Impfkritischer Stammtisch in Gotha gut besucht

Gotha. Gut zwanzig, überwiegend Mütter und Väter, die meisten mit ihren Babys und Kleinkindern, trafen sich am Sonnabendvormittag im Spiegelsaal des Gothaer Mehrgenerationenhauses zum elften impfkritischen Stammtisch.

Stammtisch-Gründerin Jessica König (l.) und Stephanie Herrmann. Foto: Peter Riecke

Stammtisch-Gründerin Jessica König (l.) und Stephanie Herrmann. Foto: Peter Riecke

Foto: zgt

Das nächste Treffen ist für den 22. März ab 10 Uhr geplant. Das ist eine Ausnahme, da die Mannschaft des Mehrgenerationenhauses den großen Frühlingsflohmarkt zum turnusmäßigen Termin plant. Üblicherweise trifft man sich an jedem zweiten Sonnabend im Monat in der Pfarrgasse 9 bis 11.

Jessica König, eine junge Mutter aus Gotha, hatte den Stammtisch im März 2013 gegründet, um Menschen ein Gesprächsforum zu bieten, die einen kritischen Blick auf die Praxis der Immunisierung mit Impfstoffen pflegen wollen. Sie bekam ein Baby und konnte sich daher nicht mehr um die Organisation kümmern. Daraufhin übernahm dies Stephanie Herrmann aus Thal bei Ruhla, eine Teilnehmerin.

Auch sie bewog die Alltagserfahrung mit ihren beiden Kindern, das Gesprächsforum fortsetzen zu wollen. Ihre inzwischen sechsjährige Tochter hatte sie nach Impfungen beatmen müssen. Auch heute werde das Kind häufig krank, sagt die junge zahnmedizinische Fachangestellte. Aus dieser Erfahrung heraus habe sie bei ihrem zweiten Kind auf Impfungen verzichtet und es sei trotzdem erstaunlich widerstandsfähig und gesund.

Mit dem nächsten Treffen wird der impfkritische Stammtisch ein Jahr alt. Rund 20 Teilnehmer wären schon von Anfang an dabei gewesen. Der Gesprächsbedarf sei also da, meint die Gründerin Jessica König. Inzwischen kommen die Interessierten nicht nur aus Gotha, sondern auch aus Erfurt, Eisenach, Bad Langensalza und sogar Wildeck-Obersuhl in Hessen.

Am Sonnabend standen mit Annegret Wohlgefahrt und Stefanie Scheunemann zwei Heilpraktikerinnen aus Erfurt Rede und Antwort. Es ging um die "Impfausleitung". Damit ist das Entfernen mit dem Impfstoff aufgenommener Giftstoffe aus dem Körper gemeint. Die Stammtisch-Teilnehmer sehen vor allem die Metallverbindungen in den Impfstoffen kritisch und halten sie für einen wichtigen Auslöser von allergischen Reaktionen. Viele berichten von Kindern, die trotz eines von der Schulmedizin kritisch gesehen Impfverzichtes gesund sind.