Arnoldi-Schüler waren auf Forschertour in Leipzig

Gotha. Drei erlebnisreiche Tage für die Mitglieder der Biologie-Kurse.

Vom 7. bis 9. Juli fand eine Exkursion der Biologie-Kurse der Arnoldischule mit dem Ziel Leipzig statt. 13 Schülerinnen und Schüler waren zusammen mit unserer Biologielehrerin Frau Lang drei Tage unterwegs und schauten sich in der sächsischen Großstadt einiges an interessanten Dingen an.

Nachdem wir in Leipzig per Zug angekommen waren und unser Hostel bezogen hatten, nahmen wir auch schon an einer Führung durch das Panometer teil. Wir schauten uns ein Panoramabild des Künstlers Yadegar Asisi an, welches den Mount Everest zeigte. Es war ein beeindruckender Anblick und man hatte tatsächlich das Gefühl, auf einem Hochplateau inmitten der Bergriesen Everest, Lhotse, Nuptse und Pumori zu stehen. Viele nutzten nach der Führung noch einige zusätzliche Minuten und genossen dieses einmalige Bild, das sich so nur ganz wenigen Menschen in Natur bietet.

Den Abend verbrachten wir alle dann gemeinsam im Hostel, auch um uns von der Reise zu erholen und uns auf den frühen Termin des nächsten Tages vorzubereiten. Denn bereits früh am Morgen erwartete uns eine Präsentation im Inspirata (Zentrum für mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung e.V.) über optische Täuschungen.

Dieser Programmpunkt kam ebenfalls sehr gut an, denn wir konnten viel selbst probieren und neben bekannten Täuschungen auch ganz neue Dinge erleben. Neben dem informativen Vortrag konnten wir auch viele Experimente hautnah miterleben, was das Erfahrene nochmal verstärkte. Natürlich hatten wir auch viel Freizeit, um die Innenstadt von Leipzig selbstständig zu erkunden und um zu entspannen, denn auch das Wetter spielte mit, es war alle drei Tage sehr sonnig und heiß. So hatten wir nach dem Besuch der Inspirata einige Stunden Zeit für uns. Einige nahmen das Angebot unserer Lehrerin an, die die schöne Leipziger Uni aus der Sicht einer ehemaligen Studentin zeigte. Andere hingegen gingen auf eigene Faust los um die historische Altstadt von Cafés und Restaurants aus zu begutachten. Gut gestärkt ging es anschließend in den Leipziger Zoo. Dort genossen wir eine interessante Führung durch die riesigen Themengebiete. Besonders die großzügigen Menschenaffengehege waren großartig und beeindruckten uns. Den Abend ließen wir danach ruhig am See beim ausklingen, auf Würstchen wurde dabei beim Grillen selbstverständlich aus Tierschutzgründen verzichtet. Der Dienstag begann mit dem Erkunden des Frauenhofer Institutes in Leipzig.

Im dortigen Forschungszentrum durften wir die Laborbereiche besichtigen und uns wurden die verschiedenen Geräte und Methoden erklärt. Darüber hinaus erhielten wir mittels eines Vortrages weitere Einblicke in die faszinierende Arbeit der Naturwissenschaftler. Als wir dann abends trotz ausgefallenem Zug in Gotha ankamen, konnten wir auf erfüllte und schöne Tage in Leipzig zurückblicken, die sowohl lehrreich als auch außerordentlich spaßig gewesen sind.

! Die Autorinnen gingen vor den Ferien in den Stammkurs ABI 14a

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