Ein Armbruch ist kein Beinbruch

Bad Berka  Michael Roetsch greift diesmal beim Bad Berkaer Bluesfestival nicht selbst in die Saiten

Die Andi-Valandi-Band brauchte ein paar Takte, bis das Publikum durchstartete. Einmal entfacht, blieb die Stimmung oben.

Die Andi-Valandi-Band brauchte ein paar Takte, bis das Publikum durchstartete. Einmal entfacht, blieb die Stimmung oben.

Foto: Jens Lehnert

Er gehörte zu den gut 450 Gästen, die sich am Samstagabend vor der Musikmuschel im Bad Berkaer Kurpark scharten. Selbst in die Saiten greifen konnte Michael Roetsch diesmal jedoch nicht. Erstmals seit der Wiederbelebung des Bluesfestivals vor 16 Jahren konnte der Organisator nicht auf der Bühne loslegen. Ein Oberarmbruch, der noch nicht auskuriert ist, zwang den „Dogman“ aus Weimar zum Kürzertreten.

Bis nach Mitternacht erlebte das Publikum dennoch feinen handgemachten Blues. Dass sich am Anfang beim Auftritt der jungen Andi-Valandi-Band aus Dresden auch eine Spur Punk in die Musik mischte, störte wenig. Handwerklich waren die Sachsen sehr überzeugend.

„Mit Steamroller“ aus Berlin und der Waldi-Weiz-Band bescherte das Festival am Samstag ein Wiedersehen mit gestandenen Musikern, die in der Vergangenheit in Bad Berka schon legendäre Auftritte gefeiert hatten. Bevor sich ein bunter Mix der Musiker zur etwa halbstündigen Final-Session auf der Bühne in der Musikmuschel versammelte, gehörte diese der Franky-Dickens-Band aus Leipzig.

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