Nach Unfall bei Rallye-Race: Co-Pilot außer Lebensgefahr

Nach dem schweren Unfall am Samstag bei der Rallye-Race Gollert, der "Jens-Voigt-Gedächtnis-Rallye" in Mosbach bei Eisenach, bei dem der 44-jährige Motorsportler Heiko Scholz aus Ruhla während der dritten Wertungsprüfung ums Leben kam, schwebt sein Copilot Marcel Eichenauer nicht mehr in Lebensgefahr.

Mit dem Hubschrauber wurde am frühen Abend des Samstages der verletzte Feuerwehrmann Marcel Eichenauer aus Eisenach (Copilot des verstorbenen Rallyefahrers Heiko Scholz) nach Jena geflogen. Foto: Sascha Willms

Mit dem Hubschrauber wurde am frühen Abend des Samstages der verletzte Feuerwehrmann Marcel Eichenauer aus Eisenach (Copilot des verstorbenen Rallyefahrers Heiko Scholz) nach Jena geflogen. Foto: Sascha Willms

Foto: zgt

Ruhla. Er sei über den Berg, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion in Bad Salzungen. Ob ein technischer Defekt zum Unfall führte, ist nicht bekannt. Beifahrer Marcel Eichenauer wurde kurz nach dem Unfall mit dem Rettungshubschrauber nach Erfurt ausgeflogen. Auch der Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr Eisenach, der bei den Bergungsarbeiten des verunglückten Rallyeautos schwer verletzt wurde, sei auf dem Weg der Besserung, hieß es aus der Stadtverwaltung Ruhla.

Der Einsatzhelfer wurde am Samstag gegen 17 Uhr mit dem Rettungshubschrauber ausgeflogen. Der Feuerwehrmann geriet bei der Bergung zwischen ein Drahtseil und das Autowrack und zog sich schwerste Quetschungen an der Hand zu.

Der freiwillige Helfer der städtischen Feuerwehr wurde mit einem zweiten Hubschrauber in das Universitätsklinikum nach Jena ausgeflogen. Die Operation sei erfolgreich gewesen, der Kamerad werde keine bleibenden Schäden davontragen, hieß es aus der Stadtverwaltung weiter.

Rennfahrer Heiko Scholz stirbt bei Rallye in Mosbach bei Eisenach