Glosse

Wir müssen die Schlafforscher wachrütteln

Herr Bärsch erklärt, warum der 21. Juni ein ganz besonderer Tag ist.

Thomas Bärsch

Thomas Bärsch

Foto: Sascha Fromm

Um kaum eine Berufsgruppe ranken sich so viele Mythen wie um die Schlafforscher. Zwar gibt es Tausende Bücher über den Schlaf. Aber die klugen Köpfe, die dahinterstecken, bekommt man selten zu Gesicht. Das liegt daran, dass Schlafforscher meist dann aktiv sind, wenn ihre Forschungsobjekte schlafen. Jedes Jahr am 21. Juni begehen wir den Tag des Schlafes, an dem zugleich eine der kürzesten Nächte des Jahres stattfindet. Wer am Sonntag oder am Montag ganz früh wach wird, hat die Chance, den für ihn zuständigen Schlafforscher zu sehen, bevor der entwischen kann. Wer seinen Forscher fragt, warum ihm im Traum schreckliche Gestalten erscheinen, wird erfahren, dass er zu oft Horrorfilme schaut. Wer dagegen immer von der gleichen langweiligen Musik träumt, hat einfach nur vergessen, das Radio auszuschalten.

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