Alles zum Coronavirus und den Folgen für Thüringen vom 1. bis 7. September 2020 finden Sie hier

In diesem Archivtext lesen Sie alle Entwicklungen zum Coronavirus, die sich vom 1. bis 7. September 2020 in den Thüringer Städten, Landkreisen und Gemeinden ereignet haben.

Ein Mediziner nimmt für einen Corona-Test einen Abstrich von einer Frau. In Thüringen steigt die Zahl der Erkrankten wieder an.

Ein Mediziner nimmt für einen Corona-Test einen Abstrich von einer Frau. In Thüringen steigt die Zahl der Erkrankten wieder an.

Foto: Moritz Frankenberg/dpa (Symbolfoto)

7. September

18.02 Uhr: Gesundheitsamt Altenburger Land hat bereits 500 Hygienekonzepte genehmigt

Der Landkreis Altenburger Land hat mit derzeit 19 aktiven Coronavirus-Infektionen mit die meisten aktiven Fälle in Thüringen. Das Gesundheitsamt führt aktuell etwa 20 bis 30 Tests pro Tag durch, an fünf Tagen in der Woche, das heißt etwa 100 bis 150 Tests pro Woche - und hat bisher 500 Gesundheitskonzepte genehmigt.

17.53 Uhr: Schüler aus Wartburgkreis positiv getestet

Ein Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 der Regelschule Bad Liebenstein ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Daraufhin, so meldet das Gesundheitsamt, habe man den Schüler und alle Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne geschickt. Betroffen seien alle Schüler dieses Jahrgangs sowie einige Lehrer, die in der Klasse des Schülers unterrichtet hätten. Dass es den kompletten Jahrgang betrifft, begründet das Amt damit, dass die Schüler zum Teil klassenübergreifenden Unterricht haben.

17.32 Uhr: Werner informiert über Entwicklung des Arbeitsmarktes in der Pandemie

Thüringens Arbeitsministerin Heike Werner (Linke) nimmt am Dienstag in Erfurt die Entwicklung des Arbeitsmarktes seit Ausbruch der Corona-Pandemie in den Fokus. Um Jobs zu erhalten und kleinere sowie mittelgroße Firmen zu unterstützen, hatte die rot-rot-grüne Landesregierung noch vor der Sommerpause ein milliardenschweres Corona-Hilfspaket auf den Weg gebracht. Weitere Hilfen und Anreize für die geschwächte Konjunktur werden derzeit im Zuge der Haushaltsverhandlungen beraten. (dpa)

16.16 Uhr: Blankenberger Weihnachtsmarkt wegen Corona abgesagt

„Die Entscheidung dazu ist nicht leicht gefallen, zumal Erwartungen an die positive Entwicklung der Pandemie bestanden“, teilt das Veranstaltungsteam mit. Leider könnten die Kontaktverfolgung sowie Einhaltung von Hygieneregeln nicht gewährleistet werden. Daher sei Geselligkeit vor dem Glühweinstand und während des .

16.12 Uhr: Nur noch fünf aktuell Infizierte im Landkreis Gotha

Nur noch fünf Personen werden derzeit im Landkreis Gotha als erkrankt gezählt, teilt das Landratsamt mit. Niemand ist mehr stationär aufgenommen. Am Freitag waren es noch zwei Personen mehr. Laut Zählweise des Robert-Koch-Institutes weist der Landkreis Gotha damit seit Beginn der Krise 340 positiv auf Sars-Cov2 getestete Personen auf. 305 Patienten gelten als genesen. Die Zahl von 30 Verstorbenen im Zusammenhang mit Corona ist unverändert.

16.10 Uhr: Insgesamt 171 Infektionen im Eichsfeld

  • Neuinfektionen der vergangenen 24 Stunden: 0
  • Gesamtzahl der Infizierten: 171
  • Patienten stationär: 0
  • Patienten stationär/schwere Verläufe: 0
  • Verstorbene: 11
  • Genesene in den vergangenen 24 Stunden: 3
  • Gesamtzahl der Genesenen: 156
  • Gesamtzahl der aktuell noch Infizierten: 4

15.23 Uhr: Zweitstärkste Infektionsrate im Altenburger Land

Die Stadtverwaltung Altenburger Land hat am Montagnachmittag einen neuen Corona-Fall veröffentlicht. Damit sind derzeit 15 Personen mit dem Virus infiziert. Einer der Infizierten befindet sich aktuell in stationärer Behandlung. Nach Jena zählt das Altenburger Land damit aktuell die zweithäufigsten Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie rund 99 Personen in der Stadt positiv getestet worden. Rund 80 Personen aus dem Altenburger Land gelten mittlerweile als genesen.

14.59Uhr: Weitere Corona-Lockerungen bei Heimbesuchen in Gotha

Sei dem Wochenende gelten neue Regeln für Besucher der Städtische Pflege- und Altenheime Gotha. Die erste besagt, die Städtischen Heime sind grundsätzlich geöffnet, teilt Stadtpressereferent Maik Märtin mit. Außerdem können seit Neustem Ausnahmegenehmigungen beantragt werden. Die weiteren Lockerungsmaßnahmen finden Sie hier.

14.31 Uhr: Kammer prüft Verfahren gegen Arzt wegen Plakat bei Anti-Corona-Demo

Der Ostthüringer Arzt Robby Schlund hatte auf der Anti-Corona-Demonstration in Berlin ein Transparent getragen, auf dem Christian Drosten in Sträflingskleidung mit der Aufschrift „Schuldig“ zu sehen war. Die Landesärztekammer Thüringen prüft nun ein berufsrechtliches Verfahren gegen den Arzt und AfD-Bundestagsabgeordneten Robby Schlund aus Gera.

14.05 Uhr: Weiterer Polterabend-Teilnehmer im Saale-Orla-Kreis infiziert

Der Polterabend, der am Donnerstag in Rosenthal am Rennsteig stattfand, beschäftigt weiter den Fachdienst Gesundheit des Saale-Orla-Kreises. Ab Dienstag sind großflächige Tests der Teilnehmer geplant. Von früheren Tests der Teilnehmer rät das Gesundheitsamt ab.

13.55 Uhr: Weitere Coronafälle in Zusammenhang mit Arnstädter Kindergarten

Mit Stand vom 7. September sind dem Gesundheitsamt 168 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion bekannt. Über das Wochenende sind dem Gesundheitsamt somit vier neue Fälle gemeldet worden, von denen einer in den Ilm-Kreis-Kliniken isoliert behandelt wird. Des Weiteren werden in den Ilm-Kreis-Kliniken vier Verdachtsfälle, davon einer intensivmedizinisch, isoliert behandelt. Von den 168 bestätigten Fällen gelten 151 als genesen, sechs sind verstorben, elf und deren Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

Zu den vier neuen Fällen: Im Umfeld des Infektionsgeschehens im Arnstädter Kindergarten „KinderSegen“ wurden am Freitag mehrere Abstriche gemacht. Im Lauf des Wochenendes trafen weitere Ergebnisse ein. So wurden im engen Kontaktpersonenkreis eines positiv getesteten Kindes und einer Erzieherin drei weitere Personen positiv getestet. Das Gesundheitsamt hat die Kontaktpersonenermittlung ausgeweitet. Der vierte positive Test stammt von einem Reiserückkehrer aus Frankreich. Die Person ließ sich bei der Einreise nach Deutschland testen.

12.40 Uhr: Corona-Pause sorgt für Unmut beim RSV Rotation Greiz

„Wir hätten angreifen können“, sagt Vereinspräsident Thomas Fähndrich. Doch die Corona-Pandemie durchkreuzte alle Pläne. Gewiss war nur die Ungewissheit, zu groß die Risiken und Unwägbarkeiten. Deshalb entschieden sich die Greizer dafür, eine Saison auszusetzen, was vom Deutschen Ringer-Bund (DRB) ohne Sanktionen befürchten zu müssen, angeboten wurde. Kurz vor dem Ende der schon um drei Monate verlängerten Wechselfrist sorgte der DRB wieder einmal für Unruhe und Unmut bei Vereinen wie dem RSV Rotation.

Der 24-Stunden-Stadttouren-Marathon in Altenburg wurde unterdessen zum zweite Mal abgesagt. Nächstes Jahr soll es den dritten Anlauf geben.

12.26 Uhr: Fünf neue Fälle im Saale-Holzland-Kreis

Im Saale-Holzland-Kreis gab es am Wochenende fünf neue Corona-Fälle. Damit steige die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis auf insgesamt neun, teilt das Landratsamt mit. Insgesamt stieg die Zahl der Infizierten in Thüringen in den vergangenen 24 Stunden nach Angaben der Staatskanzlei um acht.

11.22 Uhr: Geraer Herztag wegen Corona abgesagt

Wie bereits im Juni angedeutet, kann der nicht stattfinden, informierte nun die Initiative gegen den Herztod. Die getroffenen Vorbereitungen würden für den nächsten Geraer Herztag am 16. September 2021 genutzt.

7.25 Uhr: Veranstaltungsbranche kämpft um eine Perspektive

Thüringer Veranstalter haben einen Verein gegründet und suchen auch abseits von Demonstrationen in der Coronakrise den Dialog mit der Politik. Einer von ihnen ist Jens Peterlein. Sein Unternehmen PVS Jena – ein Anbieter für Licht-, Ton- und Bühnentechnik – muss seit März einen Umsatzeinbruch von 85 Prozent verkraften. Nach wie vor fehlt eine Perspektive, so wurden im August bundesweit bis 31. Dezember Großveranstaltungen untersagt. Wobei Länder und Städte die Anordnung völlig unterschiedlich interpretieren und handhaben.

7.10 Uhr: Apoldinale abgesagt

Die Organisatoren vom Filmklub Apolda haben am Ende doch noch den Rückzug antreten müssen und die Apoldinale mit allen von September bis November geplanten Veranstaltungen schweren Herzens abgesagt. Der Verein sei nicht in der Lage, die vom Gesundheitsamt geforderten Hygieneauflagen zu erfüllen, heißt es.

6.45 Uhr: Jenaer Wissenschaftler widerspricht Drosten

Wer einmal Covid-19 hatte, ist immun, sagt der Berliner Labormediziner Christian Drosten. Der Jenaer Infektiologe Mathias Pletz widerspricht und warnt vor voreiligen Gewissheiten. Wer einmal Covid-19 hatte, ist immun, sagt der Berliner Labormediziner Christian Drosten. Der Jenaer Infektiologe Mathias Pletz widerspricht und warnt vor voreiligen Gewissheiten.

6. September

14.55 Uhr: Corona-Kinderbonus kommt aufs Konto

Ab Montag bekommen Familien mit Kindern einmalig etwas mehr Geld. 300 Euro beträgt die Zahlung pro Kind. Diesen Kinderbonus hat die Regierung schon vor Monaten beschlossen. Denn wegen der Corona-Krise haben viele Menschen weniger Geld verdient oder ihren Job verloren. Viele Eltern wollen das Geld, oder zumindest einen Teil davon, direkt ausgeben. Das hat eine Umfrage jetzt gezeigt. Andere wollen es dagegen lieber erst mal sparen. Viele Unternehmen freuen sich über die Zahlung. Denn wenn die Eltern etwas für ihre Kinder kaufen, verdienen die Firmen mehr Geld. Eine Familien-Expertin findet aber, dass 300 Euro für ärmere Familien nicht genug sind.

13.18 Uhr: Corona-Fall an Schule im Wartburgkreis

An der Regelschule in Bad Liebenstein hat es einen Corona-Fall gegeben. Ein Schüler sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte das Landratsamt des Wartburgkreises am Sonntag mit. Das Gesundheitsamt habe für alle Kontaktpersonen ersten Grades Quarantäne angeordnet. Am Montag solle über weitere Tests entschieden werden, um die Quarantäne gegebenenfalls abkürzen zu können. Zu Auswirkungen auf den Schulbetrieb wurden keine Angaben gemacht.

12.50 Uhr: Tiefensee kritisiert Standortschließungen von Zulieferern

Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hat mit Kritik auf die geplanten Standortschließungen von Autozulieferern in Nordthüringen reagiert. „Zumindest in einigen Fällen ist der Eindruck entstanden, dass gut verdienende Konzerne die Corona-Krise nutzen, um auf Kosten ihrer Beschäftigten Kapazitäten abzubauen oder an vermeintliche Billiglohnstandorte zu verlagern“, sagte Tiefensee der Deutschen Presse-Agentur. Richtig sei aber auch, dass der Konjunktureinbruch den ohnehin laufenden Strukturwandel in der Branche massiv beschleunigt habe. Zuletzt hatten die Zulieferer Continental in Mühlhausen, Eaton in Nordhausen und Norma in Gerbershausen (Kreis Eichsfeld) angekündigt, ihre Standorte in Thüringen aufzugeben. Davon sind rund 560 Beschäftigte betroffen. Tiefensee hat sich am Montag zu einer Protestaktion der IG Metall in Gerbershausen angekündigt.

10.36 Uhr: Corona-Krise belastet Thüringens Sportvereine

Nach der coronabedingten Zwangspause ist das Training in vielen Breitensportvereinen in Thüringen wieder angelaufen – auch in körpernahen Sportarten wie Judo oder Fußball. Mancher kleinere Verein tut sich allerdings schwer mit den für das Training in Sporthallen erforderlichen Hygienekonzepten. Ganz spurlos ist die Zwangspause auch an Sportlern und Übungsleitern nicht vorbei gegangen.

9.45 Uhr: Städte- und Gemeindebund warnt vor voreiliger Absage von Weihnachtsmärkten

Der Städte- und Gemeindebund hat vor einer voreiligen Absage von Weihnachtsmärkten wegen der Corona-Pandemie gewarnt. Bei rasant steigenden Infektionszahlen „werden öffentliche Veranstaltungen, wie etwa Weihnachtsmärkte, nicht möglich sein“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg. Im Laufe der Pandemie habe sich aber gezeigt, „dass flexible Reaktionen und eine Berücksichtigung der lokalen Situation der richtige Ansatz sind“ Landsberg zeigte sich zuversichtlich, dass es auch im Winter Städte oder Regionen mit geringen Infektionszahlen geben werde. Dann könnten dort auch Weihnachtsmärkte mit den entsprechenden Schutzkonzepten stattfinden. „Weihnachten mit seinen verschiedenen liebgewonnenen Gewohnheiten kann und will man nicht verbieten“, betonte Landsberg. Dazu gehörten „zumindest in beschränktem Umfang“ auch die Weihnachtsmärkte.

5. September

14.17 Uhr: Gast auf Polterabend mit Corona infiziert - Kita und Schule könnten schließen

Nach einem Polterabend am Donnerstag in Rosenthal am Rennsteig (Saale-Orla-Kreis) müssen 85 Gäste in Quarantäne. Ein Mann aus dem Landkreis Hof, der an der Feier teilnahm, erfuhr am Freitag, dass er SARS-CoV2 positiv ist. Über das Wochenende soll sich noch entscheiden, ob auch Kindergärten sowie die Schule in Blankenstein geschlossen werden müssen. Hintergrund ist, dass auf dem Polterabend neben Erzieherinnen auch Kinder waren. Zudem sei auch Personal aus der Verwaltung der Einheitsgemeinde Rosenthal am Rennsteig auf dem Polterabend gewesen und befindet sich zurzeit in Quarantäne. Die Verwaltung ist jedoch nicht direkt betroffen, weil das am Polterabend teilgenommene Personal am Freitag nicht in der Verwaltung gearbeitet hatte.

12.18 Uhr: Erste große Messe seit Corona-Pandemie wird vorbereitet

In Thüringen wird derzeit die erste Messe seit Beginn der Corona-Pandemie vorbereitet. Laut MDR Thüringen soll die "Reisen & Caravan" Ende Oktober stattfinden. Federführend ist das Erfurter Ausstellungsunternehmen RAM GmbH. Geschäftsführerin Constanze Kreuser sprach von großen Herausforderungen vor allem durch die strengen Hygienevorgaben. Man arbeite mit Hochdruck an dem Konzept. Die "Reisen & Caravan" sei ein ganz wichtiges Signal für die gesamte Veranstaltungsbranche, so Kreuser. Die Ausstellung soll vom 29. Oktober bis zum 1. November in der Erfurter Messe stattfinden.

11.46 Uhr: Ministerium: Kein Hinweis auf Corona-Hygieneverstöße in Sportvereinen

Thüringer Breitensportvereine halten sich nach Einschätzung des Bildungsministeriums an die Hygieneauflagen bei Training und Wettkämpfen. Dem Ministerium seien bislang keine Verstöße oder Beschwerden gegen diese Auflagen bekannt geworden, sagte Ministeriumssprecher Felix Knothe auf Anfrage. "Aus der Sicht der Landesregierung hat sich die Thüringer Sportfamilie alles in allem korrekt an die Vorgaben zu Hygiene und Infektionsschutz gehalten und hat große Anstrengungen dazu unternommen, Sporttreiben und den nötigen Infektionsschutz unter einen Hut zu bringen." (dpa)

11.41 Uhr: Nach zwei Infektionen fast 60 Gymnasiasten in Weimar in Quarantäne

Nach zwei neuen Corona-Infektionen in Weimar müssen 57 Schüler des Schiller-Gymnasiums vorerst in Quarantäne. Die Zwölftklässler würden schnellstmöglich getestet, teilte die Stadtverwaltung mit. In einer Familie seien zwei Infektionen nachgewiesen worden. (dpa)

10.51 Uhr: Drei neue Fälle in den vergangenen 24 Stunden in Jena

In den vergangenen 24 Stunden wurden dem Fachdienst Gesundheit Jena drei neue Sars-CoV-2-Infizierungen gemeldet. Eine Person ist jung und verbrachte in einem Nicht-Risikogebiet den Urlaub. Es treten typische Symptome wie Husten und Gliederschmerzen auf. Eine weitere Person ist mittleren Alters, kehrte ebenfalls aus einem Nicht-Risikogebiet zurück, zeigt allerdings keine Symptome. Dies trifft auch auf die dritte Person zu.

Statistik für den 5. September, 8 Uhr:

  • Anzahl aktiver Fälle: 14
  • davon in den vergangenen 24 Stunden: 3
  • davon stationär: 0
  • schwere Verläufe: 0
  • Infizierte insgesamt seit dem 14. März: 182
  • Gestorbene insgesamt: 3
  • Genesene insgesamt: 165
  • davon in den vergangenen 24 Stunden: 0

4. September

22.10 Uhr: 85 Gäste nach Polterabend in Quarantäne

Nach einem Polterabend am Donnerstag in Rosenthal am Rennsteig (Saale-Orla-Kreis) müssen 85 Gäste in Quarantäne. Ein Mann aus dem Landkreis Hof, der an der Feier teilnahm, erfuhr am Freitag, dass er SARS-CoV2 positiv ist. Auch der Bräutigam könnte infiziert sein.

22 Uhr: Zwei neue Coronafälle in Weimar

Zwei neue Corona-Fälle hat die Stadtverwaltung Weimar am Abend öffentlich gemacht. Damit gibt es in Weimar derzeit sieben aktuell Infizierte, die durch ein Labor bestätigt wurden. Seit Beginn der Pandemie sind damit 107 Menschen in der Stadt positiv getestet worden. In Quarantäne befanden sich am Freitagabend 44 Menschen, das waren wieder 14 mehr als am Tag zuvor. In stationärer Behandlung im Klinikum ist derzeit kein Corona-Patient in Weimar.

16.30 Uhr: Thüringer Unternehmen beantragen kaum staatliche Überbrückungshilfen

In Thüringen hat bisher nur ein Bruchteil der Unternehmen die Corona-Überbrückungshilfe des Bundes beantragt. Wie ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums dem Sender MDR Thüringen sagte, hätten bisher nur 934 Unternehmen einen Antrag auf Förderung gestellt. Grund für das geringe Interesse könnten die hohen Hürden in den Förderrichtlinien für die Unternehmen sein.

15.47 Uhr: Sieben aktive Fälle im Landkreis Greiz

Im Landkreis Greiz gibt es mit Stand Donnerstagabend , informierte das Landratsamt. Insgesamt seien bisher 687 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Stadt Gera hat mit Stand Donnerstag einen aktiven Corona-Fall gemeldet. Insgesamt 272 Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet, heißt es.

15.01 Uhr: Nach weiteren Corona-Fällen: Kindergarten im Ilm-Kreis wird geschlossen

Das Gesundheitsamt des Ilm-Kreises meldet zwei neue Corona-Fälle im Landkreis. Mit Stand vom Freitag ist die Gesamtzahl aller bisher mit dem Coronavirus infizierten Personen somit auf 164 angestiegen. Nachdem bei Kindern und Personal eines Kindergartens in den letzten zwei Tagen mehrere Infektionsfälle nachgewiesen wurden, wird die Einrichtung vorerst geschlossen. Das Gesundheitsamt arbeitet mit dem Träger zusammen, um das Infektionsgeschehen im Blick zu behalten.

13.50 Uhr: Unveränderte Pandemielage im Landkreis Gotha

Das Landratsamt vom Landkreis Gotha hat am Freitag keine Neuinfektion gemeldet. Sieben Landkreisbewohner sind derzeit am Coronavirus erkrankt. Damit bleibt es bei insgesamt 340 nachgewiesenen Ansteckungen mit dem Coronavirus. Die letzte Neuinfektion wurde am Mittwoch gemeldet. Keine der derzeit erkrankten Personen muss stationär behandelt werden. 303 Infizierte aus dem Landkreis gelten als genesen. 30 Todesfälle wurden bislang im Zusammenhang mit der Infektionskrankheit verzeichnet. Im Vergleich der Thüringer Landkreise ist Gotha weiterhin auf Platz zwei bei den meisten nachgewiesenen Corona-Infektionen.

13.18 Uhr: Eine Neuinfektion im Landkreis Sömmerda

Dem Gesundheitsamt vom Landkreis Sömmerda wurde eine Corona-Neuinfektion gemeldet. Zwei Personen haben derweil inzwischen die Quarantäne wieder verlassen. Damit gibt es im Landkreis Sömmerda aktuell 5 aktive Covid-19-Fälle. Seit Beginn haben sich insgesamt 57 Menschen infiziert. Alle Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Keiner der Erkrankten wird stationär und intensivmedizinisch behandelt.

12.12 Uhr: Zwei Kontaktpersonen im Kyffhäuserkreis in Quarantäne

Keine weiteren Corona-Infektionen vermeldet das Landratsamt des Kyffhäuserkreises vor dem Wochenende. Derzeit wird im Altkreis Sondershausen ein positiv auf Sars-CoV-2 getesteter Mensch betreut. Zwei weitere Corona-Kontaktpersonen - eine aus dem Altkreis Artern und eine aus dem Altkreis Sondershausen - befinden sich Stand Freitag in häuslicher Quarantäne.

10.29 Uhr: Quarantäne für Arnstädter Feuerwehrleute beendet

Aufgehoben wurde am Freitagvormittag die Quarantäneanordnung für drei Arnstädter Feuerwehrleute, die am Donnerstag bei einem Einsatz Kontakt zu einer Familie hatten, deren Kind am selben Tage wegen Coronaverdachts getestet wurde. Am Freitag lag das Testergebnis vor: Das Kind hat kein Corona. Die Kameraden durften daraufhin die Arbeit wieder aufnehmen.

9.43 Uhr: Weiterer Todesfall im Eichsfeld

Im Eichsfeld ist laut Gesundheitsamt ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung bestätigt worden. Damit steigt die Gesamtzahl der in Thüringen am Coronavirus Verstorbenen auf 191.

3. September

19 Uhr: Reiserückkehrer neuester Corona-Fall in Jena

Die Stadt Jena meldet heute einen weiteren positiven Corona-Test. Die junge Person befand sich demnach in einem Nicht-Risikogebiet im Urlaub. Bereits vor Ort entwickelten sich Corona-Symptome. Ein Test in Jena brachte nun Klarheit. Eine andere Person konnte als genesen eingestuft werden. Damit gibt es derzeit in Jena elf nachgewiesene aktive Fälle. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt 179 Fälle nachgewiesen, drei Personen starben im Zusammenhang mit Corona.

16.30 Uhr: Drei Feuerwehrleute nach Einsatz in Quarantäne

Ein Feuerwehreinsatz in Arnstadt endet für drei Kameraden in vorsorglicher Quarantäne. Bei einer Familie, die selbst unter Quarantäne steht und das Testergebnis noch erwartet, war das Essen angebrannt und die Wohnung verraucht.

16 Uhr: Corona-Ausbruch in Kindergarten im Ilm-Kreis

Im Umfeld des heute Morgen gemeldeten Falles eines infizierten Kindes im Ilm-Kreis haben sich aus dem Kontaktpersonenkreis zwei weitere positiv auf SARS-CoV-2 getestete Kinder ergeben. Somit liegt für die Einrichtung ein Ausbruchsgeschehen vor. Es wurden (aufgrund der Gruppenöffnung im Regelbetrieb seit 31.8.20 im Zuge der KiJuSSp-VO) weitere Kinder und Erzieher*innen als Kontaktpersonen identifiziert und in Quarantäne versetzt. Die Recherchen dauern zurzeit noch an.

Das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport ist über das Ausbruchsgeschehen informiert worden. Eine Entscheidung seitens des Ministeriums, ob die Stufe "Gelb" für den Kindergarten angeordnet wird (§ 15 KiJuSSp-VO), steht noch aus. Des Weiteren ist ein Testergebnis einer Kontaktperson des heute Morgen gemeldeten Kindes positiv ausgefallen. Sie stand bereits seit gestern unter Quarantäne. Somit sind dem Gesundheitsamt mit Stand vom 3. September 2020, 15 Uhr, 162 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion bekannt, fünf von ihnen und deren Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

15.30 Uhr: Nur noch ein aktiver Fall im Kyffhäuserkreis

Nur noch einen aktiven Corona-Infizierten gibt es derzeit im Kyffhäuserkreis. Er stammt aus dem Altkreis Sondershausen. Zwei weitere zuvor positiv auf Sars-CoV-2 getestete Personen wurden am Donnerstag als genesen eingestuft. Das teilte das Landratsamt mit. Auch die Zahl der Kontaktpersonen in Quarantäne, zuletzt sieben, sank. Durch das Gesundheitsamt werden nun zwei Kontaktpersonen betreut – eine aus dem Altkreis Artern und eine aus dem Altkreis Sondershausen. Seit Beginn der Pandemie haben sich im Kreis 62 Menschen infiziert, 61 sind genesen.

13.13 Uhr: Holter sieht im Maskenstreit an Ilmenauer Gymnasium eine Grenze überschritten

Ein vorübergehender Schulverweis wegen der Weigerung, auf den Fluren des Ilmenauer Goethegymnasiums eine Maske aufzusetzen, löste jüngst eine Lawine aus. Nun hat Bildungsminister Helmut Holter auf die Drohungen mit einem klaren Statement reagiert.

12.40 Uhr: Kind aus Kita im Ilm-Kreis positiv getestet

Ein Kindergartenkind wurde am Mittwoch im Ilm-Kreis positiv auf das Corona-Virus getestet. Das gab am Donnerstag eine Sprecherin des Landratsamtes bekannt. Anschließend wurden nicht nur das Kind selbst und seine gesamte Familie, sondern auch Kinder und Erzieher aus der Kindergartengruppe in Quarantäne versetzt. Die Einrichtung selber muss ihre Türen nicht schließen, da die Kleinen in voneinander getrennten Gruppen betreut werden, zwischen denen es keine Kontakte gibt. Mit Stand 3. September gibt es im Ilm-Kreis 159 bestätigte Fälle. 151 Patienten sind wieder gesund, sechs sind verstorben. Zwei Fälle samt Kontaktpersonen sind in Quarantäne.

11.40 Uhr: Maskenpflicht: Stellvertretender Schulleiter in Ilmenau erhält Drohungen

Ein vorübergehender Schulverweis wegen der Weigerung, auf den Fluren des Ilmenauer Goethegymnasiums eine Maske aufzusetzen, löste eine Lawine aus.

11.05 Uhr: Keine Neuinfektion im Landkreis Gotha

Gute Nachrichten vermeldet das Landratsamt Gotha am Donnerstag: Eine weitere Person, die sich mit Corona infiziert hatte, gilt mittlerweile als genesen. Neue Infektionen wurden demnach nicht gemeldet. Die Zahl der derzeit im Landkreis Gotha an Covid-19 Erkrankten sinkt somit auf sieben. Keiner von ihnen muss stationär behandelt werden. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie 340 Landkreisbewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Die Zahl stieg zuletzt am Mittwoch leicht an. 303 Personen sind bislang genesen. 30 Todesfälle wurden im Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet. Das Landratsamt besteht weiterhin auf die Einhaltung von Hygienemaßnahmen und kontrolliert diese im Öffentlichen Nahverkehr, im Einzelhandel und nun auch verstärkt bei Veranstaltungen.

9.10 Uhr: 15 Prozent der Thüringer haben Existenzangst durch Corona

Die Corona-Krise hat bei den Thüringern deutliche Spuren hinterlassen: 15 Prozent der Beschäftigen haben durch die Auswirkungen der Pandemie Existenzängste – so viele wie in keinem anderen Bundesland. Deutschlandweit sind es nur 11 Prozent.

8.50 Uhr: Zwei neue Corona-Infektionen in Erfurt

Am Donnerstagmorgen waren in Erfurt insgesamt 178 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei zwei Reisrückkehrern wurde eine Corona-Infektion festgestellt. Zwei Betroffene befinden sich weiterhin in stationärer Behandlung. Von 178 Corona-Infizierten gelten 166 als genesen, zwei mehr als gestern. Zwei Personen mit Corona-Infektion waren im Frühjahr verstorben. Damit gibt es in Erfurt aktuell zehn nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus.

7.45 Uhr: Lokführermangel in Südthüringen: Auch Corona-Pandemie ein Faktor

Bei der Süd-Thüringen-Bahn müssen Züge ausfallen, weil Lokführer fehlen. So hat sich unter anderem die Ausbildung von Nachwuchskräften wegen einer Schulschließung während des Corona-Lockdowns verzögert. Wir haben den Geschäftsführer Michael Hecht befragt, wie der Bahnanbieter nun reagiert und ob auch Ausfälle auf den Strecken der Erfurter Bahn zu erwarten sind.

2. September

21.10 Uhr: Nach Corona-Fall im Weimarer Rettungsdienst: Negative Tests bei Kontaktpersonen

Negativ waren die Tests von sieben Kollegen, die mit dem Coronafall im Weimarer Rettungsdienst unmittelbaren Kontakt hatten. Das hat jetzt die Stadtverwaltung mitgeteilt. Sie waren zunächst in Quarantäne versetzt worden. Damit gibt es derzeit in Weimar vier Infizierte. 77 Personen befinden sich in Quarantäne.

17.51 Uhr: 262 Millionen Euro Corona-Soforthilfe vom Bund für Thüringer Kleinfirmen

Kleine Unternehmen und Soloselbstständige in Thüringen haben bis Ende Juli Corona-Soforthilfen des Bundes im Volumen von rund 262,5 Millionen Euro erhalten. Das geht aus einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Bericht des Bundeswirtschaftsministeriums hervor, der dem Haushaltsausschuss des Bundestages übermittelt wurde. Weitere 20 Millionen Euro wurden zugewiesen, waren zu dem Zeitpunkt aber noch nicht ausgezahlt Bundesweit wurden insgesamt rund 13,4 Milliarden Euro Soforthilfen ausgezahlt. Thüringen liegt bei der Höhe der ausgezahlten Beträge etwa auf einem Niveau mit Mecklenburg-Vorpommern und über dem Niveau von Sachsen-Anhalt und dem Saarland. Der größte Anteil, rund 3,77 Milliarden Euro, ging an kleine Firmen und Soloselbstständige in Nordrhein-Westfalen. Die Betroffenen konnten den einmaligen Zuschuss von bis zu 15.000 Euro von Anfang April bis Ende Mai beantragen. Finanziert werden sollten damit laut Regierung „laufende betriebliche Sach- und Finanzaufwendungen“. Die Soforthilfe war dazu gedacht, in der Corona-Krise die wirtschaftliche Existenz der Firmen und Selbstständigen zu sichern und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen. Zusätzlich zu dem Bundesprogramm hatte Thüringen auch ein eigene Soforthilfen aufgelegt.

17.10 Uhr: Theaterherbst-Aufführung fällt in Greiz wegen Corona-Fall aus

Nach einem freiwilligen Test wurde eine Teilnehmerin der Tanz- und Performance-Werkstatt des Greizer Theaterherbstes positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet, wie der Verein am Mittwoch mitteilte. Drei weitere Teilnehmer sind in Quarantäne.

16.44 Uhr: Clown Ecke Rode kämpft ums Überleben

Clown Ecke Rode vom Fünf Hof in Greiz-Schönfeld kämpft ums Überleben. Seit Monaten ist er arbeitslos. Daraus macht er keinen Hehl. .

16.10 Uhr: Eine Neuinfektion im Kreis Sömmerda

Nachdem dem Gesundheitsamt am Montag kein neuer Corona-Fall gemeldet worden war und eine Person die Quarantäne verlassen konnte, so dass die Zahl der aktiven Fälle auf sechs Personen sank, wurde am Dienstag wieder eine Corona-Neuinfektion registriert. Gleichzeitig konnte erneut eine Person die Quarantäne verlassen. Damit bleibt es im Landkreis Sömmerda mit Stand 2. September bei sechs aktiven Covid-19-Fällen, informiert der Landkreis. Bei allen Infizierten handele es sich um Reiserückkehrer. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne. Keiner der Erkrankten werde stationär bzw. intensivmedizinisch behandelt. Damit liegt die Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Landkreis bei 56, davon sind 49 inzwischen genesen. Ein Mensch starb im Zusammenhang mit Covid-19. Um die Verbreitung des Virus zu bremsen, bestehe weiterhin die Notwendigkeit, soziale Kontakte einzuschränken und Hygiene- wie auch Abstandsregeln einzuhalten.

15.54 Uhr: Blumensteinschule in Obersuhl wegen Coronafall geschlossen

Wegen einer Infektion mit dem Covid-19-Virus bei einem Schüler aus der 9. Klasse wurde die Blumensteinschule im hessischen Obersuhl am Mittwochvormittag vorerst geschlossen. Die Schule besuchen auch zahlreiche Schüler aus dem Wartburgkreis. Ebenfalls unterrichten viele Lehrer aus der Wartburgregion und anderen Thüringer Orten dort. Der Verdachtsfall war am Vorabend bekannt geworden. In Hessen hatte der Unterricht nach den Sommerferien eine Woche früher als in Thüringen begonnen.

14.59 Uhr: Vermeintlich positiver Covid-19-Test am Marienstift Arnstadt war Laborfehler

Die vom Gesundheitsamt des Ilm-Kreises am 31. August gemeldete Coronavirus-Infektion in der Fachklinik für Orthopädie des Marienstifts Arnstadt beruht auf einem Fehler des ausführenden Labors. Demnach sei der Test falsch-positiv befundet worden. Nachtestungen hatten jeweils zu negativen Testergebnissen geführt. Die Quarantäne für alle Kontaktpersonen wurde daraufhin amtlich aufgehoben. Mit Stand vom 2. September sind dem Gesundheitsamt damit weiterhin 158 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion im Ilm-Kreis bekannt. Im Ilm-Kreis gelten 151 Fälle als genesen, sechs sind verstorben. Es befindet sich noch ein Fall und die dazu gehörigen Kontaktpersonen in Quarantäne. In den Ilm-Kreis-Kliniken werden zwei Verdachtsfälle behandelt.

14.01 Uhr: Tiefensee: Event-Branche bei Stornokosten in der Krise absichern

Um der Veranstaltungsbranche in der Corona-Zeit besser zu helfen, hat Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) eine Art Versicherung ins Spiel gebracht. Aktuell sei es schwierig,, Veranstaltungen wie Messen für das kommende Jahr zu planen. Im Moment möge das Infektionsgeschehen in Thüringen überschaubar sein, so Tiefensee am Mittwoch bei einer Kundgebung der Branche in Erfurt. Aber ob dies etwa im April nächsten Jahres der Fall sei und welche Veranstaltungen dann möglich seien, könne im Moment niemand abschätzen. Damit dennoch Veranstaltungen in Zukunft ohne Angst vor Komplettverlust bei Absagen geplant werden können, wolle er auf Bundesebene eine Art Versicherung für Stornierungskosten anregen. Sollte dies nicht möglich sein, wolle er über eine solche Absicherung zumindest auf Landesebene nachdenken. Am Mittwoch waren etwa 70 Vertreter der Branche zum Landtag gezogen, um dort auf ihre schwierige wirtschaftliche Lage aufmerksam zu machen, in die sie die Corona-Pandemie und die damit verbundene Auflagen gebracht haben. „Uns wurde quasi ein Berufsverbot auferlegt“, kritisierte etwa der Schausteller Fritz Krebs aus Erfurt. Zuletzt habe er Einnahmen Ende Dezember bei Weihnachtsmärkten gehabt. Er verstehe nicht, warum Menschen an Restauranttischen gemeinsam sitzen dürfen, aber etwa Kinder nicht im Karussell zusammensitzen dürfen. Dabei könnten genauso Auflagen eingehalten werden. Andere Vertreter - darunter Messebauer und Caterer - kritisierten auch die Hürden, um an Gelder aus Überbrückungshilfen zu kommen. Zu Beginn der Krise wurden in Thüringen etwa Großveranstaltungen quasi komplett verboten, aber auch kleinere Feste und Märkte durften oft gar nicht oder nur unter strengen Auflagen stattfinden. Inzwischen sind viele Events in der Regel erlaubt, wenn Hygiene- und Abstandsauflagen eingehalten werden und Kontaktdaten von Besuchern nachverfolgbar sind. Entscheiden muss darüber im Normalfall das zuständige Gesundheitsamt (dpa).

13.42 Uhr: Bisher 62 Infizierte im Kyffhäuserkreis

Weiterhin drei aktive Corona-Fälle verzeichnet der Kyffhäuserkreis. Derzeit werden zwei positiv getestete Menschen im Altkreis Artern betreut, einer im Altkreis Sondershausen. Das teilte das Landratsamt am Mittwoch mit. Sieben Kontaktpersonen werden zudem in häuslicher Quarantäne betreut – sechs aus dem Altkreis Artern und eine aus dem Altkreis Sondershausen.

13.17 Uhr: Eine neue Corona-Infektion in Erfurt

In Erfurt wurden (Stand: Mittwoch, 12 Uhr) insgesamt 176 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das ist eine infizierte Person mehr als gestern. Zwei Betroffene befinden sich demnach in stationärer Behandlung. Von 176 Corona-Infizierten gelten 164 als genesen. Zwei Personen mit Corona-Infektion waren im Frühjahr verstorben. Damit gibt es in Erfurt aktuell zehn nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus.

12.23 Uhr: Drei neue positive Corona-Tests in Jena

In Jena wurden dem Fachdienst Gesundheit in den letzten 24 Stunden drei neue positive Corona-Tests gemeldet. Zwei der drei neuen Fälle kamen aus dem Ausland zurück.

11.52 Uhr: Zwei nachgewiesene Corona-Infektionen im Unstrut-Hainich-Kreis

Zwei Fälle von nachgewiesener Corona-Infektion gibt es nun im Unstrut-Hainich-Kreis. Beide Betroffenen befinden sich nach Angaben des Landratsamts in häuslicher Quarantäne. Damit registrierte der Landkreis seit Beginn der Pandemie 95 Fälle einer Infektion mit dem Virus. Drei Menschen starben bisher im Zusammenhang mit Corona, 90 gelten als genesen. Aktuell hat die Krankheit somit wieder die Region erreicht. Zwei Wochen lang gab es hier keine akuten Fälle mehr, zeitweise war der Unstrut-Hainich-Kreis der einzige in Thüringen ohne Infizierte. Auch die Quarantäne-Fälle waren am 10. August bis auf einen gesunken. Nach einem Anstieg bis 25. August und erneutem Rückgang steigt sie inzwischen wieder an.

9.58 Uhr: Berliner Kanzleramt lehnt Brief aus Rudolstadt ab

Ein an die Bundeskanzlerin Angela Merkel adressierter Brief erreichte am Dienstag das Postamt in Rudolstadt, nachdem die Annahme in Berlin verweigert worden war. Der Inhalt läßt eine Vermutung zu.

8.50 Uhr: Eine Neuinfektion in Erfurt

Am Mittwoch meldete die Erfurter Stadtverwaltung eine Neuinfektion. Damt wurden in der Landeshauptstadt insgesamt 176 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Zwei Betroffene befinden sich aktuell in stationärer Behandlung. Von den 176 Corona-Infizierten gelten aktuell 164 als genesen. Zwei Personen mit Corona-Infektion waren im Frühjahr daran verstorben. Aktuell sind zehn Personen in Erfurt am Coronavirus infiziert.

6.13 Uhr: Weniger Gäste zu Besuch in Thüringer Städten

Der Städtetourismus gehört seit Jahren zu den Wachstumsmotoren des Tourismus im Freistaat. Während der Corona-Pandemie hat sich vieles verändert: Jetzt ist es insbesondere der Städtetourismus, der die größten Einbußen zu verzeichnen hat. Das zeigt eine Analyse der Übernachtungszahlen aus diesem Jahr durch die Duale Hochschule Gera-Eisenach.

6.10 Uhr: Hallensport vor Publikum wieder möglich

Die neue Corona-Verordnung in Thüringen lässt seit Montag einen weitgehend regulären Sportbetrieb zu. So sind auch wieder Zuschauer in Sporthallen erlaubt. Der Landesportbund begrüßt die Lockerungen, kritisiert aber die Ausnahme für den Profibereich.

1. September

18.45 Uhr: Mühlhausens Kino öffnet wieder

Nach dem Corona-Lockdown und einem folgenden Wasserschaden öffnet der Filmpalast in Mühlhausen am Mittwoch wieder. Die Bauarbeiten sind aber noch nicht abgeschlossen.

18.21 Uhr: Eine Neuinfizierung im Weimarer Land

Einen neuen Corona-Fall gibt es im Weimarer Land. Fünf Personen sind seit Samstag genesen. Bisher gab es damit 90 Fälle im Weimarer Land. Es gibt noch fünf aktiv Infizierte, darunter sind ein Mann und vier Frauen. Keine der Personen wird stationär behandelt.

17.34 Uhr: Veranstaltungswirtschaft wirbt für Perspektive in Corona-Zeit

Eine Absage nach der anderen durch die Corona-Krise hat die Veranstaltungsbranche hart getroffen und Aussicht auf große Besserung gibt es noch nicht: Um auf ihre schwierige Lage aufmerksam zu machen, wollen sich Vertreter der Branche am Mittwoch (12.05 Uhr) vor dem Landtag in Erfurt treffen. Bei der Kundgebung soll es um Forderungen an die Politik und um Hilfen für die Branche gehen. „Wir fordern einen Rettungsdialog mit der Regierung, um Wege und Lösungen zu diskutieren, wie die Veranstaltungswirtschaft die Phase der zurzeit notwendigen Maßnahmen wirtschaftlich übersteht. Unsere Branche benötigt dringend eine Überlebensperspektive“, heißt es in einem Aufruf der Organisatoren auf Facebook. Die Veranstalter rechnen mit etwa 100 Teilnehmern, darunter Event-Techniker, Schausteller, Party-Austatter, DJs, Fotografen und andere Vertreter der Branche.

15.37 Uhr: Streit um Maskenpflicht in Bus eskaliert

Weil ein Mann beim Einstieg in einen Linienbus keine Maske trug, sei er von mehreren Fahrgästen aufgefordert worden, dies zu tun, teilte die Polizei am Dienstag mit. Daraus habe sich ein Streit entwickelt, bei dem ein Fahrgast dem zugestiegenen Mann eine Bierflasche an den Kopf warf. Der Mann wurde später zur Behandlung der Wunde mit einem Rettungswagen in ein Klinikum gebracht.

13.45 Uhr: Existenzielle Probleme bei Jugendherberge Bad Sulza

Wegen der Hygienemaßnahmen muss die Jugendherberge in Bad Sulza mit einer herben Kapazitätsbeschränkung leben. Von den insgesamt 123 Betten steht also nur ein Bruchteil zur Verfügung. Für die Herberge, die in diesem Jahr über 17.000 Übernachtungen angepeilt hatte und nun mit nicht einmal 5600 rechnet, eine durchaus existenzielle Frage.

13 Uhr: Fünf aktive Corona-Fälle im Landkreis Nordhausen

Aktuell gibt es im Kreis Nordhausen fünf aktive nachgewiesene Corona-Fälle. Das teilt das Gesundheitsamt mit. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts haben sich im Landkreis seit Beginn der Pandemie 75 Menschen angesteckt.

12.25 Uhr: Corona-Krise drückt Zahlen bei Gewerbeneugründungen und -abmeldungen

Im ersten Halbjahr hat sich sowohl die Zahl der Neugründungen als auch der Gewerbeabmeldungen in Thüringen verkleinert. Vor allem von März bis Mai sei ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu verzeichnen gewesen, teilte das Landesamt für Statistik am Dienstag mit. Als mögliche Gründe verwies das Landesamt auf Folgen der Corona-Pandemie, darunter Ausgangsbeschränkungen und Personalengpässe bei den Gewerbeämtern der Kommunen. Aber auch staatliche Soforthilfemaßnahmen und die ausgesetzte Pflicht zur Anzeige von Insolvenzen wurden genannt. Insgesamt seien von Januar bis Ende Juni 5166 Gewerbe angemeldet worden - 708 weniger als im Vorjahreszeitraum. Dagegen wurden 4913 Gewerbe abgemeldet. Das seien wiederum 1281 Anzeigen weniger als im ersten Halbjahr vergangenen Jahres gewesen (dpa.

12.10 Uhr: Nur noch drei aktive Corona-Fälle weist der Kyffhäuserkreis auf

Drei der sechs positiv getesteten Personen wurden als genesen eingestuft, teilte das Landratsamt am Dienstag mit. Derzeit werden im Kreis drei positiv auf Sars-CoV-2 getestete Personen betreut – eine im Altkreis Sondershausen, zwei im Altkreis Artern. Durch das Gesundheitsamt werden zudem sieben Kontaktpersonen in Quarantäne betreut – sechs aus dem Altkreis Artern und eine aus dem Altkreis Sondershausen. Seit Beginn der Pandemie wurden 62 Fälle im Kreis registriert. 59 Personen gelten inzwischen als genesen.

10.46 Uhr: 158 Infektionen im Ilm-Kreis

Mit Stand vom 1. September sind dem Gesundheitsamt weiterhin 158 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion im Ilm-Kreis bekannt. Im Ilm-Kreis gelten 151 Fälle als genesen, sechs sind verstorben. Es befindet sich noch ein Fall und die dazu gehörigen Kontaktpersonen in Quarantäne. In den Ilm-Kreis-Kliniken wird kein Verdachtsfall behandelt.

9.30 Uhr: Weiterer Coronafall in Jena

Am Montag wurde dem Fachdienst Gesundheit ein neuer Corona-Fall aus Jena gemeldet: Es handele sich um eine junge Person, welche aus einem Nicht-Risikogebiet einreiste. Symptome entwickelten sich erst in Jena und daraufhin ließ die Person sich testen. Darüber hinaus seien zwei genesene Personen zu vermelden, hieß es von der Stadt. Damit gebe es .

8.54 Uhr: Zwei neue Corona-Infektionen in Erfurt bestätigt

Stand Dienstag, 8 Uhr, wurden in Erfurt insgesamt 175 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind zwei mehr als am Montag. Die zwei Betroffenen befinden sich in stationärer Behandlung. Von 175 Corona-Infizierten gelten 164 als genesen. Zwei Personen mit Corona-Infektion waren im Frühjahr verstorben. Damit gibt es in Erfurt aktuell neun nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus.

7.25 Uhr: Corona-Pandemie bringt Studierendenwerk in prekäre Lage

Geschlossene Mensen, weniger Studierende in den Wohnheimen: Die Corona-Pandemie hat sich an den Hochschulen in Thüringen deutlich bemerkbar gemacht. Aber nicht nur Studierende haben deshalb etwa ihre Jobs verloren. Das ganze Ausmaß lesen Sie hier.