Der Zünsler hat sich verzettelt

Herr Bärsch erklärt, wie künftig den Bergen von Kassenbons beizukommen ist.

Thomas Bärsch

Thomas Bärsch

Foto: Sascha Fromm

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Die Deutschen haben vor kaum etwas mehr Angst als vor dem Buchsbaumzünsler. Das liegt weniger darin begründet, dass er aus Asien nach Deutschland einwanderte und deshalb wie alles Fremde zu fürchten ist. Vielmehr beunruhigt die Tatsache, dass seine Raupen in kurzer Zeit ganze Hecken zerfressen. Sie sind sozusagen die motorisierten Heckenscheren unter den Insekten, nur nicht so laut wie diese oder wie die Laubsauger, die ihrerseits wiederum Umweltschützern als die SUV unter den Gartengeräten gelten. Buchsbaumzünsler und Laubsauger sind gleichermaßen geächtet. Während jedoch der Zünsler gnadenlos bekämpft wird, darf der Sauger auf eine zweite Chance hoffen. Bedingung ist, dass er sich umschulen lässt und vom 1. Januar an kein Laub mehr aufsaugt, sondern weggeworfene Kassenzettel.

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