Erneut Fliegerbombe bei Leipzig gefunden: Tausende Menschen betroffen

Leipzig.  Der zweite Bombenfund innerhalb weniger Tage hat Leipzig in Atem gehalten. Tausende waren betroffen. Montag wurde der Blindgänger gesprengt.

Bewohner des Malteser Stift St. Mechthild verlassen am 3. Dezember nach dem Fund einer Fliegerbombe mit Hilfe von Mitarbeitern des Roten Kreuzes ihre Unterkunft. Am Montag wurde erneut eine Weltkriegsbombe in Leipzig gefunden und gesprengt,

Bewohner des Malteser Stift St. Mechthild verlassen am 3. Dezember nach dem Fund einer Fliegerbombe mit Hilfe von Mitarbeitern des Roten Kreuzes ihre Unterkunft. Am Montag wurde erneut eine Weltkriegsbombe in Leipzig gefunden und gesprengt,

Foto: Jan Woitas / dpa / Archiv

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Eine auf einem Feld westlich von Leipzig gefundene Fliegerbombe ist am Montagnachmittag gesprengt worden. Es habe keine Zwischenfälle gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Anschließend seien der etwa 1500 Meter große Sperrkreis sowie Straßensperrungen aufgehoben worden.

Den 250 Kilo schweren Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg hatten Hobbysucher Sonntag zwischen dem Schkeuditzer Ortsteil Dölzig und Leipzig gefunden. Laut einem Sprecher der Stadt Schkeuditz mussten am Montag etwa 2200 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Auch eine Schule wurde geräumt. Laut Polizei seien bis zu 3000 Menschen betroffen gewesen. Wegen der Evakuierung kam es auch zu Einschränkungen im Verkehr. Unter anderem waren Teile der B 181 und B 186 gesperrt.

Die Bombe sei per Fernzünder gesprengt worden, sagte der Polizeisprecher. Das dafür notwendige Kabel hatte der Kampfmittelbeseitigungsdienst bis in die Ortschaft hinein gelegt. Für gewöhnlich hinterlasse die Explosion einer Bombe dieser Größe einen Krater von etwa zwei Metern Tiefe und mit einem Durchmesser von neun Metern, hieß es.

Erst vergangene Woche war im Norden von Leipzig eine Fliegerbombe bei Bauarbeiten entdeckt und entschärft worden. Rund 9000 Menschen waren von der Evakuierung betroffen gewesen.

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