Feuerwehrleute bei Beseitigung von Sturmschäden angegriffen

Suhl.  Seit zwei Tagen ist die Feuerwehr in Thüringen im Dauereinsatz, um die Schäden von Sturmtief „Sabine“ zu beseitigen. In Suhl wurden Einsatzkräfte von einem Mann angegriffen, dem die Aufräumarbeiten nicht schnell genug gingen.

Wie hier auf der B84 zwischen Bad Langensalza und Eisenach, sind Feuerwehrleute in ganz Thüringen seit zwei Tagen im Dauereinsatz, um die Sturmschäden zu beseitigen.

Wie hier auf der B84 zwischen Bad Langensalza und Eisenach, sind Feuerwehrleute in ganz Thüringen seit zwei Tagen im Dauereinsatz, um die Sturmschäden zu beseitigen.

Foto: Daniel Volkmann

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In Suhl stürzte am Montag auf Grund des Sturmtiefs „Sabine“ eine Tanne auf die Straße. Laut Polizei gab es an der Stelle weder für den Verkehr noch für Fußgänger ein Durchkommen und der Bereich wurde gesperrt. Einsatzkräfte der Feuerwehr beseitigten die Schäden, doch ihre Arbeit ging einem wartenden Mann, der zu Fuß unterwegs war, offenbar nicht schnell genug.

Er habe zunächst ungehalten und äußerst aggressiv aufgrund der Wartezeit reagiert und schließlich sogar nach den Einsatzkräften geschlagen, hieß es am Dienstag von der Polizei. Die Polizei nahm sich letztlich der Sache an und fertigte eine Anzeige gegen den 26-jährigen Mann.

Sturmtief „Sabine“ in Thüringen: Gewitter und starke Böen - Stromausfälle - Dachziegel auf Straßen

Einsatzkräfte, egal ob Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr, sind im Einsatzfall da, um Personen zu helfen, sie zu retten oder Gefahren abzuwenden. „In einer solchen Ausnahmesituation, die in den vergangenen zwei Tagen herrschte, geben alle ihr Bestes, um auch mögliche Behinderungen auf ein Minimum zu beschränken. Haben Sie Verständnis für deren Arbeit und seien Sie sich sicher - es passiert zu Ihrer Sicherheit“, warb die Sprecherin der Landespolizeiinspektion Suhl Julia Kohl um Verständnis.

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