Neues Goethe-Jahrbuch vorgestellt

Weimar  Bei der Präsentation der Neuerscheinung im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar hält Walter Hettche den Festvortrag

Festredner Walter Hettche (links) mit den Herausgebern des Goethe-Jahrbuches (von links): Edith Zehm, Frieder von Ammon und Jochen Golz.

Festredner Walter Hettche (links) mit den Herausgebern des Goethe-Jahrbuches (von links): Edith Zehm, Frieder von Ammon und Jochen Golz.

Foto: Maik Schuck

Kurz vor Goethes Geburtstag stellte die Goethe-Gesellschaft am Dienstagabend im Goethe- und Schiller-Archiv das neue Goethe-Jahrbuch vor. Der stattliche Band enthält auf seinen 479 Seiten wieder viel Lesenswertes und das Neueste zu Goethes Leben und Werk überhaupt. Den Festvortrag hielt Dr. Walter Hettche (München) über „Paul Heyse und die Goethe-Gesellschaft“. Lesen kann man im Jahrbuch zum Beispiel die Vorträge der Konferenz „Goethe und die Weltliteratur“, zu der die Goethe-Gesellschaft 2017 mehr als 400 Gäste aus 20 Ländern in Weimar begrüßen konnte. Auch werden neue Projekte der Goetheforschung vorgestellt, wie die an der Klassik-Stiftung entstehende kommentierte Edition von Goethes Briefen oder der digitale Katalog von Goethes Bibliothek. Darüber hinaus werden wichtige Neuerscheinungen zum großen Thema „Goethe“ rezensiert.

Auch einen ausführlichen Teil „Aus dem Leben der Goethe-Gesellschaft“ gibt es wieder. Dort berichtet die 1885 gegründete Gesellschaft mit 2500 Mitgliedern in 40 Ländern darüber, was sie 2017 im In- und Ausland getan hat. Die Geschäftsstelle im Stadtschloss Weimar durfte sich 2017 über 135 neue Mitglieder freuen. Das Goethe-Jahrbuch wurde 1880 von Ludwig Geiger begründet. Wer mithelfen will, es in Zukunft zu sichern, kann in einen „Fonds Goethe-Jahrbuch“ spenden oder eine „Jahrbuch-Patenschaft“ abschließen.

Zu den Kommentaren