CDU startet in den Landtagswahlkampf und plant mit vier großen Plakatwellen

Erfurt/Geisa  Am Samstag soll in Geisa das Regierungsprogramm der Union verabschiedet werden. Eine der größten Sorgen, so formuliert es CDU-Landeschef Mike Mohring , sei bei den Menschen das Thema Windkraft.

Mike Mohring, CDU-Landesvorsitzender von Thüringen und Spitzenkandidat der Partei für die Landtagswahl am 27. Oktober, stellt die ersten Plakate für den Wahlkampf vor.

Mike Mohring, CDU-Landesvorsitzender von Thüringen und Spitzenkandidat der Partei für die Landtagswahl am 27. Oktober, stellt die ersten Plakate für den Wahlkampf vor.

Foto: Martin Schutt/dpa

Zweifeln gibt der Thüringer CDU-Landeschef Mike Mohring keinen Raum. Er formuliert klar: „Wir sind an einem Punkt, an dem es wieder darum geht, Verantwortung für Thüringen zu übernehmen.“

Die Union startet in den Landtagswahlkampf. Am Samstag soll in Geisa das Regierungsprogramm der Partei verabschiedet werden, die derzeit die stärkste Fraktion im Thüringer Landtag stellt. Das soll auch nach dem 27. Oktober so bleiben.

CDU plant mit vier großen Plakatwellen bis zur Landtagswahl im Oktober

„Für Thüringen kämpfen“ – so plakatiert Mohring auf einem Großaufsteller, der ihn neben diesem Satz zeigt. Die Botschaft dahinter ist so klar, wie zweigleisig: Auf der einen Seite steht hier jemand, der Thüringens Ministerpräsident sein möchte und dieses Angebot an die Menschen unterbreitet. Zwischen den Zeilen macht er auch klar, dass er nach seiner schweren Erkrankung wieder im Vollbesitz seiner Kräfte zu sein scheint. Insgesamt plant die CDU mit vier großen Plakatwellen bis zur Landtagswahl im Oktober.

Inhaltlich stellt die Union sich auf drei Säulen auf – das Regierungsprogramm soll ein Aufbruch für „ein innovatives Thüringen“, „ein freies, sicheres Thüringen“ und ein „lebenswertes Thüringen“ sein. Auf kleinen Plakatmotiven heißt es dann wiederum: „Schluss damit“. Die CDU plakatiert dazu den Unterrichtsausfall, die Windräder im Wald und die Angriffe auf Einsatzkräfte – damit soll, wenn die Union wieder in Verantwortung kommen sollte, Schluss sein.

Eine der größten Sorgen sei das Thema Windkraft

Bis zuletzt hatte die Partei an dem Programm gearbeitet, in den zwei Jahren Prozess auch viele externe Fachleute einbezogen und war mit Vereinen und Verbänden ins Gespräch gekommen. Eine der größten Sorgen, so formuliert es Mohring, sei bei den Menschen das Thema Windkraft. Sie wollten diese Anlagen nicht vor der Haustür haben – dass hätten viele Menschen in den unterschiedlichen Regionen formuliert.

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