Umgestürzte Bäume nach Gewittersturm im Eichsfeld

Kurze, aber in ihrer Auswirkung heftige Gewitter zogen am Samstagnachmittag über das Eichsfeld hinweg. In Kallmerode stürzten Bäume auf die Straße, die Eröffnung des Bauernmarktes fiel regelrecht ins Wasser. Einige Keller sind vollgelaufen. Auch in Kreuzebra rückte die Feuerwehr aus, um einen umgestürzten Baum zu beseitigen.

Der Kreuzebraer Wehrleiter Helmut Möller zersägte den umgestürzten Baum. Foto: Natalie Hünger

Der Kreuzebraer Wehrleiter Helmut Möller zersägte den umgestürzten Baum. Foto: Natalie Hünger

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Eichsfeld. Die mindestens 200 Jahre alte Linde stand am Heidelbornbrunnen und hielt den heftigen Gewitterböen nicht mehr stand. Die Linde beschädigte beim Umfallen den Brunnen, fiel aber zum Glück nicht auf eines der umliegenden Gebäude. Paul Haase, Mitglied der Feuerwehr und ehemaliger Forstarbeiter, sagte unserer Zeitung, er habe das Umweltamt schon vor Jahren darauf aufmerksam gemacht, dass der alte Baum nicht mehr standfest ist. Zum Glück sei der Wind aus der ungefährlichen Richtung gekommen, sonst wäre der Baum auf das benachbarte Haus gefallen.

Zwei Kastanien wurden an der Klinge beim Löschteich und an der Bushaltestelle in der Heuthener Straße entwurzelt. Zudem mussten einige Straßen von Geröll und Schlamm, den der reichliche Niederschlag ins Dorf gespült hatte, beseitigt werden, so zum Beispiel in der Kallmeröder Straße, in der Heuthener Straße und am Heidelborn.

Wehrführer Helmut Möller sagte, der Starkregen sei überraschend und ohne Ankündigung gekommen, zum Glück habe es aber nur zehn Minuten so heftig geregnet. Hätte das eine halbe Stunde gedauert, so Möller, hätte der ganze Ort unter Wasser gestanden. Stattdessen schien schon kurze Zeit später strahlend die Sonne, ganz so als wäre nichts gewesen.

Es waren die Feuerwehren aus Kreuzebra, Dingelstädt und Heuthen mit mehr als 25 Einsatzkräften angerückt. Auch Bürgermeister Ulrich Kühn hat sich über die Schäden vor Ort informiert.

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