werfen. Foto: dpa

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Weilburg. Was steckt denn hinter diesem Wort? Fliegenfischen. Fischt man da etwa nach Fliegen? Nein, aber mit Angeln hat es schon zu tun. Fliegenfischen ist eine Art des Fischens. Man braucht dafür spezielles Angelgerät wie andere Schnüre und besondere Köder. Und auch eine spezielle Technik beim Werfen, die sich stark von anderen Angelarten unterscheidet, bei denen zum Beispiel lebende Köder verwendet werden.

Jemand, der dieses Hobby hat, ist Reinhard Kohl. Er steht mitten im Wasser und lässt immer wieder seine Rute vorschnellen und zurückschnellen. Vorn an seiner Schnur hängt der Köder: ein unechtes Insekt. Dieses Teil nennt sich Fliege. Manche Köder sehen aus wie Insekten oder Larven, manchmal auch wie andere kleine Tiere oder Fische aus dem Wasser, die solche Fische gerne fressen, die der Angler an den Haken bekommen möchte.

Fischer hoffen das Fische auf unechten Fliegen reinfallen

Wenn sie im Wasser stehen, versuchen die Fliegenfischer von Weitem Fische zu entdecken. Haben sie einen erspäht, werfen sie den Köder zu ihm hin. Sie hoffen, dass der Fisch auf die unechte Fliege reinfällt und zuschnappt. Dann aber zappelt der getäuschte Fisch am Haken der geduldigen Angler in Meeren oder Flüssen.

Des Herstellen der manchmal bunten Fliegen wird dabei sogar als eigenes Hobby angesehen, denn die bunten Köder müssen aufwendig zusammengebunden werden.

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