Thüringer Erfolgs-DJ bringt neue Version von Bohlen-Hit heraus

Berlin/Küllstedt.  Ein alter Dieter-Bohlen-Hit ist in neuem Gewand erschienen – und ein Thüringer hat seine Finger im Spiel.

Leony, Imanbek, Dieter Bohlen, Vitali Zestovskhi und Johannes Vimalavong nach dem Dreh zu "Brother Louie" auf Mallorca (v.l.).

Leony, Imanbek, Dieter Bohlen, Vitali Zestovskhi und Johannes Vimalavong nach dem Dreh zu "Brother Louie" auf Mallorca (v.l.).

Foto: Foto: Cihan Semsek

Als Pop-Titan Dieter Bohlen am Freitag auf seinem Instagram-Account postet, ist schnell klar: Hier gibt es etwas Neues. Es ist ein kurzer 18 Sekunden-Clip, in dem der Produzent, Komponist und ewige Star-Sucher fast überschwänglich die neue Version eines seiner alten Hits aus dem Jahr 1986 präsentiert. „Brother Louie“ gehört wohl zu den bekanntesten Songs, die Bohlen in seiner Modern Talking-Zeit auf den Markt gebracht hat – jetzt gesellt sich eine weitere Cover-Version dazu.

Mit von der Partie ist der Thüringer Erfolgs-DJ Johannes Vimalavong aus Küllstedt, der noch gar nicht auf der Welt war, als „Brother Louie“ in den Diskotheken gespielt wurde, und sein Berliner Partner Vital Zestovskih. Sie haben „Brother Louie“ das ihnen eigene Slap-House-Gewand verpasst, das sie in den vergangenen Monaten auch bei anderen Produktionen so erfolgreich werden ließ – schneller als das Original, aber genauso eindringlich in Kopf und Körper verspricht der Remix ein weiteres Erfolgsprojekt des 2019 vierfach mit Gold ausgezeichneten DJ-Duos Vize zu werden.

Lob und Kritik für den neuen Remix

„Es war uns eine Ehre diesen legendären Hit von Dieter neu zu interpretieren“, sagt Johannes Vimalavong im Gespräch. Gerade ist der neue Hit auf den bekannten Plattformen eingestellt und sorgt sofort für Reaktionen – wie man am Instagram-Profil von Bohlen nachvollziehen kann. Es gibt Lob aber auch Kritik an dem Remix, der vor allem eines ist: ein vielversprechendes Experiment.

Für den DJ aus Küllstedt gehört das Projekt mit Bohlen in eine Reihe von Produktionen in diesem Jahr, die bereits sehr erfolgreich gewesen sind. Zwei Beispiele: Der Song „Never Let Me Down“, Ende April mitten in der Corona-Krise gemeinsam mit Tom Gregory veröffentlicht, wird mittlerweile auf Platz zwölf der deutschen Single-Charts geführt. Insgesamt 19 Wochen in den Charts und davon eine ganze Zeit auf Platz eins stand der im Januar veröffentlichte Hit „Baby“.

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