Grundstein für Millionenprojekt: Pflegeheim am Nordhäuser Marienweg wächst

Nordhausen  DRK-Kreisverband legt Grundstein für geplantes Pflegeheim am Nordhäuser Marienweg

Von links: Ronald Zocher, Kai Buchmann und DRK-Präsident Gerhard Weidt legen eine Zeitkapsel ins Mauerwerk des späteren Heimes.

Von links: Ronald Zocher, Kai Buchmann und DRK-Präsident Gerhard Weidt legen eine Zeitkapsel ins Mauerwerk des späteren Heimes.

Foto: Peter Cott

Das 14-Millionen-Projekt des DRK-Kreisverbandes in Nordhausen nimmt immer mehr Gestalt an. Am Mittwoch feierte das geplante Wohn- und Pflegeheim am Marienweg seine Grundsteinlegung. Hier sollen nach dem anvisierten Bauabschluss im ersten Halbjahr 2019 rund 130 Patienten und Heimbewohner in zwei Gebäuden Platz finden.

Bereits im Jahr 2012 hatte das Rote Kreuz begonnen, nach passenden Grundstücken für ein solches Unterfangen zu suchen und schließlich den Kaufantrag gestellt, wie Ronald Zocher, Vorstand des DRK-Kreisverbandes, bei der Feierlichkeit zurückblickte. Baubeginn war schließlich im Juli. Seitdem goss die Firma Waresa eine Grundplatte und versenkte hier rund 350 Betonpfähle, die dem Areal einen stabilen Untergrund verschaffen sollen. Auch das Erdgeschoss lässt sich bereits erahnen. „Ich lüge nicht, wenn ich sage, dass das eine Höchstleistung ist“, würdigte Zocher die Arbeiten.

Oberbürgermeister Kai Buchmann (pl) lobte unterdessen die Bedeutung des Projektes für die Stadt. Endlich verschwinde eine „unansehnliche Brache“, sagte er und hofft nun auf eine Initialzündung für das gesamte Quartier. Zudem erinnerte das Stadtoberhaupt an die im August verstorbene DRK-Chefin Sonja Fahrland, die vor ihrem plötzlichen Tod wesentlich an den Planungen des Heimes beteiligt war. „Sie wäre sicher gerne bei uns“, so Kai Buchmann.

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