Wegen Coronavirus: 34-Jähriger hustet und wird mehrfach geschlagen

Weimar.  Als ein Mann beim Feierabend-Bier mit Bekannten in Weimar zu husten beginnt, wurde er krankenhausreif geschlagen. Die Bekannten hatten Angst vor einer Infektion.

Weil ein 34-Jähriger in Weimar husten musste, bekamen die umstehenden Bekannten Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus. Sie schlugen den Mann mehrfach. Er kam ins Krankenhaus.

Weil ein 34-Jähriger in Weimar husten musste, bekamen die umstehenden Bekannten Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus. Sie schlugen den Mann mehrfach. Er kam ins Krankenhaus.

Foto: Symbolbild: imago T. Seeliger

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Dass die Menschen aufgrund der derzeitigen Situation um das neuartige Coronavirus immer dünnhäutiger werden, zeigte sich am Dienstag in einer skurrilen Situation: Während mehrere Männer im Alter von 34 bis 47 Jahren in Ehringsdorf erst gemeinsam ein Feierabend-Bier genossen, musste einer der Männer husten. Das sollte dem 34-Jährigen schnell zum Verhängnis werden. Denn den Umstand sahen die anderen Anwesenden als Bedrohung für sich, wie die Polizei Weimar am Mittwochvormittag mitteilt.

34-Jähriger wird mehrfach geschlagen und kommt ins Krankenhaus

Da es sich womöglich um ein Symptom der Virusinfektion handeln könnte, sollte er gehen. Dies nahm der 34-Jährige nicht ernst und es entwickelte sich eine verbale Auseinandersetzung, so die Polizei Weimar. Diese gipfelte darin, dass der Mann angegriffen und mehrfach geschlagen wurde. Die Verletzungen im Gesicht mussten im Klinikum ambulant behandelt werden.

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