Wachmann in Meininger Asylbeweberheim niedergestochen

Meiningen  Am Samstagabend kam es in der Unterkunft für Asylsuchende in der Landsberger Straße in Meiningen zu einem schwerwiegenden Zwischenfall.

Wegen vorangegangener Meinungsverschiedenheiten stach ein 18-Jähriger aus Afghanistan in Meiningen mehrfach auf einen 36-jährigen Wachmann ein. Symbolbild: Patrick Seeger

Wegen vorangegangener Meinungsverschiedenheiten stach ein 18-Jähriger aus Afghanistan in Meiningen mehrfach auf einen 36-jährigen Wachmann ein. Symbolbild: Patrick Seeger

Foto: Patrick Seeger

Wegen vorangegangener Meinungsverschiedenheiten erschien ein 18-Jähriger aus Afghanistan im Büro des Sicherheitsdienstes. Hier befanden sich zu diesem Zeitpunkt zwei Mitarbeiter. Mit einem der Männer hatte der junge Afghane schnell den Streit wieder aufgenommen.

Im Verlauf des Streits zog er ein Messer und stach mehrfach auf einen 36-jährigen Wachmann ein. Dieser flüchtete schwer verletzt in einen Nebenraum und schloss die Tür.

Als der 18-Jährige diese gewaltsam aufbrechen wollte, hinderten ihn mehrere Mitbewohner daran. Anschließend flüchtete der Afghane aus der Unterkunft. Er stellte sich jedoch einige Stunden später der Meininger Polizei.

Nachdem der Rettungsdienst den Wachmann vor Ort versogt hatte, kam dieser zur Weiterbehandlung in das Meininger Klinikum. Gegen den Tatverdächtigen ermittelt die Suhler Kriminalpolizei in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Meiningen wegen versuchten Totschlags.

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