Schüler des Oskars-Gründler-Gymnasiums stemmen großes Projekt

Gebesee  Schulvertretung entwirft Schul-Shirts mit Comic-Stil-Figuren

Die Schüler des Gebeseer Oskar-Gründler-Gymnasiums sind stolz auf ihre Schule und können das nun mit ihrer neuen Kleidung auch zeigen. 

Foto: Annett Kletzke

Frida und Oskar sind die Maskottchen des Oskar-Gründler-Gymnasiums in Gebesee. Außer Frage stand damit, dass die beiden im Comicstil gehaltenen Figuren, die bereits auf der Homepage der Schule auftauchen, auch auf der Schulkleidung zu sehen sein würden.

„Das haben sich die Schüler gewünscht“, sagt Pia Oelsner. Die Neuntklässlerin ist Mitglied der Schülervertretung. In deren Reihe übernahm sie die Arbeitsgruppe für die Schulkleidung.

"„Die Schulkleidung trägt dazu bei, den Zusammenhalt zu stärken.“"

Anette Laufer, Schulsozialarbeiterin

Ihre Freude, T-Shirts, Hoodies oder Jacken jetzt in den Händen zu halten und ihre Mitschüler damit durchs Schulhaus laufen zu sehen, ist riesig. „Die Sache ist mir ans Herz gewachsen“, gibt sie einen Eindruck davon, dass der Weg ein langer war. Bereits vor zwei Jahren hatte eine Firma, auf die Idee der personalisierten Schulkleidung aufmerksam gemacht. Der Funke war sofort übergesprungen. „Wir wollten gern Kleidung für unsere eigenen Veranstaltungen, aber auch für Wettkämpfe, an denen viele unserer Schüler teilnehmen, bedrucken lassen“, erklärt sie. Klar war von Anfang an auch, dass die Schüler bei der Gestaltung ein Wörtchen mitreden sollten. Unter anderem im Kunstunterricht gestalteten drei Klassen Entwürfe für Logos. „Viele andere Schüler, aber auch die Lehrer brachten sich mit Vorschlägen ein“, freut sich Pia Oelsner über das große Interesse. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe sichteten die Entwürfe und trafen eine Vorauswahl, über die dann in den Klassen abgestimmt wurde.

Bei den beiden Maskottchen ist es nicht geblieben. Da es im Gymnasium einen Chor und ein Schulorchester gibt, mussten Instrumente im Logo zu sehen sein. Natürlich finden sich auch Symbole, die für Sport und für Naturwissenschaften stehen. Eine Matrjoschka spiegelt die Kontakte zur Partnerschule in Weißrussland wider.

Über den Zuspruch der Schüler, Lehrer, ja sogar der Schulleitung und der Hausmeister – alle haben Bestellungen aufgegeben – freut sich Schulsprecherin Kaja Eckert. Sie spricht von einem tollen Projekt von Schülern für Schüler, das weiter dazu beiträgt, dass sich die Schüler mit ihrer Schule identifizieren. „Gezeigt hat es den Schülern auch, selbst Einfluss zu nehmen und demografische Entscheidungen treffen zu können.“

Auch Schulsozialarbeiterin Anette Laufer spricht von einem Erfolg. „Die Schulkleidung ist das erste greifbare Projekt, das die Schulvertretung auf die Beine gestellt hat.“ Eine große Hilfe dafür war die Schulvertreter (SV)-Stunde, die für alle Gebeseer Gymnasiasten fest zum Stundenplan gehört.

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