Sprunghafter Anstieg bei Grippe-Fällen in Thüringen

Erfurt.  Die Zahl der Grippe-Fälle ist in Thüringen Ende Januar sprunghaft gestiegen. Vor allem Kinder bis neun Jahre sind betroffen.

Noch sind Schutzimpfungen gegen Grippe möglich.

Noch sind Schutzimpfungen gegen Grippe möglich.

Foto: Sebastian Gollnow / dpa

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In Thüringen ist die Zahl der Grippe-Fälle in der vierten Januar-Woche sprunghaft gestiegen: Nach Angaben des Thüringer Gesundheitsministeriums wurden zwischen dem 20. und 26. Januar 323 Neuerkrankungen registriert, von denen fast 250 durch eine Laboranalyse bestätigt wurden. Das war die höchste Zahl binnen einer Woche seit Beginn der Grippe-Saison im Oktober.

Insgesamt wurden seither in Thüringen 728 Fälle der echten Virusgrippe erfasst. Jeder zehnte Patient erkrankte so schwer, dass er stationär im Krankenhaus behandelt werden musste. Allerdings gibt es in Thüringen bislang keine Todesfälle, während bundesweit seit Saisonbeginn bereits 42 Grippetote zu beklagen sind.

Zu Erkrankungshäufungen kam es dem Ministerium zufolge in der vierten Meldewoche in fünf Kindergärten sowie einem Krankenhaus in Hildburghausen. Allein in einem Kindergarten in Gotha wurden 32 Grippe-Fälle registriert, in einer Einrichtung in Erfurt waren es 23. Am häufigsten infizieren sich derzeit Kinder im Alter von einem bis neun Jahren mit dem Influenza-Virus. Bundesweit vermeldet das Robert-Koch-Institut bislang mehr als 20.700 durch Laboranalysen bestätige Influenzafälle.

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