Alles zum Coronavirus und den Folgen für Thüringen vom 24. bis 30. September 2020

In diesem Archivtext lesen Sie alle Entwicklungen zum Coronavirus, die sich vom 24. bis 30. September 2020 in den Thüringer Städten, Landkreisen und Gemeinden ereignet haben.

Für Urlauber in Risikogebieten besonders wichtig: Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland müssen sie sich auf das Coronavirus testen lassen.

Für Urlauber in Risikogebieten besonders wichtig: Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland müssen sie sich auf das Coronavirus testen lassen.

Foto: Marijan Murat / dpa

30. September

20.56 Uhr: Jena: Zwei neue Corona-Infektionen bei Geschwisterkindern

Am Mittwoch wurden dem Fachdienst Gesundheit zwei neue Coronafälle Gesundheit gemeldet. Es handelt sich um schulpflichtige Geschwisterkinder, welche bislang keine coronatypischen Symptome aufweisen. In ihrer Schule wurden rund 55 Kontaktpersonen ermittelt, darunter weitere Kinder und Lehrpersonal. Die Personen müssen sich nun auf Corona testen lassen. Eine Person aus Jena konnte bereits wieder als genesen eingestuft werden. Damit liegt die Zahl der aktiven Corona-Fälle aktuell bei 13. Davon befindet sich eine Person in stationärer Behandlung.

20.40 Uhr: Maskenpflicht zum Weimarer Zwiebelmarkt im Corona-Jahr

Präzisiert hat die Stadtverwaltung ihre Regeln für den Zwiebelmarkt-Zutritt zur Zeit von Corona. Dort gilt auch im Freien für alle Besucherinnen und Besucher grundsätzlich Maskenpflicht. Davon befreit sind aber Kinder bis 6 Jahre. Menschen, die per Attest von der Maskenpflicht befreit sind, können als Alternative ein sogenanntes Face-Shield oder Gesichtsvisier tragen. Dieses werde ebenfalls als Mund-Nasen-Bedeckung akzeptiert, teilte die Stadt auf Nachfrage der Redaktion mit. Dem Gesundheitsamt sind am Mittwoch zwei neue Corona-Fälle gemeldet worden. Sie sind in einer privaten Feier weitergegeben worden. Die infizierten Personen befanden sich allerdings bereits als Kontaktpersonen in Quarantäne. In Weimar gibt es damit derzeit vier aktiv Kranke.

19.05 Uhr: Kyffhäuserkreis: Rosensonntag fällt wegen Corona aus, Rosenmontagsumzug auf der Kippe

In Bad Frankenhausen ist der Rosensonntagsumzug coronabedingt abgesagt. In Sondershausen will die Stadtverwaltung noch abwarten. Aber auch hier ist fraglich, ob der größte Narrenumzug der Region am Rosenmontag 2021 stattfinden kann. „Melden sich zu viele Vereine an, sind die Auflagen des Infektionsschutzes nicht einhaltbar. Will kein Verein kommen, müssen wir keinen Umzug veranstalten“, sagt Sondershausens Kulturmanagerin Claudia Langhammer.

18.02 Uhr: Eisenacher Klinikum unter Volllast und mit Corona-Regeln

„Das Klinikum fährt nun schon seit einiger Zeit wieder auf Volllast, die Corona-Regelungen blieben allerdings in Kraft“, so Thomas Breidenbach, Geschäftsführer des Eisenacher St. Georg-Klinikums. Diese Regeln gelten daher weiterhin.

17.43 Uhr: Arbeitslosen-Statistik: Herbstaufschwung auch im Corona-Jahr

Sowohl in der Stadt Weimar als auch im Kreis Weimarer Land ist die Arbeitslosigkeit nach dem kurzen saisonalen Sommer-Anstieg nunmehr mit Beginn des Herbstes wieder gesunken. Das geht aus den am Mittwoch veröffentlichen aktuellen Zahlen der Agentur für Arbeit hervor. Weimar meldet im September 2216 Arbeitslose - 74 weniger als im August, damit sinkt die Quote von 7,1 auf 6,9 Prozent. Vor einem Jahr lag sie mit 471 Arbeitslosen weniger allerdings noch bei 5,5 Prozent. "Der Herbstaufschwung ist auch im Corona-Jahr erkennbar" sagt Holger Bock, Geschäftsführer der Agentur in Erfurt. "Zwar sind die Unternehmen bei den neugemeldeten Stellen weiterhin verhalten, doch die anderen Indikatoren entwickeln sich positiv. Es bleiben die Risiken des weiteren Pandemieverlaufs, von möglichen Insolvenzen und der Exportentwicklung."

17.38 Uhr: Weihnachtsmarkt startet in Nordhausen trotz Corona am 4. Dezember

Auch im Corona-Jahr gibt es einen Nordhäuser Weihnachtsmarkt. Er ist vom 4. bis 20. Dezember rund um das Rathaus - einschließlich Lutherplatz -, kündigt Bürgermeisterin Jutta Krauth (SPD) an. Der Nikolaiplatz soll Standort des Vereinsweihnachtsmarktes sein. Der Nordhäuser Weihnachtsmarkt öffnet am 4. Dezember um 16 Uhr vor dem Rathaus. Gastronomen und Schausteller wollen mit Gebäck- und Süßwaren, Imbissständen und Ausschankbetrieben für eine stimmungsvolle Adventszeit sorgen. Für die Kleinsten gibt es wieder einen Wunschbriefkasten, ein Kinderkarussell und einen Märchenwald - diesmal jedoch auf dem Nikolaiplatz vor der Bibliothek.

15.59 Uhr: Weniger Menschen im Kyffhäuserkreis in Corona-Quarantäne

Die Zahl der Corona-Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne ist im Kyffhäuserkreis erneut leicht gesunken. Durch das Gesundheitsamt werden 25 Personen betreut - vier aus dem Altkreis Sondershausen und 21 aus dem Altkreis Artern. Das teilte das Landratsamt am Mittwoch mit. Tags zuvor seien es noch 28 Menschen gewesen. Unverändert ist die Zahl der aktiven Coronafälle im Kreis. Weiterhin werden laut Behörde zwei positiv auf Sars-CoV-2 getestete Personen aus dem Altkreis Artern betreut.

13.33 Uhr: Keine wesentlichen Änderungen in neuer Corona-Verordnung

In der ab Donnerstag geltenden Corona-Verordnung für Thüringen gibt es keine wesentlichen Änderungen im Vergleich zur derzeitigen Fassung. "Das heißt: So viel Normalität wie möglich zulassen und bei zunehmenden Infektionen zügig vor Ort reagieren", erklärte Sozialministerin Heike Werner (Linke) am Mittwoch in Erfurt. (dpa)

13.19 Uhr: Armutsgefahr im Rentenalter steigt - Corona verschärft Situation

Eine wachsende Zahl älterer Menschen in Deutschland ist von Armut bedroht. Die Armutsgefährdung sei in der Gruppe ab 65 Jahren zuletzt am meisten gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Der Zuwachs seit dem Jahr 2005 betrug demnach 4,7 Punkte. Im vergangenen Jahr seien 15,7 Prozent der Menschen in der Altersgruppe betroffen gewesen. Der Anteil erreichte annähernd das Niveau der Gesamtbevölkerung, er stieg hier um 1,2 Punkte auf 15,9 Prozent. Es sei zudem davon auszugehen, dass die Pandemie die Lage verschärfe: "Die Altersarmut wird durch die Rezession deutlich ansteigen", stellt Forscher Christoph Butterwegge fest. Betroffen von Kurzarbeit und Entlassungen seien vor allem Geringverdiener. Auch aktuell verschlimmere Corona bereits die Lage: "Mehr als eine Million Kleinstrentner haben Minijobs, um über die Runden zu kommen. Davon sind viele durch die Beschränkungen weggefallen. Sie erhalten keine staatliche Leistung als Ersatz." Das höchste Armutsrisiko hatten die älteren Menschen vergangenes Jahr im Saarland mit einer Quote von 18,4 Prozent, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 17,8 und Bayern mit 17,5 Prozent. Am niedrigsten war es laut dem Bundesamt in Brandenburg mit 12,5 Prozent, Schleswig-Holstein mit 13 Prozent sowie Thüringen und Sachsen mit jeweils 13,4 Prozent. Den höchsten Anstieg seit 2005 weist die Statistik für Berlin mit einem Plus von 7,4 Punkten auf 14,8 Prozent und Nordrhein-Westfalen mit 7,1 Punkten auf 16,8 Prozent aus. (dpa)

13.03 Uhr: Oberhof richtet sich auf Austragung von zwei Biathlon-Weltcups ein

Oberhof steht für die Ausrichtung von zwei Biathlon-Weltcup-Veranstaltungen im Januar 2021 bereit. Die Organisatoren haben beim Biathlon-Weltverband IBU ihre grundsätzliche Bereitschaft dafür hinterlegt. Eine Entscheidung soll Mitte Oktober nach einer Telefonkonferenz zwischen den Ausrichtern Oberhof, Ruhpolding und Antholz sowie der IBU fallen. Die IBU will in diesem Winter mit Doppelveranstaltungen die Reisetätigkeit der Athleten und Trainer minimieren, um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren. (dpa)

12.51 Uhr: Trotz Corona: Thüringer Arbeitslosenzahl zu Herbstbeginn gesunken

Die Herbstbelebung hat zu spürbarem Schwung auf dem Thüringer Arbeitsmarkt geführt. Im September waren im Freistaat 68.100 Frauen und Männer ohne Job, wie die Regionaldirektion der Agentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte. Das seien 3300 weniger als im August, aber 11.500 mehr als im September 2019 gewesen. Die Arbeitslosenquote ging leicht um 0,3 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent zurück. Nach der Sommerpause besetzen Arbeitgeber typischerweise neue Stellen, Jugendliche beginnen eine Lehre oder starten nach ihrer Ausbildung in ihren ersten Job. Im Gegensatz zu den Herbstmonaten vor der Corona-Pandemie bewege sich die Arbeitslosigkeit derzeit aber insgesamt weiterhin auf einem höheren Niveau. Nach Einschätzung des Geschäftsführers der Landesarbeitsagentur, Markus Behrens, wird der Vor-Corona-Status in Thüringen wahrscheinlich erst 2022 wieder erreicht.

12.32 Uhr: Zwei weitere Coronafälle im Ilm-Kreis

Mit Stand vom 30. September sind dem Landratsamt des Ilm-Kreises 218 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion bekannt. In den vergangenen 24 Stunden sind zwei Fälle hinzugekommen. 21 Fälle sind noch aktiv. Sie und deren Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. 190 gelten als genesen, sieben sind verstorben. In den Ilm-Kreis-Kliniken werden drei der bestätigten Fälle und fünf Verdachtsfälle isoliert behandelt.

11.34 Uhr: Zwei weitere positive Testergebnisse im Saale-Orla-Kreis

Am Mittwoch informierte der Fachdienst Gesundheit des Landratsamtes Saale-Orla über die ersten Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis seit Mitte vergangener Woche. Betroffen sind Kontaktpersonen der sogenannten Kategorie 1 - also mit einem sehr engen Kontakt - von zwei bereits positiv getesteten Personen aus dem Neustädter bzw. Bad Lobensteiner Raum. "Beide befanden sich bereits in Quarantäne, so dass von diesen Fällen keine Infektionsgefahr für die Bevölkerung ausgeht", informiert Amtsarzt Dr. Torsten Bossert. Stand Mittwoch, 30. September, gibt es damit im Saale-Orla-Kreis sieben aktive Corona-Fälle - ausgehend von der Annahme, dass infizierte Personen nach zwei Wochen genesen sind. Insgesamt wurde das Virus bislang bei 180 Menschen mit Wohnsitz an Saale und Orla nachgewiesen.

11.24 Uhr: Schulen im Weimarer Land können wieder normal unterrichten

Die Schulen im Weimarer Land können ab Donnerstag wieder normal unterrichten. "Der Regelbetrieb kann wieder stattfinden", bestätigte ein Sprecher des Bildungsministeriums entsprechende Informationen unserer Zeitung. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Landkreis sei inzwischen so niedrig, dass erhöhte Schutzvorkehrungen nicht mehr nötig seien. Das betroffene Schulamt Mitte sei bereits informiert. Im Weimarer Land gibt es nach Ministeriumsangaben 39 Schulen in staatlicher und freier Trägerschaft.

10.46 Uhr: Landratsamt Bad Salzungen wegen Corona-Tests an Schülern in der Kritik

Im Wartburgkreis gibt es Kritik am Umgang des Landratsamtes mit Coronatests. Anlass ist laut MDR Thüringen der positive Test einer Lehrerin vor zwei Wochen im Gymnasium Bad Salzungen. Mehrere Schüler wurden daraufhin in Quarantäne geschickt, aber nicht getestet. Das sei nach Rücksprache mit dem Landesamt für Verbraucherschutz so entschieden worden, teilte das Landratsamt mit. Später wurden acht Schüler positiv getestet, nachdem sie Symptome gezeigt hatten. Mehrere Eltern werfen den Kreisbehörden vor, die Kinder erst nach Druck von außen getestet zu haben. Das Landratsamt wies das zurück. Man habe aufgrund der veränderten Situation getestet und nicht auf Druck der Eltern. Am Dienstag wurden demnach 200 Schüler des Gymnasiums getestet.

8.33 Uhr: Zwei Corona-Neuinfektionen in Erfurt

Stand Mittwoch, 8 Uhr, wurden in Erfurt insgesamt 231 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind zwei mehr als am Vortag. Eine Person wurde aus dem Krankenhaus entlassen, damit befinden sich noch fünf Betroffene in stationärer Behandlung. Von 231 Corona-Infizierten gelten 196 als genesen. Zwei Personen mit Corona-Infektion waren im Frühjahr verstorben. Damit gibt es in Erfurt aktuell 33 nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus.

6.22 Uhr: Holter: Corona-Pandemie an Schulen im Griff

Einen Monat nach Beginn des neuen Schuljahres ist die Corona-Pandemie an Thüringens Schulen nach Ansicht von Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) bislang im Griff. "Der Betrieb an den Schulen Thüringen ist im ersten Monat des Schuljahres weitgehend normal, aber coronabedingt auch mit den leider erwartbaren kleineren Einschränkungen verlaufen", bilanzierte Holter auf Anfrage. Nach Daten seines Ministeriums mussten in den vier Wochen nach Ende der Sommerferien Dutzende Schulen in Thüringen ihren Betrieb zwischenzeitlich einschränken. Im Weimarer Land etwa betrifft dies derzeit alle Schulen. (dpa)

29. September

22.06 Uhr: Die Stadt Weimar verlängert ihre Corona-Allgemeinverfügung

Mit ihrer 12. Allgemeinverfügung hat die Stadt Weimar die geltenden Corona-Regeln um einen Monat bis Ende Oktober verlängert. Zusätzlich wurden Festlegungen für den veränderten Weimarer Zwiebelmarkt getroffen. So müssen vom 7. bis 11. Oktober im ausgewiesenen Bereich vom Markt über die Schillerstraße bis zum Theaterplatz auch im Freien während der Marktzeiten Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden. Ohne sie ist der Zutritt zum Zwiebelmarkt nicht gestattet. Im gesamten Stadtgebiet sind dann zudem öffentliche Vergnügungen, Feste, Feiern oder auch musikalische Darbietungen verboten. Letzteres gilt auch für Gaststätten, die ansonsten ihrem normalen Geschäft nachgehen können. Weitere Verfügungen.

21.28 Uhr: Die Corona-Regeln - Der aktuelle Stand in Thüringen

Die Bundesländer können im Kampf gegen die Corona-Pandemie weitgehend in eigener Verantwortung über Einschränkungen oder aber die Lockerung von Auflagen entscheiden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder haben sich am Dienstag allerdings erneut über ein möglichst einheitliches Vorgehen in der Pandemie-Bekämpfung abgestimmt. Das sind die aktuellen Beschlüsse für Thüringen.

20.45 Uhr: Ramelow will Beschlagnahmung von Restaurant-Daten verhindern

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) will verhindern, dass Gerichte die Beschlagnahmung von Listen mit Daten von Restaurantbesuchern anordnen können. Dies könne er nicht akzeptieren, sagte Ramelow am Dienstag nach einer Schalte der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Thüringen habe dazu eine entsprechende Protokollnotiz zu dem Treffen abgegeben, sagte Ramelow. "Das hat mit Infektionsschutz nichts mehr zu tun und ist, wie ich finde, keine gute Entwicklung", betonte er. Bei den Bürgern dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass es nicht um Corona gehe, sondern darum, herauszufinden, ob und wann sie zum Beispiel ein Restaurant besuchten. Man habe sich in der Runde darauf verständigt, dass es Klärungsbedarf bei diesem Aspekt gebe.

20.21 Uhr: Statt Bußgeldandrohungen: Voigt fordert digitale Lösung für Restaurantbesucher

Thüringens CDU-Fraktionschef Mario Voigt plädiert für eine digitale Lösung, um für den Infektionsschutz Daten von Restaurant- oder Kneipenbesuchern zu erfassen. "Thüringen sollte bundesweit das erste Bundesland sein, das eine solche digitale Lösung einführt. Ich werde das der Landesregierung vorschlagen", sagte Voigt am Dienstag.

18.38 Uhr: Drei neue Corona-Infektionen in Jena

Mit Stand von Dienstagnachmittag wurden dem Fachdienst Gesundheit drei neue Coronafälle gemeldet. Alle infizierten Personen sind mittleren Alters, keine Reiserückkehrende und weisen coronatypische Symptome auf. Damit erhöht sich die Zahl der aktiven Coronafälle auf 12. Vier Personen konnten als genesen eingestuft werden, ein Infizierter befindet sich in stationärer Behandlungen.

18.10 Uhr: Alle Testergebnisse im Eichsfeld negativ

Nach den Infektionen zweier Schüler an zwei Schulen im Kreis wurden sofort alle ermittelten Kontaktpersonen getestet. Darunter zahlreiche Schüler, Lehrer, Familienmitglieder und Freunde der betroffenen Schüler. "Alle Ergebnisse sind negativ", konnte das Landratsamt bestätigen, dass auf die Testergebnisse im Bereich des Heiligenstädter Lingemann-Gymnasiums gewartet hatte.

18.06 Uhr: Wartburg sagt für Weihnachtsmarkt wegen Corona offiziell ab

In diesem Jahr wird es aufgrund der Corona-Pandemie wie erwartet keinen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt auf der Wartburg geben. Am Montagabend verständigte man sich bei der Wartburg-Stiftung auch auf die vor wenigen Tagen bereits prognostizierte Absage, die nun offiziell ist, so Andreas Volkert, Veranstaltungsmanager der Stiftung auf Anfrage.

18.02 Uhr: Corona-Lage im Weimarer Land unverändert

Keine Veränderungen vermelden konnte das Gesundheitsamt des Weimarer Landes mit Stand gestern 17 Uhr. Damit bleibt es vorerst bei 28 Aktivkranken im - davon zwölf Männer - im Kreisgebiet. Von den seit Ausbruch der Pandemie 144 an Covid-19 Erkrankten wurde 110 wieder gesund. Vier Personen sind weiter in stationärer Behandlung, sechs Menschen verstarben inzwischen. Zwischen 140 bis 150 enge Kontaktpersonen sind derzeit in Quarantäne, zudem 57 Reiserückkehrer in häuslicher Absonderung.

17.34 Uhr: Positiver Corona-Fall an Rositzer Regelschule

Das Gesundheitsamt leitete bei Bekanntgabe einer neuen Corona-Infektion bei einem Schüler einer Regelschule in Altenburg sofort Maßnahmen ein. Der Schüler stehe unter häuslicher Quarantäne. Aktuell gehe es ihm gesundheitlich gut. Unmittelbar nach Bekanntwerden des positiven Testergebnisses wurden alle 24 Schülerinnen und Schüler der betroffenen Klasse nach Hause geschickt und unter Quarantäne gestellt; ebenso 18 Lehrer und Betreuer.

15.25 Uhr: Elf aktive Corona-Fälle im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Aktuell gibt es elf aktive Coronafälle im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Seit Beginn der Pandemie wurden 95 Personen positiv auf das Virus getestet. Für 40 Kontaktpersonen wurde eine Quarantäneanordnung verfügt. Fünf Personen werden derzeit stationär in den Thüringen-Kliniken behandelt.

15.15 Uhr: Zahl der Infizierten geht in der Wartburgregion zurück

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen fällt aktuell in der Wartburgregion wieder. Fünf Menschen im Wartburgkreis und einer in der Stadt Eisenach sind wieder genesen. Damit sind mit Stand von Dienstagmittag 21 Menschen im Wartburgkreis und drei in der Stadt Eisenach an Covid 19 erkrankt. Seit Beginn der Pandemie haben sich in der Wartburgregion – Wartburgkreis und Eisenach zusammen – nach Angaben des Gesundheitsamts 181 Menschen am Virus angesteckt, 151 davon sind genesen, sechs gestorben.

14.50 Uhr: Weiterer Todesfall im Landkreis Schmalkalden-Meiningen

Am Montag ist eine 87-jährige Frau aus Meiningen an COVID-Pneumonie während der stationären Behandlung verstorben. Darüber informierte am Dienstag das Landratsamt des Kreises Schmalkalden-Meiningen. Außerdem sei am Philipp-Melanchthon-Gymnasium Schmalkalden eine Schülerin der 5. Klasse positiv auf COVID-19 getestet worden. Das Gesundheitsamt stufte bisher 25 Kinder der betroffenen Schulklasse sowie vier Personen im privaten Umfeld der Infizierten als Kontaktpersonen ein. Für diese Personen wurde Quarantäne verhängt. Für sieben Lehrer/innen, die zusammen mit dem Indexfall Unterricht hatten, besteht nach Einschätzung der Schulleitung und des Gesundheitsamtes nur ein geringes Infektionsrisiko (Kontaktkategorie II). Die Lehrer und Kontaktpersonen werden am Mittwoch durch das Gesundheitsamt des Landkreises abgestrichen und getestet. Weitere Details sind aktuell in Klärung und die Ermittlungen, ob Überschneidungen zu anderen Klassen oder Fächern bestehen, laufen.

13 Uhr: Stadt Jena verteidigt Quarantäne für Basketballer

Trotz negativer Tests müssen die Zweitliga-Basketballer von Science City Jena in Quarantäne bleiben. Kurz vor Saisonstart sorgt das bei Verein und Fans für Unmut. Die Stadt Jena verteidigt ihr Vorgehen und rückt die Gesundheit in den Vordergrund. Die zentrale Botschaft:

10.21 Uhr: Keine Neuinfektion im Landkreis Sömmerda

Dem Gesundheitsamt wurde am 28. September keine Corona-Neuinfektion gemeldet. Indes konnten zwei Personen die Quarantäne verlassen. Somit gibt es im Landkreis Sömmerda aktuell noch drei aktive Covid-19-Fälle. Alle Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Keiner der Erkrankten wird stationär bzw. intensivmedizinisch behandelt.

Infektionsgeschehen im Landkreis (Stand: 29. September):

  • Zahl der Infizierten: 63
  • Zahl der aktiven Fälle: 3
  • Zahl der Genesenen: 59
  • Zahl der Verstorbenen: 1

10.11 Uhr: Öffentliche Schulden wegen Corona-Pandemie auf Höchststand

Die Corona-Krise hat die Schulden von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherung bei Banken und Privatunternehmen auf einen Höchststand steigen lassen. Die Summe betrug 2108,9 Milliarden Euro zum Ende des ersten Halbjahres 2020, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden unter Berufung auf vorläufige Ergebnisse mitteilte. Dies sei der höchste ermittelte Stand in der Statistik seit Umstellung der Berechnungsmethode im Jahr 2010. Der Schuldenberg wuchs demnach im Vergleich zum Jahresende 2019 um rund elf Prozent oder 210,1 Milliarden Euro. In den Kommunen verlief die Entwicklung unterschiedlich. Die Schulden stiegen vor allem in Schleswig-Holstein, Hessen sowie Niedersachsen, sanken aber im Saarland, Sachsen und Thüringen. Im Saarland sei ein Entschuldungsprogramm des Landes Grund für den Rückgang. (dpa)

8.30 Uhr: 14 Tage Quarantäne trotz negativem Test

Enrico Hilke ist außer sich. Der parteilose Bürgermeister von Zimmernsupra war zwei Wochen in Quarantäne. Was er in der verordneten Klausur erlebt hat, entrüstet ihn. Hier schildert er die Vorgänge.

8 Uhr: Mittwoch tagt Pandemiestab in Erfurt

Nachdem die Zahl der mit Corona Infizierten in den vergangenen Monaten gesunken und teils auf Null war, steigen die Zahlen auch in der Thüringer Landeshauptstadt nun wieder an. Daher trifft sich am Mittwoch der Pandemiestab von Erfurt. Mediziner der beiden Krankenhäuser sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen werden sich in der zweistündigen Sitzung mit Mitarbeitern der zuständigen Ämter über die aktuelle Corona-Lage in der Stadt und aktuelle Maßnahmen verständigen. Auch Themen wie die Abstrichstelle im Haus der sozialen Dienste werden in der Sitzung besprochen.

6.41 Uhr: Corona-Luftfilter in Altenburg

Im Altenburger Friedrichgymnasium werden am Dienstag testweise spezielle Luftfilter installiert. Wie MDR Thüringen berichtet, sollen sie in zwei Klassenräumen die Umgebungsluft keim- und virenfrei filtern. Die Wirkung der Filter wird live in einem normal besetzten Klassenraum gemessen. Die Anlage war von einer Altenburger Firma entwickelt worden. Nach ihren Angaben können so 99,995 Prozent aller Viren, Keime und Bakterien aus der Umgebungsluft gefiltert werden. Eine Anlage kostet rund achttausend Euro.

28. September

23.50 Uhr: 19.200 Neuinfektionen an Weihnachten pro Tag möglich - Neue Maßnahmen in Planung

Angela Merkel berät sich morgen mit den Ministerpräsidenten der Länder zwecks neuer Corona-Maßnahmen. Das sind die bisherigen Vorschläge.

21.42 Uhr: 30 Menschen in der Wartburgregion sind infiziert

Zwei weitere Menschen haben sich im Wartburgkreis mit dem Coronavirus angesteckt, so dass die Zahl der aktuell Infizierten auf 26 gestiegen ist. Darunter ist eine Schulklasse aus dem Gymnasium Bad Salzungen, in der nach der Erkrankung einer Lehrkraft bisher sieben von 29 Kindern positiv auf Covid 19 getestet worden sind.

19.59 Uhr: Neue Corona-Infektion in Jena

Mit Stand von Montag meldet das Gesundheitsamt eine Neuinfektion mit dem SARS-CoV-2-Virus. Es handelt sich um eine junge Person, welche sich zuvor in keinem Risikogebiet aufgehalten hatte. Sieben Kontaktpersonen wurden ermittelt, informiert und in Quarantäne gesetzt. Derzeit sind 13 Personen aktiv am Corona-Virus erkrankt. Drei Personen konnten in Jena am Montag als genesen eingestuft werden. Nur einer der Infizierten befindet sich in stationärer Behandlung.

18.16 Uhr: Quarantäne für 86 Menschen im Eichsfeld

Nachdem die Infektionen mit dem Coronavirus im Eichsfeld im Sommer abgeflaut waren, wurde der im März eigens gebildete Krisenstab, auch Verwaltungsstab genannt, nicht aufgelöst, sondern in den einstweiligen Ruhemodus versetzt. Dieser ist jetzt vorbei. Grund sind die beiden Infektionsfälle an zwei Eichsfelder Schulen, die das Gesundheitsamt und den Stab am Wochenende auf Trab hielten. Am Freitag wurde bekannt, dass sich ein Schüler der Regelschule Dingelstädt infiziert hatte.

17.53 Uhr: Kyffhäuserkreis: Noch 29 Menschen in coronabedingter Isolation

Die Zahl der Corona-Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne ist im Kyffhäuserkreis leicht gesunken. Durch das Gesundheitsamt werden 29 Personen betreut – 5 aus dem Altkreis Sondershausen und 24 aus dem Altkreis Artern. Das teilte das Landratsamt am Montag mit. Tags zuvor waren es noch 33 Menschen gewesen Unverändert ist die Zahl der aktiven Coronafälle im Kyffhäuserkreis. Weiterhin werden zwei positiv auf Sars-CoV-2 getestete Personen aus dem Altkreis Artern betreut. Seit Beginn der Pandemie Mitte März sind es insgesamt 65 gewesen.

17.37 Uhr: Kein neuer Corona-Fall im Weimarer Land

Leicht entspannt hat sich die Corona-Situation im Weimarer Land. So musste das Gesundheitsamt mit Stand Montagnachmittag keine Neuerkrankung verkünden. Noch am Sonntag waren vier Neuerkrankungen gemeldet worden. Damit gibt es aktuell 28 Aktivkranke, davon sind 16 Frauen.

15.26 Uhr: Ohne Ausnahmen: Stadt Jena verteidigt Quarantäne für Basketballer

Die zentrale Botschaft der Stadt: Es kann keine Ausnahmen geben. „Wir behandeln alle Fälle gleich“, sagt OB Thomas Nitzsche (FDP). Am Wochenende brach sich vor allem in den sozialen Netzwerken der Unmut über die Quarantäne für die Basketballer von Science City Bahn. Dass dabei die Reputation der Mitarbeiter im Gesundheitsamt bezweifelt werde, setze zunehmend den Kollegen zu“, .

15.15 Uhr: Zahl der aktiven Coronafälle im Landkreis Gotha sinkt

Eine Neuinfektion mit dem Corona-Virus ist am Wochenende im Kreis Gotha aufgetreten. Wie das Landratsamt berichtet, steigt damit die Zahl der positiv getesteten Personen auf 367. Die Zahl der aktiv Erkrankten ist jedoch gesunken.

13.10 Uhr Erfurt beruft Pandemiestab ein

Nachdem die Zahl der mit Corona Infizierten in den vergangenen Monaten gesunken und teils auf Null war, steigen die Zahlen auch in der Thüringer Landeshauptstadt nun wieder an. Daher trifft sich am Mittwoch der Pandemiestab von Erfurt. Mediziner der beiden Krankenhäuser sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen werden sich in der zweistündigen Sitzung mit Mitarbeitern der zuständigen Ämter über die aktuelle Corona-Lage in der Stadt und aktuelle Maßnahmen verständigen. Auch Themen wie die Abstrichstelle im Haus der sozialen Dienste werden in der Sitzung besprochen. Am Montagmorgen gab es in Erfurt 225 bestätigte Infektionen, davon gelten 189 als genesen. Sechs Infizierte befinden sich derzeit in stationärer Behandlung. In den vergangenen 24 Stunden war keine Neuinfektion hinzugekommen. Für Bürgeranfragen und Anfragen von Reiserückkehrenden stehen zwei Telefonnummern im Gesundheitsamt zur Verfügung: 0361/65517-68 oder -67

13 Uhr: Zwei intensivmedizinische Behandlungen im Ilm-Kreis

Mit Stand vom 28. September sind dem Landratsamt des Ilm-Kreises weiterhin 215 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion bekannt. Über das Wochenende sind keine neuen Fälle hinzugekommen. 24 Fälle sind noch aktiv. Sie und deren Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. 184 gelten als genesen, sieben sind verstorben. In den Ilm-Kreis-Kliniken werden drei der bestätigten Fälle und acht Verdachtsfälle isoliert behandelt. Zwei der Verdachtsfälle erhalten eine intensivmedizinische Behandlung, von denen einer beatmet werden muss.

12.26 Uhr: Gästezahlen und Übernachtungen gehen in Thüringen zurück

Laut Statistischem Landesamt von Montag sanken Gästeankünfte und Übernachtungen um ein Fünftel. Gästezahlen bei Ausländern um mehr als die Hälfte eingebrochen. Im Juli 2020 wurden in den Thüringer Beherbergungsstätten (mit zehn und mehr Betten) und auf Campingplätzen (ohne Dauercamping) 321.000 Gästeankünfte gezählt. Das waren 19,2 Prozent weniger (-76.000 Ankünfte) als im Juli 2019. Die Zahl der Übernachtungen sank um 19,7 Prozent auf 893.000. Die Verweildauer pro Gast lag mit durchschnittlich 2,8 Tagen auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Zahl der ausländischen Gäste ging im Juli 2020 mit einem Minus von 54,4 Prozent überdurchschnittlich stark auf 17.200 zurück. Die Gäste aus dem Ausland buchten insgesamt 39.800 Übernachtungen (-54,7Prozent). Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes sank die Zahl der Gästeübernachtungen in Deutschland im Juli 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat ebenfalls deutlich um 22,8 Prozent auf 45,4 Millionen. Die im Vergleich geringsten Rückgänge waren bei den Ferienhäusern und Ferienwohnungen zu beobachten. Die Gasthöfe konnten im Juli 2020 sogar das Niveau des Vorjahresmonats erreichen (+0,8 Prozent Übernachtungen).

12.10 Uhr: Keine Neuinfektionen im Landkreis Sömmerda

Dem Gesundheitsamt des Landkreises Sömmerda wurde über das Wochenende keine Corona-Neuinfektion gemeldet. Damit bleibt es im Landkreis Sömmerda bei derzeit fünf aktiven Covid-19-Fällen. Alle Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Keiner der Erkrankten wird stationär bzw. intensivmedizinisch behandelt.

11.11 Uhr: Es geht doch: Rummel in Saalfeld zu Corona-Zeiten

Endlich wieder Rummel: Auf dem Saalfelder Weidig hat am Samstag ein Jahrmarkt eröffnet. 20 Schausteller sorgen mit Autoscooter, Kinderkarussell, Losbude und so weiter für Volksfeststimmung. Das Ganze mit maximal 500 Besuchern gleichzeitig auf dem Platz und Hygienekonzept. Alkohol sucht man vergebens. "Wir wollen damit ein Zeichen setzen an die Politik und die Kommunen, dass es geht in diesen Zeiten", sagt Organisator Dirk Kirchner, erster Vorsitzender des Erfurter Schaustellerverbandes. Nicht zuletzt mit Blick auf die Weihnachtsmärkte. "Wir sind froh, dass wir wieder etwas tun können." Das Okay für den Jahrmarkt kam kurzfristig. Um die zusätzlichen Kosten für Einzäunung und Sicherheitsdienst stemmen zu können, wird ein Euro Eintritt fällig.

6.34 Uhr: Reaktionen bei Corona-Kontrollen: von verständnisvoll bis aggressiv

Die Ordnungsbehörden der Kommunen und Landkreise erleben bei Kontrollen zur Durchsetzung der Corona-Schutzverordnung sowohl verständnisvolle als auch aggressive Reaktionen. "Gewaltsame Übergriffe gab es noch nicht, unflätige Äußerungen allerdings schon", berichtete zum Beispiel Adrian Weber, Pressesprecher im Landratsamt Gotha, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. "Einige Bürger sind einsichtig und wissen, dass sie einen Rechtsverstoß begangen haben, andere beginnen lange Diskussionen, kommen mit Verschwörungstheorien und werden mitunter sogar sehr aggressiv", konnte auch Christopher Eichler vom Landratsamt Schmalkalden-Meiningen bestätigen. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch in zahlreichen anderen Kommunen und Kreisen. (dpa)

27. September

19.20 Uhr: Neuinfektion in Jena

Am Wochenende ist dem Gesundheitsamt ein weiterer Coronafall in Jena gemeldet worden. Den Angaben zufolge habe sich eine jüngere Person infiziert.

18.15 Uhr: Vier neue Coronafälle im Weimarer Land

Das Landratsamt teilte am Sonntagnachmittag mit, dass im Weimarer Land vier neue Coronafälle bekannt geworden sind. Zwei Männer kamen ins Krankenhaus. Der erste Fall sei am Samstag bestätigt worden. Es handele sich um einen Mann, der sich bereits in häuslicher Quarantäne befunden habe. Am Sonntag seien dann drei weitere Personen hinzugekommen – eine Frau und zwei Männer. Die beiden Männer seien ins Krankenhaus auf die Covid-19-Station verlegt worden. Aktuell würden die Kontaktpersonen dieser neuen Fälle noch ermittelt. Über die Zahl der Aktivkranken oder in Quarantäne befindlichen Personen machte das Landratsamt keine aktuellen Angaben. In der Stadt Weimar wurden seit Mittwoch keine neuen Corona-Infektionen bekannt. Zuletzt wurden drei weitere Betroffene als genesen gemeldet, insgesamt also 118 Menschen. Dementsprechend sank die Zahl der aktiv Kranken in der Stadt Weimar von 7 auf 4.

15 Uhr: Weiterer Coronafall im Saale-Holzland Kreis

Wie das Landratsamt meldete, ist am Freitag, 25. September, ein weiterer Coronafall im Saale-Holzland bekannt geworden. Eine Frau aus dem nördlichen Kreisgebiet wurde positiv getestet. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen. Insgesamt sind jetzt im Saale-Holzland-Kreis 12 aktive Fälle registriert. Derzeit befinden sich 58 Personen sich in Quarantäne.

26. September

17.35 Uhr: Landkreise wollen bundeseinheitliche Obergrenze für Privatfeiern

Die deutschen Landkreise fordern vor der nächsten Beratungsrunde von Bund und Ländern zur Corona-Pandemie die Festlegung einer bundesweiten Obergrenze für Privatfeiern von weniger als 50 Teilnehmern. Der gegenwärtige Flickenteppich irritiere die Menschen, sagte Landkreistagspräsident Reinhard Sager der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Deshalb brauche es zumindest einige einheitliche Regeln. Ab 50 Teilnehmern einer privaten Feier werde es „logistisch extrem schwierig, die Kontakte nachzuverfolgen, wenn ein Covid-Positiver unter der Gesellschaft war“, sagte der CDU-Politiker Sager. Daher plädiere er für eine Obergrenze unterhalb von 50. Bislang gibt es keine einheitliche Teilnehmerbegrenzung für Privatfeiern, auf dem Bund-Länder-Gipfel am Dienstag müsse diese aber kommen, forderte Sager. Zudem müsse die Einhaltung „kontrolliert und der Verstoß auch sanktioniert werden, sonst bringt das nichts“, erklärte der Präsident der 294 deutschen Landkreise.

14.30 Uhr: Weiterer Coronafall an Schule im Eichsfeld

In den vergangenen 24 Stunden wurde bei einem weiteren Schüler im Landkreis Eichsfeld eine COVID-19-Infektion festgestellt. Darüber informierte am Samstag das Landratsamt des Eichsfeldes. Diesmal ist eine Schule in Heiligenstadt betroffen.

13.40 Uhr: Basketballer von Science City Jena weiterhin in Quarantäne

Die Bundesliga-Basketballer von Science City Jena verbleiben trotz einer erneut ausnahmslos negativen Corona-Testserie weiterhin in Quarantäne und werden ihren Start in die Saisonvorbereitung somit wiederholt verschieben müssen. Dieses Ergebnis wurde dem Verein im Austausch mit dem Fachdienst Gesundheit der Stadt Jena mitgeteilt. Während sich der Bundesliga-Kader inkl. Trainerstab und Mitarbeiter nach wenigen positiven Fällen im Nachwuchsbereich sowohl am Montag als auch am Donnerstag dieser Woche vorsorglich zwei Tests unterzogen hatte, allen Testpersonen negative Befunde auf SARS-CoV-2 attestiert wurden, befinden sich die Basketballer auf Anweisung des Jenaer Gesundheitsamtes weiterhin in der Warteschleife. Die Entscheidung sorgte im Verein für Unmut.

11.15 Uhr: Sucht-Selbsthilfegruppen durch Corona-Pandemie beeinträchtigt

Die Corona-Pandemie hat sich auf Menschen mit Suchterkrankungen nach Experteneinschätzung teils massiv ausgewirkt. „Es sind Rückfälle zu verzeichnen“, sagte der Leiter der Landesstelle für Suchtfragen, Sebastian Weiske, am Rande einer Tagung der Thüringer Selbsthilfe am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Nicht jeder Abhängige komme mit der besonderen Belastungssituation, etwa durch Kurzarbeit, klar - zumal nicht jeder über einen festen familiären Rückhalt verfüge. „Manche hat das sehr hart getroffen.“ Zudem seien professionelle Suchtberatungsstellen wochenlang geschlossen gewesen und auch Kliniken mit Abteilungen für Suchttherapien hätten teilweise keine Patienten mehr aufgenommen. Dies sei problematisch gewesen, weil die Abhängigen zugleich mit Begleiterkrankungen wie Depressionen kämpften, sagte Weiske. Auch die ehrenamtliche Selbsthilfearbeit war Weiske zufolge wegen Kontaktbeschränkungen und coronabedingt nicht verfügbarer Anlaufstellen beeinträchtigt. Noch immer könne sich die Hälfte der in Thüringen aktiven Gruppen nicht wie gewohnt persönlich treffen. Einige überbrücken dies Weiske zufolge mit telefonischen Kontakten oder Kontakten über soziale Medien. „Aber nicht alle sind internetaffin, außerdem ist die Netzabdeckung teilweise schlecht“, sagte Weiske.

25. September

17.05 Uhr: Weiterer Corona-Fall im Weimarer Land - Mann in Klinik

Corona lässt das Weimarer Land nicht ruhen. So meldet das Gesundheitsamt mit Stand vom Freitagnachmittag einen weiteren Fall. Der betreffende Mann werde derzeit im Krankenhaus behandelt. Damit sind nun drei Personen in stationärer Behandlung. Die Gesamtzahl der bisher mit dem Coronavirus infizierten Personen erhöht sich damit auf 141. Mehr als 100 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Verstorben sind bisher sechs Personen.

16.49 Uhr: Altstadtherbst: Erfurt wagt sich trotz Corona an größeres Volksfest

Die Landeshauptstadt Erfurt ersetzt ihr traditionelles Oktoberfest wegen der Corona-Pandemie mit einem verkleinerten Festformat, dem Erfurter Altstadtherbst. Von diesem Samstag an locken 46 Schaustellergeschäfte mit Karussells, einem Riesenrad, Achterbahn und Imbissständen auf den Erfurter Domplatz, wie die Stadtverwaltung am Freitag mitteilte. Der Ausschank von Alkohol ist verboten. Besucher müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen, um im Falle einer nachgewiesenen Corona-Infektion unter den Anwesenden von den Behörden gefunden werden zu können. Es gelten Abstandsregeln. Die Stadt rechnet bis zum 11. Oktober mit etwa 150.000 Besuchern.

16.08 Uhr: Zwei Neuinfektionen im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt gibt es aktuell zwölf Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Wie das Landratsamt mitteilte, stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getesteten Personen um zwei Fälle auf insgesamt 92. Derzeit befinden sich zudem 44 Kontaktpersonen in Quarantäne. Drei Erkrankte in der Thüringen Klinik Saalfeld stationär behandelt.

15.43 Uhr: Kreis Gotha: Keine neuen Erkrankten

Unverändert geblieben sind die Fallzahlen an Corona erkrankten Personen im Landkreis Gotha. So liegt die Gesamtzahl der bislang an Covid-19 getesteten Personen laut Robert-Koch-Institut Berlin bei 366 Menschen.

15.27 Uhr: Schlechte Zeiten für Herbstvolksfeste in Thüringen

Die Corona-Pandemie durchkreuzt die Pläne für mehrere traditionelle Herbstvolksfeste in Thüringen. Sie fallen entweder aus oder schrumpfen. Weimar hat für seinen Zwiebelmarkt (7. bis 11. Oktober) bereits weniger Händler und eine reduzierte Marktfläche angekündigt und auch Erfurt und Gera planen für ihre Herbstfeste kleinere Formate. Die Stadtverwaltung Erfurt will dazu am Freitag über Details informieren. In Gera werde aus dem sogenannten Höhlerfest nun am ersten Oktoberwochenende die „Höhlermeile“ mit weniger Ständen, Händlern und Schaustellern, sagte eine Sprecherin der Stadtverwaltung der Deutschen Presse-Agentur. In Apolda ist der Zwiebelmarkt, der normalerweise zwei Wochen vor dem Weimarer Zwiebelmarkt über die Bühne geht, bereits vor Wochen abgesagt worden - noch bevor im Weimarer Land wegen gehäufter Corona-Fälle Volksfeste bis einschließlich 4. Oktober untersagt wurden. In Eisenach dagegen sind nach Angaben einer Sprecherin der dortigen Stadtverwaltung in den nächsten Wochen keine größeren Volksfeste geplant. „Wie mit dem Weihnachtsmarkt umgegangen wird, diskutieren wir gerade“, sagte sie.

14.44 Uhr: Wartburgkreis: Fünf neue Infektionen mit Corona-Virus

Das Gesundheitsamt hat am Freitag fünf weitere Corona-Neuinfektionen im Wartburgkreis gemeldet. Darunter ist eine Mitarbeiterin der Solewelt in Bad Salzungen. Die Mitarbeiterin und zwei weitere Kolleginnen, zu denen Kontakt bestand, befinden sich in Quarantäne, hieß es. Im Wartburgkreis gibt es derzeit 24 aktive Neuinfektionen, darunter acht in Bad Salzungen. In Eisenach sind es vier aktive Infektionen.

13.57 Uhr: Corona-Infektion in einer Regelschule im Eichsfeld

Einige Tage war es ruhig. Aber seit dem vergangenen Wochenende wurden laut Mitteilung des Gesundheitsamtes im Eichsfeld wieder vier Corona-Neuinfektionen festgestellt. „Betroffen ist bedauerlicherweise auch ein Schüler der Regelschule Dingelstädt“, bestätigte das Landratsamt. Das Gesundheitsamt sei entsprechend tätig und veranlasse alle notwendigen Maßnahmen

13.39 Uhr: Neuer Corona-Fall im Kyffhäuserkreis

Einen neuen Corona-Fall verzeichnet der Kyffhäuserkreis. Eine Frau aus dem Altkreis Artern ist positiv getestet worden. Das bestätigte das Landratsamt am Freitag. Da eine andere Person wieder als genesen eingestuft wurde, bleibt es bei aktuell zwei Fällen im Kreis. Das Gesundheitsamt betreut zudem aktuell 34 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne – 11 aus dem Altkreis Sondershausen, 23 aus dem Altkreis Artern.

13.30 Uhr: Infektion im Saale-Holzland-Kreis bestätigt

Wie das Landratsamt mitteilt, wurde ein Mann aus dem des Saale-Holzland-Kreis positiv auf Covid-19 getestet. Insgesamt sind damit im Landkreis derzeit 13 aktive Fälle bestätigt.

13.15 Uhr: Geriatrische Tagesklinik in Jena öffnet wieder

Seit Beginn der Corona-Pandemie war die Geriatrische Tagesklinik der Klinik für Geriatrie am Uniklinikum Jena (UKJ) geschlossen – nun kann sie ab dem 28. September 2020 wieder ihre Pforten öffnen – dank eines umfassenden Hygienekonzepts, das diese besonders gefährdete Patientengruppe vor einer Infektion schützen soll. Ein umfassendes Hygienekonzept macht die Wiedereröffnung möglich. Schon vor der Aufnahme werden die Patienten über die Hygieneregeln aufgeklärt. Sie müssen zudem ein Fiebertagebuch führen und einen Screening-Fragebogen ausfüllen. In der Geriatrischen Tagesklinik behandelt das Geriatrie-Team ältere und multimorbide Patienten, in der Regel ab dem 70. Lebensjahr, teilstationär. Die Patienten werden morgens abgeholt und nachmittags wieder nach Hause gebracht.

12 Uhr: Derzeit fünf aktive Corona-Infektionen im Kreis Sömmerda

Dem Gesundheitsamt wurden zwischen Donnerstag und Freitag keine Corona-Neuinfektion gemeldet. Eine Person hat die Quarantäne verlassen. Damit gibt es im Landkreis Sömmerda derzeit fünf aktive Covid-19-Fälle. Alle Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Keiner der Erkrankten wird stationär bzw. intensivmedizinisch behandelt.

11.30 Uhr: Nur wenige Verstöße gegen Corona-Regeln im Saale-Orla-Kreis


In der öffentlichen Wahrnehmung häufen sich die Fälle, wonach sich immer mehr Menschen weigern, die Vorgaben zum Infektionsschutz – insbesondere die Maskenpflicht – einzuhalten. Trotz einer inzwischen mittleren dreistelligen Fallzahl an Ordnungswidrigkeiten seit dem Frühjahr, scheint sich die Bevölkerung im Saale-Orla-Kreis weitgehend an die Regeln zu halten. Beispielhaft berichtet der Leiter des Fachdienst Gesundheit des Landratsamtes Saale-Orla, Dr. Torsten Bossert, von einer der jüngsten Kontrolle gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Schleiz. „Wir haben lediglich einen Verstoß in einer Bäckerei festgestellt. Eine Jugendliche trug keine Mund-Nasen-Bedeckung“, berichtet Dr. Torsten Bossert, der es bei einer Ermahnung beließ. Darüber hinaus konnten keine Verstöße gegen die Infektionsschutzregeln festgestellt werden.

11 Uhr: Zwei Neuinfektionen im Ilm-Kreis

Mit Stand vom Freitag sind dem Landratsamt im Ilm-Kreis 215 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion bekannt. In den vergangenen 24 Stunden sind zwei neue Fälle hinzugekommen. 34 Fälle sind noch aktiv. Sie und deren Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. 174 gelten als genesen, sieben sind verstorben. In den Ilm-Kreis-Kliniken werden drei der bestätigten Fälle und zwei Verdachtsfälle isoliert behandelt.

10.37 Uhr: Verwaltungsrat der Kyffhäusersparkasse coronabedingt entlastet

Der Verwaltungsrat der Kyffhäusersparkasse ist von den Kreistagsmitgliedern für das Geschäftsjahr 2019 entlastet worden. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde eine Einschränkung der Ausschüttungen im Jahresabschluss 2019 vorgenommen, sodass der Verwaltungsrat über die Gewinnverwendung, die Ausschüttung an den Träger der Sparkasse, den Kyffhäuserkreis, nicht entscheiden konnte. Die Ausschüttung sei zurückgestellt worden, heißt es in der Beschlussvorlage.

8.30 Uhr: Ratssitzungen finden nur selten online statt

Die Corona-Krise hat die Schwächen der Thüringer Kommunalordnung offen zu Tage treten lassen. Dass das Öffentlichkeitsgebot in Zeiten einer Pandemie unter Umständen nicht in der überkommenen Art und Weise verwirklicht werden kann, „haben die Erfahrungen der vergangenen Monate gezeigt“, schreibt der Rechtsprofessor Michael Brenner in einem Gutachten für die Landtagsfraktion der Grünen. Als Ersatz für Präsenzsitzungen von Stadt- und Gemeinderäten beziehungsweise Kreistagen sind dem Rechtsgelehrten zufolge vor allem Videokonferenzen geeignet.

8 Uhr: Ärger über Schlange beim Corona-Test

In der Abstrichstelle im Haus der sozialen Dienste sind offenbar Termine zum Corona-Test kollidiert. Bürger hatten sich an die Redaktion gewandt und kritisiert, dass sie zwar einen Termin gehabt hätten, dann aber vor dem HsD mit einer Gruppe Reiserückkehrern zusammen warten mussten. Ursache war die Arten der Terminvergabe.

24. September

17.57 Uhr: Aufatmen bei Kreisoberligist nach Corona-Test

Ein negativer Corona-Befund lässt Fußball-Kreisoberligist FC Union Erfurt aufatmen. Nachdem im Arbeitsumfeld eines Spielers das Coronavirus nachgewiesen wurde, hatte der Fußballverein in Übereinstimmung mit dem KFA Erfurt-Sömmerda sämtliche Spiele seiner Teams am vergangenen Wochenende absetzen müssen. Nun rollt der Ball wieder auf dem Kunstrasenplatz an der Riethstraße.

17.26 Uhr: Zwei weitere Corona-Fälle im Weimarer Land

Mit Stand vom Donnerstagnachmittag sind zwei weitere Personen an Covid-19 erkrankt. Das teilte das Landratsamt des Weimarer Landes mit. Aktuell befänden sich im Landkreis zwei Covid-19-Patienten zur medizinischen Versorgung im Krankenhaus.

16.48 Uhr: Zwei Neuinfektionen in der Wartburgregion

Die Zahl der aktiven Covid-19-Infektionen in der Wartburgregion ist in binnen 24 Stunden um zwei weitere Fälle (Stand: 24. September, 15.05 Uhr) auf nunmehr 24 angestiegen. Dies teilt das zuständige Gesundheitsamt aus Bad Salzungen mit. Die davon betroffenen Menschen kommen aus Bad Salzungen (6 Fälle), Eisenach (5), Dermbach (4), Bad Liebenstein (4), Barchfeld-Immelborn (2) sowie Gerstungen, Krayenberggemeinde und VG Hainich-Werratal (jeweils 1). Die Zahl der Gesamtinfektionen erhöhte sich damit ebenfalls um 2 auf nun 173 (131 im Wartburgkreis, 42 in der Stadt Eisenach). 143 Personen gelten als genesen.

15.50 Uhr: Bußgeldverfahren gegen Maskenverweigerer

Durch regelmäßige Verstöße gegen die Thüringer Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus will die „Querdenker“-Gruppe für die Region Bad Lobenstein weiterhin ihr Ziel durchzusetzen, die Schutzmaßnahmen zu beseitigen. So wird zu bewussten Einkäufen ohne Schutzmaske aufgerufen und sich in der Forengruppe darüber ausgetauscht, in welchen Geschäften man Erfolg hatte. Die Kreisverwaltung Saale-Orla teilte mit, dass es regelmäßige Kontrollen zur Einhaltung der Verordnung gäbe. Inzwischen seien auch zahlreiche Bußgeldverfahren eingeleitet worden.

15.12 Uhr: Corona-Fallzahlen steigen im Saale-Orla-Kreis moderat an

Das Corona-Geschehen im Saale-Orla-Kreis bleibt angesichts bundes- und europaweit stark steigender Neuinfektionen auf einem überschaubaren Niveau. Doch auch hier steigen die Fallzahlen. In den zurückliegenden sieben Tagen kamen vier nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 hinzu, wie das Landratsamt am Donnerstag mitteilte. Insgesamt wurde das Coronavirus im Saale-Orla-Kreis bisher bei 178 Personen nachgewiesen. Aktuell gibt es sechs aktive Fälle im Landkreis. Während sich drei der Neuinfektionen gut eingrenzen lassen, bereitet das jüngste positive Testergebnis einer Frau aus dem Neustädter Raum dem Fachdienst Gesundheit des Landratsamtes Saale-Orla gewisse Sorgenfalten, da in ihrem Fall die Infektionsquelle unklar sei.

14.45 Uhr: Frist für Solo-Selbstständige bei Corona-Überbrückungshilfe endet

Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen müssen sich sputen, wenn sie für die Monate Juni bis August noch Geld aus der Corona-Überbrückungshilfe I des Bundes beantragen wollen. Die Frist dafür läuft am 30. September aus, wie das Thüringer Wirtschaftsministerium am Donnerstag in Erfurt mitteilte. Im Oktober startet den Angaben zufolge die Beantragungsphase für die Überbrückungshilfe II für die Monate September bis Dezember. „Eine rückwirkende Beantragung für die Monate Juni bis August ist dann nicht mehr möglich“, betonte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD).

13.50 Uhr: Erfurter Karnevalsumzug ist abgesagt

Der für den 14. Februar geplante Erfurter Karnevalsumzug findet nicht statt. Das Präsidium der Gemeinschaft Erfurter Carneval (GEC) und die in ihr zusammengeschlossenen Vereine haben am Mittwochabend einhellig die Absage beschlossen, bestätigt GEC-Präsident Thomas Kemmerich. Das Risiko angesichts der Corona-Lage sei zu hoch. Jedoch denke man über eine Alternative nach.

13.10 Uhr: Lehrerverband beobachtet Gewalt-Zunahme an Schulen nach Corona-Pause

Nach Darstellung des Thüringer Lehrerverbands machen Lehrkräfte seit der Wiedereröffnung der Schulen nach der Corona-Pause zunehmend Erfahrungen mit Gewalt. In einer nicht repräsentativen Umfrage hätten 35 Prozent der Befragten angegeben, seelische Gewalt erfahren zu haben, teilte der Verband am Donnerstag mit. 14 Prozent der Lehrer, Erzieher und sonderpädagogischen Fachkräfte hätten sogar von körperlicher Gewalt berichtet. Vor allem Frauen seien betroffen.

12.11 Uhr: Zahl der Corona-Infektionen im Kyffhäuserkreis gesunken

Die Zahl der amtlich bekannten Corona-Kontaktpersonen im Kyffhäuserkreis ist von Mittwoch zu Donnerstag leicht gesunken. Durch das Gesundheitsamt werden aktuell 21 Menschen in häuslicher Quarantäne betreut – neun aus dem Altkreis Sondershausen und zwölf aus dem Altkreis Artern. Das teilte das Landratsamt mit. Tags zuvor waren es noch 23 Menschen in Quarantäne gewesen. Unverändert bleibt die Zahl der aktiven Corona-Fälle: Derzeit werden im Kreis zwei positiv auf Sars-CoV-2 getestete Personen betreut.

11.53 Uhr: Weitere Corona-Hilfen für private Rundfunkanbieter

Private Hörfunkanbieter in Thüringen können ab sofort zusätzliche Beihilfen für Corona-bedingte Ausfälle von Werbeeinnahmen beantragen. Aus dem Bundesprogramm „Neustart Kultur“ stünden dafür 500.000 Euro zur Verfügung, teilte die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) am Donnerstag in Erfurt mit. Mit der Landesregierung sei vertraglich vereinbart worden, dass die TLM die Auszahlung der Mittel organisiere. Bereits im August hatte das Land eigene Mittel in Höhe von bis zu zwei Millionen Euro für die Privatradios zur Verfügung gestellt. Ziel sei die Sicherung der landesweiten, regionalen und lokalen Medienvielfalt sowie der redaktionellen Arbeitsplätze im privaten Rundfunk in Thüringen, hieß es. Mit dem Geld sollen Umsatzeinbußen ausgeglichen und Insolvenzrisiken abgewendet werden, die durch die Pandemie entstanden sind.

11.40 Uhr: Drei Corona-Infizierte mehr im Landkreis Gotha

Die Gesamtzahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen ist im Landkreis Gotha auf 366 gestiegen. Das sind drei mehr als am Vortag. Wie das Landratsamt mitteilte, seien davon zum heutigen Tag 18 Personen an Covid-19 nachweislich erkrankt.

11.13 Uhr: Ein neuer Corona-Fall im Landkreis Sömmerda

Dem Gesundheitsamt wurde am Mittwochabend eine Corona-Neuinfektion gemeldet. Damit gibt es im Landkreis Sömmerda derzeit sechs aktive Covid-19-Fälle. Alle Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Keiner der Erkrankten wird stationär bzw. intensivmedizinisch behandelt. Von 63 Corona-Infizierten gelten 56 als genesen. Eine Person ist an Covid19 gestorben.

10.50 Uhr: Keine Neuinfektionen im Ilm-Kreis

Mit Stand vom 24. September sind dem Landratsamt des Ilm-Kreises weiterhin 213 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion bekannt. In den vergangenen 24 Stunden sind keine neuen Fälle hinzugekommen. Im Ilm-Kreis drohten die Zahlen in den letzten Tagen, eine kritische Grenze zu überschreiten.

9.40 Uhr: Zwei neue Corona-Infektionen in Erfurt

In Erfurt wurden bis Donnerstag (Stand 8 Uhr) insgesamt 222 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind 2 mehr als am Vortag, informierte die Stadtverwaltung

Fünf Betroffene befinden sich noch in stationärer Behandlung. Von 222 Corona-Infizierten gelten 183 als genesen. Zwei Personen mit Corona-Infektion waren im Frühjahr verstorben. Damit gibt es in Erfurt aktuell 37 nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus.

8.52 Uhr: Weimar: Aline Helmcke gestaltet Videoclips zum Studienstart in Corona-Zeit

Nachdem das Sommersemester wegen Corona vorrangig digital geprägt war, ist die Vorgabe für das kommende Wintersemester, so viele Präsenzveranstaltungen wie möglich anzubieten. Wie Uni-Sprecherin Claudia Weinreich unterstreicht, versteht sich die Bauhaus-Universität weiterhin als Präsenzuniversität und möchte Studierende und Lehrende im Wintersemester – natürlich auf Abstand und soweit es das Infektionsgeschehen zulässt – in die Hörsäle, Seminarräume und Werkstätten zurückholen.

8.30 Uhr: Corona-Hilfe für die Erholungsorte in Großbreitenbach

Die drei staatlich anerkannten Erholungsorte der Landgemeinde Stadt Großbreitenbach, Großbreitenbach, Altenfeld und Neustadt, haben ein Corona-Hilfspaket des Landes erhalten. Jeder Ort bekam 80.000 Euro und zusätzlich gab es eine weitere Summe, so dass insgesamt 290.753,66 Euro in die Landgemeinde überwiesen worden sind. Darüber informierte Bürgermeister Peter Grimm (SPD) am Dienstag zur Stadtratssitzung im Gemeindezentrum Neustadt.