Erfurter Ega macht sich fit für die Buga 2021

Mit seinen etwa 1000 Mitgliedern zählt der Verein der Egaparkfreunde zu den größten der Stadt. Etwa 250 Mitglieder stimmten sich am 7. März im Dasdie Brettl auf den Frühling ein - mit Informationen rund um den Garten Thüringens, zur Bundesgartenschau und mit Musik von Rock-Urgestein Kani aus Weimar.

1000 Euro für die Vereinskasse übergab GeAT-Vorstandssprecher Helmut Meyer (links) an Wilfried Goosmann (Mitte) und Dietrich Hagemann vom Vorstand der Egapark-Freunde. Foto: Frank Karmeyer

1000 Euro für die Vereinskasse übergab GeAT-Vorstandssprecher Helmut Meyer (links) an Wilfried Goosmann (Mitte) und Dietrich Hagemann vom Vorstand der Egapark-Freunde. Foto: Frank Karmeyer

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Erfurt. Schweinebraten mit Klößen gab es für den Gaumen der Gäste - und 1000 Euro für die Vereinskasse von Helmut Meyer, dessen Gesellschaft für Arbeitnehmerüberlassung, kurz GeAT, als Mitglied aufgenommen wurde.

Ebenfalls um Geld ging es, als Egapark-Chefin Kathrin Weiß ans Mikrofon trat: Sie warb um Verständnis für die erhöhten Eintrittspreise und für die Ega-Jahreskarte, die zum Preis von 29 Euro und versehen mit einem Porträtbild des Inhabers nicht überall auf Begeisterung gestoßen ist.

Jahreskarte lohnt sichab dem vierten Besuch

Von "Anlaufschwierigkeiten" sprach Kathrin Weiß, zeitweise Wartezeiten an den Kassenhäuschen seien bald Geschichte. Spätestens im nächsten Jahr, wenn Jahreskarten-Inhaber ihre Karten sogar per Telefonanruf auf einfachste Weise verlängern könnten, dürften die Vorzüge des neuen Kartensystems, das sich andernorts in Zoos, Museen oder Gartenschauen bewährt habe, auch die letzten Kritiker überzeugen, so die Egapark-Chefin. Mit einem Preis von 29 Euro hätte die Jahreskarte spätestens beim vierten Besuch im Jahr finanzielle Vorteile.

Als nächstes Projekt stehe die Sanierung der Halle 1 an, erklärte die Egapark-Chefin. Fast eine Million Euro werde das Vorhaben kosten. Ab 2014 soll dort eine Spiel- und Erlebniswelt gestaltet werden, die als Indoor-Angebot die Attraktivität eines Ega-Besuchs steigern soll.

Mehrklimazonenhaus als Modell

Bereits am 5. April präsentieren wollen die Stadtwerke ein Modell des Mehr-Klimazonenhauses: Am Platz der einstigen Iga-Zentralgaststätte soll es 2017 eröffnet werden, die Pflanzenwelt verschiedener Klimazonen präsentieren und ein weiteres Gastronomieangebot bieten.

Gudrun Gießler, stellvertretende Vorsitzende des 90 Mitglieder zählenden Vereins der Buga-Freunde, stellte ihrerseits Vorhaben in Bezug zur Bundesgartenschau vor: Neben einer Buga-Medaille als Anleihe auf die Gartenschau 2021 sei unter vielen anderen Dingen auch ein alljährlicher Malwettbewerb geplant, der besonders bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die Buga wecken und Ideen dafür liefern soll.

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