Erfurt. Bis Erfurts Jüdisch-Mittelalterliches Erbe vor einem Monat auf der Welterbeliste landete, brauchte es fünfzehn Jahre. Jetzt steht ein neuer Welterbeantrag an: Er bedeutet viel Arbeit mit ungewissem Erfolg.

Wenn schon nicht alles, so spricht doch im Grunde sehr vieles gegen den Erfolg dieser Idee: dass die Unesco eines ohnehin noch fernen Tages die „Thüringische Residenzenlandschaft“ zum Weltkulturerbe erklären könnte, repräsentiert durch, materialisiert in neun Schlössern in acht Städten, eines davon im fränkischen Bayern gelegen. Auf dem Weg dorthin müsste die Kultusministerkonferenz (KMK) den Antrag jetzt erst einmal auf die nationale Tentativ-, also Vorschlagsliste heben.