80-Jährige im letzten Moment aus brennendem Haus gerettet

Apolda.  Eine 80-Jährige Apoldaerin wurde gestern in letzter Minute aus ihrem Haus gerettet. Sie erlitt eine schwere Rauchgasvergiftung.

Insgesamt 33 Einsatzkräfte rückten am Sonntagabend zu einem Brand in einem Einfamilienhaus im Faulborn aus. 

Insgesamt 33 Einsatzkräfte rückten am Sonntagabend zu einem Brand in einem Einfamilienhaus im Faulborn aus. 

Foto: Sascha Margon

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Eine 80-Jährige Frau musste am Sonntagnachmittag mit einer schweren Rauchgasvergiftung ins Robert-Koch-Krankenhaus in Apolda eingeliefert werden. Über ihren Gesundheitszustand konnte bis zum Abend noch keine verlässliche Aussage getroffen werden. Auch über die Ursache, wie es zu dem Brand in dem Einfamilienhaus im oberen Teil des Faulborns kam, herrschte gestern noch Unklarheit.

Um 15.36 Uhr erreichte der Notruf eines Nachbarn die Rettungsleitstelle. Da war von einer Rauchentwicklung die Rede.

Als die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Apolda kurze Zeit später mit drei Fahrzeugen am Einsatzort eintrafen, war Einsatzleiter Andreas Ebert schnell klar, dass er nachalarmieren muss. Ein Vollbrand hatte sich bereits auf mehrere Zimmer ausgedehnt. Das Haus war mit giftigen Rauchgasen durchzogen, weshalb zusätzliche Atemschutztechnik und Geräteträger nachgeordert wurden. Über die Rettungsleitstelle im Landratsamt wurde zudem ein Sammelruf an die benachbarten Wehren abgesetzt. Kurze Zeit später trafen dann die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Moorental am Ort des Geschehens ein.

Unter Atemschutz rückten die ersten Retter in das Haus vor, um die Bewohnerin, die noch ansprechbar war, aus ihrer Küche zu bergen. Sie war zum Zeitpunkt des Brandes dem Vernehmen nach alleine in dem Flachbau.

Während der Rettung wurde bereits gegen das Feuer angekämpft und schnell unter Kontrolle gebracht.

Nach ersten Erkenntnissen brach der Brand mutmaßlich in einer Zwischendecke aus, weshalb die kompletten Decken im Haus entfernt werden mussten. Am Ende konnten die Flammen eingedämmt und das Haus mit Lüftern vom Rauch befreit werden.

Insgesamt 33 Feuerwehrfrauen- und -männer von den Wehren Apolda und Moorental waren bis in den frühen Abend im Einsatz.

Dass es gestern zu einer Nachalarmierung in den Ortsteile kam, hatte im Übrigen noch einen anderen Grund. So befand sich ein Teil der Apoldaer Kameraden beim Fahrsicherheitstraining in Nohra. Mit drei Einsatzfahrzeugen waren sie seit 9 Uhr morgens auf dem Trainingsgelände zur Praxis-Schulung.

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