Bothenheilingen bekommt acht Rotahorn-Bäume

Bothenheilingen  Schutzgemeinschaft Deutscher Wald unterstützt Pflanzungen finanziell

Einer der acht Rotahornbäume steht jetzt am Anger. Darüber freuen sich Bürgermeister André Hettenhausen (parteilos), Bauhofmitarbeiter Tobias Rink und Tobias Söllner von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (von links). 

Foto: Sabine Spitzer

Völlig zerstört in ihrem Kern war die Kastanie am Anger in Bothenheilingen. Sie musste gefällt werden. Nur wenige Meter neben ihrem einstigen Platz gedeiht aber schon jetzt ein Rotahorn. Sieben weitere Bäume dieser Art wurden im Ort verteilt.

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hat die Bäume finanziert im Rahmen des 2007 initiierten Projekts „Thüringer Modell“. Gemeinden und Städte werden damit unterstützt, ihren Baum- und Strauchbestand zu erhalten. Ins Leben gerufen worden war das Projekt, um eine Verbesserung der Umwelt und der Landschaft zu erzielen sowie um die Lebensqualität der Menschen zu bewahren. „Was für uns auch bedeutet, die grüne Lunge eines Ortes am Leben zu erhalten“, erklärte Tobias Söllner, Geschäftsführer der Schutzgemeinschaft in Thüringen.

Bürgermeister André Hettenhausen (parteilos) hatte bei der Schutzgemeinschaft eine Bewerbung eingereicht. „Ich habe von dem Projekt gehört und einfach mein Glück versucht“, berichtete er bei der Übergabe am Freitag am Anger. Umso mehr freute er sich, dass gleich der erste Antrag von Erfolg gekrönt war.

Denn im Ort gibt es einige Bäume, die alt sind und krank. Am Anger zum Beispiel sollen die Birken noch weichen. Äste brechen immer wieder ab. Andere indes legen ab und zu die nebenstehende Hochleitung lahm. „Stromausfälle gibt es hier regelmäßig“, so Hettenhausen. Auch am Lindenberg gebe es viele marode Bäume, die bei Sturm zur Gefahrenquelle werden können.

Hettenhausen will im nächsten Jahr wieder einen Antrag für Bothenheilingen stellen. Denn mit Tobias Rink, der einst im Gartenlandschaftsbau arbeitete, hat die Gemeinde einen Baumpflegeexperten im Bauhof.

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