Böhnhardt-Spur im Fall Peggy: Ermittler stellen Ergebnisse vor

Bayreuth  Knapp ein Dreivierteljahr nach dem Fund von DNA des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt am Fundort der Knochen der Schülerin Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg liegen nun die Ermittlungsergebnisse vor.

Ein Gedenkstein mit dem Porträt des Mädchens Peggy auf dem Friedhof in Nordhalben (Bayern), aufgenommen am 25.04.2013. Foto: David Ebener/dpa

Ein Gedenkstein mit dem Porträt des Mädchens Peggy auf dem Friedhof in Nordhalben (Bayern), aufgenommen am 25.04.2013. Foto: David Ebener/dpa

Foto: zgt

Diese wollen Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch in Bayreuth vorstellen.

Im vergangenen Sommer hatte ein Pilzsammler in Thüringen, rund 20 Kilometer von Peggys Heimatort entfernt, Knochen der 2001 verschwundenen Peggy gefunden. Die Ermittler entdeckten auch DNA des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt - ungeklärt blieb bislang, auf welche Weise die Spur entstanden ist.

Es gab aber Anhaltspunkte dafür, dass bei der Spurensicherung identisches Gerät verwendet wurde wie nach dem Tod Böhnhardts 2011. So könnte die Spur verunreinigt worden sein.

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