Erfurt. Ausgerechnet der Ex-Ministerpräsident Kemmerich sorgte im Thüringer Landtag dafür, dass es nicht zu einem „Dammbruch“ unter umgekehrten Vorzeichen kam.

Es war Donnerstagabend im Landtag – und die Aufregung groß. Die Regierungsfraktionen von Linke, SPD und Grünen hatten gerade gegen das Nein der oppositionellen CDU ein Gesetz verabschiedet. Es sieht vor, dass Ausschüsse von Kreistagen oder Stadträten grundsätzlich öffentlich tagen.