Nach Wohnhausbrand: Familie und Haustiere bei Nachbarn und Verwandten aufgenommen

Gefell  Bei einem Brand im Saale-Orla-Kreis ist am Mittwochabend Sachschaden in Höhe von 50.000 Euro entstanden. Ein Neunjähriger bemerkte das Feuer und rief um Hilfe.

Wohnhausbrand im Gefeller Ortsteil Gebersreuth.

Foto: Peter Cissek

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Mehr als 100 Einsatzkräfte von Feuerwehren aus dem südlichen Landkreis Saale-Orla und dem nördlichen Landkreis Hof kämpften am Mittwochabend mit einem Wohnhausbrand im Gefeller Ortsteil Gebersreuth.

Wie die Polizei mitteilte, griff der Brand vom Dach eines Schuppens mit Scheunenanbau auf ein angrenzendes Wohnhaus über.

Neunjähriger bemerkt Feuer und ruft Hilfe

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei waren die Eltern mit dem vierjährigen Bruder kurz außer Haus, als der neunjährige Junge das Feuer bemerkte und um Hilfe rief. Das Kind wurde leicht verletzt, es erlitt eine Rauchgasvergiftung.

Gegen 19 Uhr wurden die ersten Feuerwehren zu einem Brand mittleren Ausmaßes alarmiert, dessen Qualm auch in Gefell zu sehen war. Doch das Feuer, das sich von der Scheune des L-förmigen Gebäudes auf das Wohnhaus an der Straße gen Mödlareuth ausbreitete, war größer als angenommen.

Trotz des aufopferungsvollen Kampfes konnten die Feuerwehrleute das Dach des älteren Wohnhauses nicht mehr zu retten.

Haustiere bei hilfsbereiten Nachbarn einquartiert

Ersten Schätzungen zufolge beträgt der Schaden am Gebäude etwa 50.000 Euro. Zur Brandursache konnte zunächst nichts gesagt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Bürgermeister Marcel Zapf (VUB) sagte, dass die Stadt Gefell der betroffenen Familie eine Wohnung anbiete, bis ihr Haus wieder bewohnbar ist. Die vierköpfige Familie kam aber bei Verwandten unter. Ein Hund, ein Hase und eine Katze wurden vorerst bei hilfsbereiten Nachbarn einquartiert.

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