THC-Frauen müssen im EHF-Pokal nach Russland

Erfurt  Handball-Bundesligist Thüringer HC muss in der nächsten Runde um den EHF-Pokal knapp 3000 Kilometer reisen. Für THC-Trainer Herbert Müller ergab die Auslosung keinen leichten Gegner.

Für THC-Trainer Herbert Müller stellt das Drittrundenspiel gegen Astrachan nicht nur wegen der weiten Reise eine Herausforderung dar.

Für THC-Trainer Herbert Müller stellt das Drittrundenspiel gegen Astrachan nicht nur wegen der weiten Reise eine Herausforderung dar.

Foto: Sascha Fromm

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Handball-Bundesligist Thüringer HC muss in der 3. Runde um den EHF-Pokal an die knapp 3000 Kilometer entfernte Wolga reisen. Wie die Auslosung gestern in Wien ergab, spielt der deutsche Vizemeister gegen Astrakhanochka Astrachan aus Russland. „Ich gebe nie wieder einen Tipp ab. Ich habe vorher gesagt, der Gegner ist mir egal, nur bitte nicht Astrachan“, sagte THC-Trainer Herbert Müller, für den das Drittrundenspiel nicht nur wegen der weiten Reise eine Herausforderung darstellt: „Das ist kein leichter Gegner. Die Russinnen sind für ihr robustes Auftreten bekannt.“ Astrachan hatte in der 2. Runde den Buxtehuder SV mit 30:25 und 23:15 klar ausgeschaltet.

Das Hinspiel wird am 9. oder 10. November ausgetragen. Die Entscheidung über das Weiterkommen fällt am 16. oder 17. November in Nordhausen. Wegen des Volkstrauertages an jenem Wochenende wird das Rückspiel aber wahrscheinlich am Samstag angepfiffen. Beide Vereine standen sich zuletzt in der Champions-League-Saison 2016/17 gegenüber. Damals verlor der THC in Russland mit 24:26, hatte das Hinspiel dagegen mit 34:22 gewonnen.

Der THC ist aktuell der letzte deutsche Vertreter im EHF-Pokal. Ziel der Mannschaft um Kapitänin Iveta Koresova ist der Einzug in die Gruppenphase, die zwischen dem 4. Januar und 9. Februar ausgetragen wird. Dann könnte auch die SG Bietigheim dabei sein. Der deutsche Meister blieb in seinen ersten drei Champions-League-Duellen sieglos und würde als Letzter seiner Vorrundengruppe im EHF-Cup weiterspielen.

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