Gefangener in der JVA Tonna tot aufgefunden

Gräfentonna  Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft nahmen Ermittlungen zu den Todesumständen auf.

Der Mann sei einzeln untergebracht gewesen, so dass gegenwärtig keinerlei Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden vorlägen.

Der Mann sei einzeln untergebracht gewesen, so dass gegenwärtig keinerlei Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden vorlägen.

Foto: Martin Schutt

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In der Justizvollzugsanstalt in Gräfentonna im Kreis Gotha ist ein Gefangener tot aufgefunden worden. Der Mann sei am Dienstagabend nach dem Einschluss in der Zelle entdeckt worden, teilte das Thüringer Justizministerium am Mittwoch mit.

Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft nahmen Ermittlungen zu den Todesumständen auf, sie gehen laut Ministerium derzeit von einem Suizid des 30-Jährigen aus. Der Mann sei einzeln untergebracht gewesen, so dass gegenwärtig keinerlei Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden vorlägen.

Er saß seit Februar unter anderem wegen Körperverletzung, Diebstahls und anderer Delikte im Gefängnis.

Anmerkung der Redaktion: Aufgrund der Gefahr von Nachahmungstaten („Werther-Effekt“) berichten wir in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, sollten Sie sich an die Telefonseelsorge wenden unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de . Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.“

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