Problemzonen: Gefahr im Stadtpark

Elena Rauch über Spaziergänge mit Männern.

Elena Rauch.

Elena Rauch.

Foto: mgt

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Es naht die Zeit, vor der Psychologen und Hausärzte warnen. Die Tage werden kürzer und dunkler, der Mensch müder, seine Laune schlechter. Die Rettung liegt im Spaziergang, raus an die Luft, Licht einfangen.

Ein schöner Rat, doch jede Frau weiß, wie schwer es ist, einen Mann dazu zu überreden. Wandern geht ja noch. Da kann der Mann dem Ruf seiner Ahnen folgen: Im Schnitt 0,5 Kilometer pro Stunde schneller als die Mitwandererin um potenzielle Gefahren frühzeitig abzuwehren, schweigend und konzentriert, um das Ziel nicht zu verfehlen. So begründen Evolutionsbiologen das männliche Wanderverhalten.

Ein sonntaglicher Spaziergang durch den städtischen Park dagegen ist völlig gegen die männliche Natur. Wilde Tiere lauern dort selten, die Wege sind meist ohne GPS auffindbar und wenn es nicht einmal einen Hund gibt, der zwingend ausgeführt werden muss, ist ein Spaziergang gänzlich sinnentleert.

Man könnte versuchen mit der Melatoninproduktion zu argumentieren, Männer stehen ja auf Faktenlagen. Das bringt aber auch nichts, was wiederum an der Frau liegt. Sie sieht, sagen Verhaltensforscher, im Spaziergang ein soziales Erlebnis. Im Klartext heißt das, sie sucht das Gespräch. Wohin das führt, ist schwer vorhersagbar, ist aber gefährlich genug, dass jeder Mann, der bei klarem Verstand ist, dieses Risiko vermeidet. Soweit unser wöchentlicher Beitrag zum Thema: Der komplizierte Gesamtkomplex Mann – einfach erklärt.

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