Steinach (Landkreis Sonneberg). Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen hat die Feuerwehr in der Nacht zum Mittwoch ein Fass mit stark ätzender Säure in einem Unternehmen in Steinach geborgen.

Es habe etwa 20 Liter Flusssäure enthalten, die genaue Herkunft sei unklar, erklärte Matthias Schurig vom Umweltamt des Kreises Sonneberg. Bisher sei nichts ausgelaufen, auch sei nichts von Gesundheitsbeschwerden bei Mitarbeitern des Unternehmens bekannt. Die Säure wird im Allgemeinen zum Ätzen von Glas oder Metall eingesetzt; schon kleinere Verätzungen der Haut können jedoch tödlich sein. Es sei Kontakt zu einer Entsorgungsfirma aufgenommen worden, um die Chemikalie rasch zu beseitigen, sagte Schurig.