Mann prügelt in Weimar auf eigenen Hund ein

Weimar  In Weimar hat ein 19-Jähriger auf seinen eigenen Hund eingeprügelt. Die Polizei musste sich gewaltsam Zutritt zu seiner Wohnung beschaffen, um dem Treiben ein Ende zu setzen.

Als die Polizei an der Wohnungstür klingelte, habe der Mieter laut umher gebrüllt und drohte jeden anzugreifen, der seine Wohnung betritt. Symbol-

Als die Polizei an der Wohnungstür klingelte, habe der Mieter laut umher gebrüllt und drohte jeden anzugreifen, der seine Wohnung betritt. Symbol-

Foto: Christoph Keil

Am Sonntag, gegen 14 Uhr, meldete sich in Weimar ein Bewohner aus der Lützendorfer Straße bei der Polizei und meldete, dass sein Nachbar seinen Hund schlägt und dieser laut wimmere. Als die Polizei an der Wohnungstür klingelte, habe der Mieter laut umher gebrüllt und drohte jeden anzugreifen, der seine Wohnung betritt. Die Tür öffnete er nicht.

Die Polizei holte die Feuerwehr zu Hilfe und es gelang über das Stubenfenster in die Wohnung zu gelangen, wobei der 19-jährige Wohnungsinhaber fortlaufend mit Gegenständen nach den Einsatzkräften warf. Etwas später konnte er in seiner Wohnung in Gewahrsam genommen werden. Laut Polizei musste er gefesselt werden, da er sich massiv gewehrt habe.

Er kam für mehrere Stunden in polizeilichen Gewahrsam. Sein Hund wurde durch die Feuerwehr in Obhut genommen. Jetzt erwarten den Weimarer Anzeigen wegen Widerstandes, Tierquälerei, Bedrohung und Beleidigung.