ADAC warnt vor beliebtem Kindersitz: Kinder könnten aus Schale fliegen

Berlin  Der ADAC und die Stiftung Warentest haben Kindersitze getestet. Vor einem Modell warnen die Verbraucherschützer aber.

Der Kindersitz Oasys i-Size i von Chicco ist in einem Crashtest durchgefallen.

Foto: ADAC / Test und Technik / ADAC

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Bei einem Crashtest des ADAC ist der Kindersitz Oasys i-Size von Chicco durchgefallen. Bei einem Verkehrsunfall könnten Kinder aus dem Sitz geschleudert werden. Der Automobilclub und die Stiftung Warentest warnen deshalb vor dem Kauf des Modells. Gemeinsam mit der Stiftung Warentest hat der ADAC mehrere Kindersitze für das Auto getestet.

Wie es in einer Mitteilung des ADAC heißt, sei beim Crashtest ein Teil des Gurtschlosses gebrochen. Bei einem Unfall würde so der Gurt aus der Sicherung springen. Kinder zwischen 40 und 78 cm, für die der Sitz gemacht ist, könnten dann den Halt verlieren und durch das Auto geschleudert werden.

ADAC und Stiftung Warentest: Die meisten Kindersitze sind sicher

Die Firma Chicco biete nach Angaben des ADAC nun kostenlose Austauschteile an, in der getesteten Version würde der Sitz nicht mehr produziert. Der Automobilclub weist jedoch darauf hin, dass einige Händler die alte Version des Sitzes noch im Regal haben könnten.

Der ausführliche Test werde im Mai veröffentlicht. Ein Test von ADAC und Stiftung Warentest im vergangenen Jahr hatte gezeigt: Die meisten Kindersitze fürs Auto sind sicher.

Dennoch ist bei der Nutzung von Kindersitzen Vorsicht angebracht, denn jedes zweite Kind im Auto ist nicht richtig angeschnallt . Deshalb sollten Autofahrer bei Kindersitzen diese Fehler vermeiden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.