Seltener Baum setzt ein Zeichen

Tonndorf  Tonndorfer Schullandheim beteiligte sich an einer Pflanz-Aktion des Landesverbandes

Die Kinder aus dem Tonndorfer Kindergarten „Dorfspatzen“ schauten zu, wie der Elsbeer-Baum am Schullandheim in die Erde kam. Foto: Bernd Rödger

Die Kinder aus dem Tonndorfer Kindergarten „Dorfspatzen“ schauten zu, wie der Elsbeer-Baum am Schullandheim in die Erde kam. Foto: Bernd Rödger

Foto: zgt

An der Synchron-Pflanzung des Landesverbandes der Schullandheime, die gestern ihre zweite Auflage erlebte, beteiligte sich auch das Heim in Tonndorf. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, gemeinsam mit der Landesforstanstalt Thüringenforst Partner dieser Aktion, hatte dafür eine junge Elsbeere zur Verfügung gestellt – ein seltener und wertvoller Baum.

Lutz Eckardt, ehemaliger Referent bei Thüringenforst, und der Hausmeister des Schullandheims, Udo Lorenz, brachten das Bäumchen fachkundig in die Erde. Mehr als 200 Euro kostete die Pflanze – in rund hundert Jahren ist sie schätzungsweise 5000 Euro wert, falls sie dann noch steht. Die Kinder aus der Kita „Dorfspatzen“ hatten ebenfalls eine Menge Spaß an der Aktion: Sie bastelten im Vorfeld niedliche Vögelchen und schmückten damit den neuen Baum. Geduldig erklärte ihnen Gastgeberin Karin Kirchhof alles – sie vertrat den erkrankten Leiter des Heimes.

An der Aktion unter dem Motto „Thüringer Schullandheime pflanzen Vielfalt für Thüringen“ beteiligten sich insgesamt 16 Einrichtungen. Alle machten sich zur gleichen Zeit, nämlich 10 Uhr, an die Arbeit. Der Landesverband will mit dieser Aktion einen bleibenden „Fußabdruck“ hinterlassen und zudem verdeutlichen, dass die 16 Schullandheime Thüringens an einem Strang ziehen. Die Aktion soll zu einer Tradition werden.

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