Thüringer Radsportler sammeln Spenden für schwer verunglückten Kollegen

Erfurt  Bei einem Massensturz erlitt der 20-jährige Radsportler Fabian Käßmann schwerste Verletzungen. Nun kämpft er sich zurück ins Leben. Teamkollegen haben jetzt eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Radsportler Fabian Käßmann und Mitglieder des Teams P&S-Metalltechnik beim Besuch in der Zentralklinik in Bad Berka.  

Radsportler Fabian Käßmann und Mitglieder des Teams P&S-Metalltechnik beim Besuch in der Zentralklinik in Bad Berka.  

Foto: Zentralklinik/Delf Zeh

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Radsportler Fabian Käßmann wird eine besondere Hilfe seiner Thüringer Mannschaft P&S-Metalltechnik zu teil. Die Fahrer um Bundesliga-Spitzenreiter John Mandrysch und Manager Lars Wackernagel haben eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Inzwischen sind fast 1000 Euro zusammengekommen, mehr als 360 Spender haben sich bislang beteiligt.

„Es ist toll, dass es solch eine Reaktion gibt. Wir wollen Fabian helfen, damit alle noch notwendigen Behandlungen abgesichert sind und er sich sorgenfrei darauf konzentrieren kann, wieder gesund zu werden und den Weg zurück in den Alltag zu finden“, sagte Wackernagel.

Der Greizer war am 1. Juni bei der Radrundfahrt Flèche du Sud in Luxemburg 500 Meter vor dem Ziel gestürzt und hatte sich schwerste Kopfverletzungen zugezogen. Vier Wochen lag Käßmann im künstlichen Koma und musste mehrfach operiert werden. Inzwischen wird er in einer Reha-Klinik in Kreischa behandelt. Die Spendenaktion seiner Mannschaft endet am 16. Oktober, dem 21. Geburtstag von Fabian Käßmann.

Infos zur Spendenaktion: http://www.team-pus-metalltechnik.de

Thüringer Radsportler Käßmann kämpft schwersten Kampf seines Lebens

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