Jena. Das Theaterhaus Jena bringt „Hundekot-Attacke“ als vielschichtige Stückentwicklung auf die Bühne.

Sechs Wochen haben Pina Bergemann, Nikita Buldyrski, Henrike Commichau, Linde Dercon, Leon Pfannenmüller und Anna K. Seidel für das neue Stück am Theaterhaus geprobt. Die Debatten rund um den Übergriff von Choreograf Marco Goecke auf die Kritikerin Wiebke Hüster in Hannover sollte als „Die Hundekot-Attacke“ in Jena auf die Bühne kommen. „Aber es war schwierig. Wir sind leider zu keinem Ergebnis gekommen. Also, wir lesen jetzt die E-Mails vor“, erklärt Leon Pfannenmüller mit betretender Mine zur Premiere seinen Notfall-Plan und setzt sich in die Stuhlreihe zu seinem Kollegen. Kein Bühnenbild, keine Kostüme, nur eine Leinwand vor dem Bühnenraum. Das ist ungewöhnlich und lässt zunächst die rätselnden Besucher zurück, was das jetzt wohl für ein Stück werden wird?