Lebensgefahr im Eisenacher Johannistal

Eisenach  Sturmschaden an Feodora-Promenade. Stadt warnt vor einem gefährlich umgewehten und verklemmten Baum über dem beliebten Spazierweg zur Waldschänke

Sturmtief „Friederike“ hat am 18. Januar in Eisenach an vielen Stellen Schäden hinterlassen. Das Foto zeigt Feuerwehrmänner, die Windbruch in der Weststadt beseitigten. Manche Gefahren wurden erst Tage später entdeckt.

Sturmtief „Friederike“ hat am 18. Januar in Eisenach an vielen Stellen Schäden hinterlassen. Das Foto zeigt Feuerwehrmänner, die Windbruch in der Weststadt beseitigten. Manche Gefahren wurden erst Tage später entdeckt.

Foto: Birgit Schellbach

Die Stadt warnt vor Lebensgefahr durch Bäume, die der Sturm „Friederike“ an der Feodora-Promenade im Johannistal und im Stadtpark umgeworfen hat.

An der Feodora-Promenade sei bei einer geknickten Fichte besondere Vorsicht geboten, da Stamm und Krone direkt über dem Weg frei hängen und sich am Hang festgehakt hätten. „Da hier Lebensgefahr besteht, ist dieser Wegabschnitt für Spaziergänger komplett gesperrt“, teilte eine Stadtsprecherin mit. Es könne aber der untere Weg der Promenade benutzt werden.

Wann der abgebrochene Baum entfernt werde, könne derzeit noch nicht gesagt werden. Dafür sei spezielle Forsttechnik erforderlich, weil ein Zerteilen des Baumes mit Handsägen zu gefährlich sei, hieß es aus dem Rathaus.

Die Forstunternehmen mit geeigneter Technik sind laut Stadtverwaltung zurzeit jedoch reichlich ausgelastet, zumal auch andere Waldbesitzer Sturmholz beseitigen lassen müssen.

Abzusehen sei bereits, dass aus Sicherheitsgründen an der Feodora-Promenade in der nächsten Zeit noch weitere Bäume gefällt werden müssen. In allen städtischen Waldgebieten würden derzeit die Schäden aufgenommen, um einen genauen Überblick zu bekommen, wo und wie umfangreich die Waldschäden nach dem Sturm sind.

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