Pia fragt

Eine reine Rechenfrage

Britta Hinkel schiebt keine Panik.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Neulich fragt mich meine beste Freundin Pia: „Wie sieht es eigentlich mit Deinen Weihnachtsgeschenken aus? Schon alles in Sack und Tüten – beziehungsweise im Geschenkpapier?“

„Falsches Thema!“, sag ich.

„Ach. Klingt ja ernüchternd. Warst Du nicht die, die im vergangenen Jahr schon Mitte Februar sämtliche Weihnachtsgeschenke für Freunde und Sippe beisammen hatte?!“, sagt Pia.

„Genau!“, sag ich.

„Und? Hat wohl diesmal nicht geklappt?“, sagt Pia.

„So kann man das nicht sagen. Weihnachtsgeschenke waren bisher einfach noch kein Thema für mich“, sag ich.

„Merkwürdig. Und ich dachte immer, Du hast die Geschenke-Frage, die jeden normalen Menschen umtreibt und fertig macht, absolut im Griff?“, sagt Pia.

„Was willst Du jetzt hören, Du schadenfrohes Biest? Daran hat sich nichts geändert“, sag ich.

„Und ob! Du hast noch keine Geschenke“, sagt Pia.

„Egal, meine Liebe. Alles ist wie gehabt: Wie im letzten Jahr auch, hab ich mir im Frühjahr, Sommer und Herbst einfach keinen Kopf über Geschenk-Ideen und Kauf gemacht“, sag ich.

„Mit dem klitzekleinen Unterschied, dass da schon alle Präsente vorhanden waren“, sagt Pia.

„Na und? Für mich hat sich trotzdem nicht wirklich was geändert. Ich vertraue darauf, dass es wie immer bis zum Fest klappt mit den Geschenken. Warum sollte es ausgerechnet diesmal nicht funktionieren?“, sag ich.

„Vielleicht, weil Dir diesmal bloß noch sechs Wochen Zeit bleiben?“, sagt Pia.

„Eben!“, sag ich.

„Nun gib doch endlich zu, dass es im vergangenen Jahr völlig anders war!“, sagt Pia.

„Wieso denn? Letztes Jahr hab ich von Januar bis Mitte Februar gebraucht, um meine Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Und? Wie lange ist das? Sechs Wochen! – Also keine Panik, die Zeit reicht garantiert!“, sag ich.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren