Bauernmarkt in Bernterode zeigt sich als voller Erfolg

Bernterode. In Bernterode bei Heiligenstadt ist inzwischen wieder Ruhe eingekehrt.

Das Team des Bauernmarktes in Bernterode rund um Stefan Springsguth sagt: „Danke!“

Das Team des Bauernmarktes in Bernterode rund um Stefan Springsguth sagt: „Danke!“

Foto: Patrick Kulle

Ende Juli hatte dort der 9. Bauernmarkt mit Schlagerstars, Markttreiben und vielen Überraschungen stattgefunden.

Zu sehen ist davon nichts mehr. Für Stefan Springsguth, Vorsitzender der Vereins der Freunde der Eichsfelder Landwirtschaft, ist es an der Zeit, wie er sagt, einmal Danke zu sagen. „Es war ja die Premiere in Bernterode.“ Als erstes möchte er seinem Team danken. „Tage- und wochenlang haben sie durchgeschuftet, ohne freien Tag und ohne die Frage, wann endlich Feierabend sei“, ist Springsguth begeistert. Sein Dank geht weiter an die Baufirmen, die unentgeltlich unterstützt haben, an die Feuerwehren von Heiligenstadt und Bernterode, an die DRK-Kreisverbände Eichsfeld und Mühlhausen, aber vor allem an die Gemeinde und den Bürgermeister für die „ausgezeichnete Zusammenarbeit.“ Vergessen will er nicht die zahlreichen freiwilligen Helfer aus dem Dorf, die Aussteller, ohne die es keinen Markt geben würde und natürlich an die Gäste. „Ohne sie ist gar nichts realisierbar“, weiß der 31-Jährige.

Inzwischen haben die Organisatoren ein Resümee gezogen. „Wir wissen jetzt, was wir in den kommenden Jahren noch besser machen können“, so Springsguth. Schließlich sei es die schwerste Planung von allen bisherigen gewesen: Neuer Ort, neues Gelände. „Eine riesige Herausforderung.“ Vor allem sei es ihm und seinen Vorstandsmitgliedern Alexander Tasch, Patrick Kulle und Cornelia Springsguth darum gegangen, die maroden Agrargebäude so ansehnlich herzurichten, dass sich die Gäste auch wohlfühlen können. „Eine riesige Aufgabe, für die viel Geld in die Hand genommen wurde. Aber es hat sich gelohnt.“ Für ihn sei es der schönste Lohn gewesen, in die strahlenden Gesichter der Gäste zu sehen, deren Feedback zu bekommen. Immerhin kamen die sogar aus St. Petersburg. Nicht zuletzt seien auch die Künstler angetan gewesen, sagt Springsguth. Sehr dankbar sei er auch der Firma Security-Fischer. „Es gab keine Schlägereien, auch das Jugendamt hatte nichts zu bemängeln.“

Springsguth räumt ein, dass es bei einigen Gästen Unmut gegeben habe, weil es sehr wenige Kleintiere waren. „Das hatte seuchentechnische und damit gesetzliche Gründe“, erklärt er. „Da mussten wir uns strikt an die Vorgaben halten.“ Alles in allem aber sei der nächste Bauernmarkt für 2019 bereits in der Planung. Eigentlich gebe es das Gelände her, jedes Jahr einen zu veranstalten. „Aber wir wollen den Zweijahres-Rhythmus beibehalten.“ Was aber nicht heißt, dass es nicht schon Ideen gibt, im Jahr dazwischen entweder eine „Frühlingswies‘n“ mit Alm-auftrieb oder ein Oktoberfest mit Almabtrieb zu veranstalten

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