Gera. Der Eb-Dietzsch-Kunstpreis 2022 für Malerei geht an Vivian Eckstein aus Malsch für ihr Werk „Dame auf Spiegelei“. Insgesamt 126 Bewerbungen aus 44 Städten waren eingegangen.

Zum siebten Mal wurde in Gera der Eb-Dietzsch-Kunstpreis für Malerei ausgeschrieben. Von Erhard Lemm 2008 ins Leben gerufen und alle zwei Jahre ausgelobt, soll er zum einen an den namensgebenden Künstler Eberhard Dietzsch (1939-2006) erinnern, der die Kunstszene Ostthüringens entscheidend geprägt hat. Zum anderen sollen junge Nachwuchskünstler gefördert und ausgestellt werden. Erstmals liegt der Preis in der Verantwortung des Vereins der „Eberhard-Dietzsch-Kunstfreunde e.V.“, der sich im Oktober 2020 mit dem Ziel gegründet hat, das künstlerische Erbe von Dietzsch zu verwalten, zu pflegen, zu erforschen, zu katalogisieren und zugänglich zu machen.

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126 Bewerbungen aus 44 Städten und Gemeinden – aus Deutschland und der Schweiz – gingen dafür ein. Daraus wurden 58 Nominierte ausgewählt, die nun bis Samstag, 30. April, in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Gera-Greiz zu sehen sind – öffentlich und kostenfrei zugänglich bietet sich hier ein Querschnitt der zeitgenössischen jungen Malerei. Am Donnerstagabend wurden in der Ausstellung die drei Preisträger gekürt: Vivian Eckstein belegte mit „Dame auf Spiegelei“ den ersten Platz und bekamt 2500 Euro Preisgeld. Maja Behrmann belegte mit ihrer Collage den zweiten Platz und wurde mit 1500 Euro geehrt. Der dritte Preis und 1000 Euro gingen an Carl Hugo Hahn.

Stilistisch und thematisch ist der Wettbewerb, der deutschlandweit zu den renommiertesten zählt, offen gehalten – entsprechend groß ist die Vielfalt der Arbeiten. Zur Ausstellung werden Angebote an Schulkallen gemacht.