Toter Wachmann in Erfurter Asylunterkunft - Auf Obduktion verzichtet

Erfurt  Ein Wachmann ist am Montag tot in einer Erfurter Asylbewerberunterkunft gefunden worden. Da es keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden gegeben habe, werde auf eine Obduktion verzichtet, sagte der Sprecher der Erfurter Staatsanwaltschaft, Hannes Grünseisen.

Ein Wachmann ist in einer Erfurter Asylunterkunft am Montagmorgen tot aufgefunden worden. Die Ermittler gehen von keiner Straftat aus. Symbolfoto: Susann Fromm

Ein Wachmann ist in einer Erfurter Asylunterkunft am Montagmorgen tot aufgefunden worden. Die Ermittler gehen von keiner Straftat aus. Symbolfoto: Susann Fromm

Foto: zgt

Ein 51-jähriger Wachmann wurde Montagmorgen (20. Juni 2016) tot im Pausenraum eines Asylbewerberheims im Erfurter Stadtteil Wiesenhügel aufgefunden. Er war von einer Polizeistreife bei einer Routinekontrolle entdeckt worden. Der sofort gerufene Notarzt sowie die Rettungswagen-Besatzung konnten dem 51-Jährigen nicht mehr helfen. Die eingeleiteten Ermittlungen ergaben nach Angaben eines Polizeisprechers keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Erfurt sei deshalb auf eine Obduktion zum Klären der Todesursache verzichtet worden.

Die Ermittler gehen von keiner Straftat aus. Es wurden sogenannte Todesermittlungen zum Klären der Ursache eingeleitet. Der Bereich, in dem der Wachmann gefunden wurde, soll für die Öffentlichkeit nicht zugänglich gewesen sein. Damit fand der Polizei- und Rettungseinsatz weitgehend unbemerkt statt.

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