Weimar/Berlin. Freude und Erleichterung bei der Klassik-Stiftung: Der Haushaltsausschuss des Bundestages beschließt mehrere Millionen für die Sanierung des Goethehauses in Weimar. So viel Geld gibt es aus Berlin.

Es sah bis zuletzt überhaupt nicht danach aus, dass der Bund die Sanierung des Goethe-Wohnhauses mitfinanzieren würde. Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) und ihr Haus verhielten sich in der Angelegenheit auffallend passiv. Nun hat aber der Bundestag über sein Königsrecht die Weichen für Weimar beileibe nicht zum ersten Mal anders gestellt: volle Fahrt für die Sanierung zwischen 2026 und 2030. Dafür bewilligte der Haushaltsausschuss mit Mehrheit der Ampelkoalitionäre in der Bereinigungssitzung am Donnerstag 17,15 Millionen Euro, die der Freistaat Thüringen verdoppelt. Weitere zehn Millionen wirbt die Klassik-Stiftung derzeit bei Stiftungen und Spendern ein.