Buchpremiere im Suhler Buchhaus

Sein neues Buch "Kunstpfade" stellt am 30. März Hendrik Neukirchner im Buchhaus Suhl vor. Er hat 72 Künstler in Thüringen zu ihren Erfahrungen und ihrem Leben befragt. Das Ganze hat er auf 264 Seiten mit touristischen Geheimtipps kombiniert, auf die er bei seinen Reisen im Freistaat stieß.

Hendrik Neukirchner stellt sein neues Buch vor. Foto: Sascha Willms

Hendrik Neukirchner stellt sein neues Buch vor. Foto: Sascha Willms

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Suhl. Annette Wiedemann: "Es ist ein Märchen zu glauben, in der DDR war für Künstler alles ganz einfach. Nein, man musste sich bemühen! Und dann noch mit zwei Kindern. Jedes Mal, wenn ich einen Auftrag hatte, war ein Kind krank", wird die Grafikerin und heute Galeristin aus Suhl in dem Buch zitiert. 72 Künstler, 50 touristische Geheimtipps, 13 000 Kilometer von Nord nach Süd und Ost nach West durchs Land hat Buchautor Neukirchner (36) bewältigt. Wie interessant das Ganze geworden ist, können Besucher am 30. März um 19.30 Uhr im Suhler Buchhaus bei einem Künstlergespräch und der Lesung aus dem bereits erschienenen Buch "Kunstpfade - auf Entdeckungen in der Thüringer Kunstlandschaft" selbst feststellen. Neben dem Suhler Autoren Hendrik Neukirchner sind der Geraer Fotografen Ulrich Fischer (59), die Grafikerin Annette Wiedemann, die Bildhauerin Beate Debus aus Dermbach in der Rhön und der Maler Gerhard Renner aus Mürschnitz/Sonneberg mit dabei. Wiedemann, Debus und Renner werden im Buch (9,80 Euro) mit 69 anderen Mitgliedern des Verbandes Bildender Künstler Thüringen im Buch porträtiert. Moderiert wird das Künstlergespräch von der Kunsthistorikerin Dr. Angelika Steinmetz-Oppelland aus Jena. Hendrik Neukirchner wird dazu Textauszüge lesen.

Herausgeber der Neuerscheinung ist der Verband Bildender Künstler. Es sei damit eine Lücke auf dem Büchermarkt geschlossen worden, heißt es im Vorfeld. Seit dem Sommer 2007 waren Hendrik Neukirchner und Fotograf Ulrich Fischer im Auftrag des Verbandes in Thüringen unterwegs. Nach über 70 Gesprächen mit Malern, Grafikern, Bildhauern, Keramikern, Glasgestaltern und Fotografen und dem Besuch von nahezu 60 regionalen Sehenswürdigkeiten sei ein Reisebegleiter zur abwechslungsreichen Kunstszene in Thüringen auch abseits der ausgetretenen Wege entstanden. Es geht dabei nicht um das Darstellen der Kunstwerke, sondern um die Entdeckung der Künstlerpersönlichkeiten, der Landschaft, des Lebens und der Umstände, die Grundlage dafür sind, dass die Künstler dort wohnen und arbeiten.

Zitat Gerhard Renner: "Es gibt so einen Spruch: Der Künstler beherrscht seine Mittel. Da denke ich immer: Oh nein, ich will eigentlich gar nichts beherrschen. Ich will eigentlich alles zulassen."

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