Gera. Ein Förderprogramm des Landes ermöglicht ein kreatives Aufeinandertreffen von Künstlern und Sozialeinrichtungen – mit bleibendem Ergebnis.

Ein großes Lob von beiden Seiten für ein gelungenes Förderprogramm und am Ende drei farbenfrohe und einzigartige Keramik-Stelen, die nun den Außenbereich des Sozialtherapeutischen Zentrums in Gera-Zwötzen aufhübschen. Das ist das Zwischen-Ergebnis des „Sonderprogramms Chancengeber“, das die Grünen mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband im Sommer initiiert hatten. Ziel ist es, hauptberuflichen selbstständigen Künstlerinnen und Künstlern im Freistaat zu ermöglichen, in Thüringer Sozialeinrichtungen als kreative Unterstützer auf dem Gebiet der kulturellen Bildung und Teilhabe tätig zu werden. Und auf der anderen Seite Bewohnern und Besuchern dieser sozialen Einrichtungen ein Angebot zur direkten Teilhabe an Kunst zu unterbreiten. Mit der Keramikerin Kathrin Buskies aus Gera und der sozialen Einrichtung, die sich um Suchtkranke kümmert, fanden zwei Partner zueinander.