Toter Komplize nach Überfall in Thüringen im See versenkt

Taucher der brandenburgischen Polizei suchten am Dienstag im Grimnitzsee bei Joachimsthal nach der Leiche von Werner K. Eine Überwachungskamera in der Sparkassenfiliale Schmiedefeld könnte seine letzten Lebensminuten aufgezeichnet haben.

Leichensuche: Polizeitaucher suchen im brandenburgischen Grimnitzsee nach dem toten Bankräuber von Schmiedefeld. Foto: Theo Heimann/ddp

Leichensuche: Polizeitaucher suchen im brandenburgischen Grimnitzsee nach dem toten Bankräuber von Schmiedefeld. Foto: Theo Heimann/ddp

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Schmiedefeld. 19. Februar 2008 - für die Angestellten der Sparkassenfiliale ein Horrortag. Plötzlich sehen sie sich drei bewaffneten Maskierten gegenüber. Die verlangen Geld, schlagen, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, eine der Frauen. Die geben nach. Doch auf dem Weg nach draußen geschieht etwas Unvorhergesehenes - einer der Täter bricht im Foyer zusammen - vermutlich jener Werner K. Ein Zeuge hatte beobachtet, dass einer der Täter von seinen Komplizen beim Verlassen der Sparkasse gestützt wurde. Das Trio flüchtete Richtung Suhl. Etwa acht Kilometer vom Tatort fand die Polizei das Fluchtauto, dann verlor sich zunächst die Spur. Doch im September 2009, nach einem weiteren Überfall auf eine Bank im schleswig-holsteinischen Todenbüttel, wurden die Täter auch dank der monatelangen akribischen Arbeit der Kripo Gotha gefasst - ein Duo. Der dritte Mann blieb verschwunden. Die Polizei ging davon aus, dass der dritte Täter auf der Flucht verstorben und die Leiche irgendwo im Wald zwischen Schmiedefeld und Suhl zurückgelassen wurde. Eine erste Suchaktion war ohne Ergebnis geblieben. Aber das Gelände sei eben auch sehr unübersichtlich, hatte noch Anfang Februar 2010 der Chef der Polizeidirektion Gotha, Michael Menzel, die Hoffnung auf eine erfolgreiche Suche genährt.

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