„Grenzen schließen für Waffen“

Weimar  Weimarer Initiative „Welt ohne Waffen“ beteiligt sich mit einer Mahnwache an Aktionswoche gegen Rüstungsexporte

„Abrüstung jetzt“, forderte die Weimarer Friedensinitiative bei ihrer Mahnwache auf dem Theaterplatz.

„Abrüstung jetzt“, forderte die Weimarer Friedensinitiative bei ihrer Mahnwache auf dem Theaterplatz.

Foto: Initiative Welt ohne Waffen

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Auch die Weimarer Initiative „Welt ohne Waffen“ beteiligte sich am Donnerstag mit einer kurzen Mahnwache auf dem Theaterplatz an der Aktionswoche der Stuttgarter Aktionsgruppe „Ohne Rüstung leben“. Unter den Augen Goethes und Schillers forderte die Weimarer Initiative um Professor Olaf Weber „Grenzen öffnen für Menschen – Grenzen schließen für Waffen“. Die Aktionswoche gegen Rüstungsexporte findet noch bis zum 16. Juli in zahlreichen deutschen Städten statt. In Bremen, Herrenberg und Konstanz hatten sich am Donnerstag ebenfalls Gruppen mit einer einstündigen Mahnwache dem Appell der Stuttgarter Gruppe angeschlossen. Am heutigen Freitag gibt es weitere Mahnwachen in Köln, Saarbrücken, Tübingen und Mössingen. Am morgigen Samstag ist eine Mahnwache in Weimars Partnerstadt Trier angekündigt. „So lange es Militär gibt, so lange besteht die Gefahr von Kriegen“, unterstreicht Professor Olaf Weber die Dringlichkeit des Appells. Er ist überzeugt: „Die Hinwendung zum Frieden ist sofort und überall machbar. Wir brauchen eine Kehrtwende von der weiteren Zuspitzung der Krisen zu einer Entspannung, von einer Konfrontation zur Kooperation und von der weiteren Aufrüstung zur kontinuierlichen Abrüstung.“ Erst vor wenigen Wochen hatte die Initiative ihren Weimarer Friedensappell 2017 vorgestellt.

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