Mann bei SEK-Einsatz in Erfurt erschossen

Erfurt. Ein Mensch ist heute nach einem Einsatz des Sondereinsatzkommandos der Polizei in der Oldenburger Straße in Erfurt seinen Schussverletzungen erlegen.

Zu einem Einsatz eines Sondereinsatzkommandos in der Oldenburger Straße kam es am Nachmittag. Foto: Paul-Philipp Braun

Zu einem Einsatz eines Sondereinsatzkommandos in der Oldenburger Straße kam es am Nachmittag. Foto: Paul-Philipp Braun

Foto: zgt

Ein Mann wurde am Dienstagnachmittag bei einem Einsatz des Spezialeinsatzkommandos (SEK) in der Oldenburger Straße erschossen. Ein Beamter des SEK wurde zudem bei der Erstürmung einer Wohnung an der Hand verletzt.

Bereits am Vormittag hatte sich ein 48-Jähriger in seiner Wohnung im Haus Nummer 11 verbarrikadiert und hatte gedroht, sich das Leben zu nehmen. Dem Mann stand offenbar eine Zwangsräumung bevor, die allerdings nicht am Dienstag stattfinden sollte.

Am Nachmittag stürmte das SEK die Wohnung über ein Fenster

Sein Vermieter rief Polizei und Feuerwehr, um Wohnungs- und Haustür aufbrechen zu lassen. Als die Feuerwehr sich an der Wohnungstür zu schaffen machte, attackierte der Mann sie mit einem Handbeil. Verletzt wurde bei dieser Attacke jedoch niemand.

Die Einsatzkräfte zogen sich daraufhin zurück und riefen das SEK. Zunächst hätten die Einsatzkräfte laut einem Polizeisprecher versucht, den Mann zur Aufgabe zu bewegen. Das gelang nicht.

Am Nachmittag stürmte das SEK die Wohnung über ein Fenster. Der Bewohner verletzte einen der Beamten mit dem Beil. Die Polizisten eröffneten daraufhin das Feuer. Der 48-Jährige wurde schwer verletzt und musste noch vor Ort reanimiert werden. Wenig später erlag er seinen Verletzungen im Krankenhaus. Die Rechtsmedizin Jena sowie die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen.

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