Ein Apfelbäumchen für die Schule

Mihla  Mit der Pflanzung beginnt der Festakt zur Einweihung der neuen alten Schule in Mihla. Insgesamt 4,5 Millionen Euro sind investiert worden.

Die Umweltschüler von Lehrerin und Nationalparkführerin Susanne Merten pflanzen getreu dem Lutherjubiläum ein Apfelbäumchen zur Einweihung ihrer neuen Schule.

Foto: Rüdiger Schwanz

Großer Bahnhof in Mihla, als zur Einweihung der neuen Schule viele Bürgermeister der Region, beteiligte Firmen, Kreistagsabgeordnete, Mihlaer Gemeinderäte, Landrat Reinhard Krebs und Mitarbeiter der Kreisverwaltung gekommen waren.

Was lange währt wird gut – ein Ausspruch der für die langjährige Sanierung der Staatlichen Regelschule „Thomas Müntzer“ in Mihla tatsächlich zutrifft. So beschrieb es dann auch Schulleiter Uwe Schwanz in seiner Ansprache im neuen Multifunktionsraum beim Festakt zur Einweihung des neuen Schulteils.

Und einen langen Atem musste während der Sanierung nicht nur der Direktor haben, auch von den Schülern und Lehrern war Geduld und viel Verständnis ob der Bauarbeiten bei laufendem Schulbetrieb gefordert. Das alles kam zur Sprache bei der feierlichen Eröffnung am Donnerstagmorgen, zu der die vielen Gäste gekommen waren und beim Scherenschnitt auch ein Großteil der 382 Schüler der größten Regelschule im Nordkreis den Schulhof bevölkerte.

Zuvor aber hatten die Umweltschüler von Lehrerin und Nationalparkführerin Susanne Merten mit dem bekannten Lutherspruch ein Apfelbäumchen gepflanzt, das von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald der Europäischen Umweltschule zur Verfügung gestellt wurde.

Den Festakt im Schulgebäude eröffnete Schülersprecher Eric Krempler, der mit wenigen Worten die wichtigen Dinge hervorhob, die durch den Neubau bewirkt wurden. Den Dank des Schülersprechers erneuerte dann auch Uwe Schwanz an den Landrat, die Kreistagsabgeordneten, das Planungsbüro, die beteiligten Firmen, die Verwaltungsgemeinschaft oder die Gemeinde Mihla, die insbesondere für den Turnhallen-Neubau 750 000 Euro bereitstellten.

Dass nun alle Schüler gemeinsam in einem Gebäude lernen können, hob der Schülersprecher ebenso wie der Schulleiter besonders hervor. Welche Flügel der Neubau nun den Schülern zu verleihen scheint, konnten die Gäste in der Aula vielleicht erahnen, als die Schüler einen Auszug aus ihrem preisgekrönten Musical „Incanemulo“ vorspielten.

Weitere Spenden für die Raum-Ausgestaltung

Landrat Reinhard Krebs (CDU) wehrte sich gegen den Ausspruch, Schüler seien unsere Zukunft. Sie seien vor allem erst einmal unsere Gegenwart, in die investiert werden müsse, so Krebs.

Der Landrat riss kurz auch das Baugeschehen an, welches anschließend Arndt Debus, der Geschäftsführer des beauftragten Planungsbüros PBB aus Bad Salzungen noch einmal vertiefte. Aus der Aufzählung der Bauphasen konnte man erkennen, welch langwieriges Unterfangen diese Sanierung war.

Allein für den Schulteil wurden 2,2 Millionen Euro verbaut, insgesamt wurden es 4,5 Millionen Euro inklusive Sporthalle und Außenanlagen. Eine Investition , die es wert sei und allemal eine Investition in die Zukunft ist, betonten dann auch alle Redner. Freilich gebe es noch einiges in den Räumen auszufüllen und anzuschaffen, verwies Uwe Schwanz – und erwischte einige Gäste damit keineswegs auf dem falschen Fuß.

Reinhard Krebs übergab 250 Euro, Arndt Debus 400 Euro. Die Verwaltungsgemeinschafts-Vorsitzende Karola Hunstock brachte 200 Euro und eine Grünpflanze für die Ausgestaltung mit. Nach dem Festakt begab sich die Gästeschar auf einen Rundgang durch das Schulgebäude und schien beeindruckt und zufrieden.

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