Eisenach. Monumental ist der Filmklassiker „Metropolis“, monumental ist dabei auch die Aufgabe eines Salonorchesters aus Weimar. Nach mehr als fünf Jahren geht es diese jetzt wieder an.

Wie gar nicht mal so wenige Meilensteine der Filmgeschichte, so fiel auch dieser zunächst komplett durch, bei der Kritik ebenso wie beim Publikum. Auch nach der Uraufführung war „Metropolis“ 1927 nur in Berlin zu sehen, in einem einzigen Kino mit am Ende 15.000 Besuchern. Fast doppelt so viele Komparsen hatte der Regisseur Fritz Lang durch sein monumentales Scienes-Fiction-Epos gejagt, das nach dem Roman seiner damaligen Frau Thea von Harbou entstand, die auch das Drehbuch schrieb. 2001 fand das Werk als erster Film überhaupt Aufnahme ins Weltdokumentenerbe der Unesco.